Rundgang auf "meiner" Insel *PIC*

Boletus ⌂, (vor 9091 Tagen)

Hallo Pilzfreunde

Hier ein paar Impressionen vom meinem heutigen Rundgang auf einer Insel im Zusammenflussbereich von Aare und Limmat im Kanton Aargau:

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mein Naturparadies

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Phlebia merismoides Orangeroter Kammpilz

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Flammulina velutipes Winter- oder Samtfussrübling

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Sarcomyxa serotina Gelbstieliger Muschelseitling

Ausserdem habe ich einen Eisvogel und für mich als Angler besonders erfreulich einen kleinen Schwarm Aeschen gesichtet.

herzliche Grüsse
Sepp

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Re: Rundgang auf "meiner" Insel

DieterB, (vor 9090 Tagen) @ Boletus

Hallo Sepp,

wirklich schöne Bilder, gerade jetzt im beginnenden Winter freue ich mich über sowas besonders.

Grüße
Dieter

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das baut mich wieder auf *oT*

hellmut, (vor 9089 Tagen) @ Boletus

- kein Text -

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Ich will auch so ’ne Insel!!!

Thomas Pruß, (vor 9089 Tagen) @ Boletus

Moin Boletus,
sehr schöne Aufnahme, alle Achtung.
Frage: Wie kommen die Pilze mit Hochwassern zurecht. Aare und Limmat sind ja ziemlich schnelle Flüsse, und da ist ja jedes Hochwasser eine ziemliche „Katastrophe“.
Als Angler gratuliere ich dier auch zur Sichtung des Äschenschwarms. Habt ihr ein Kormoranproblem?
Grüsslis
Thomas

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Re: Ich will auch so ’ne Insel!!!

Boletus ⌂, (vor 9088 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Thomas

Die Insel wird alle Jahre 1 - 2 mal total überflutet. Nach diesen Hochwassern kann man auf den Bäumen bis auf eine Höhe von ca. 2.5 m Geschwemmsel feststellen!!

Frage: Wie kommen die Pilze mit Hochwassern zurecht. Aare und Limmat sind ja
ziemlich schnelle Flüsse, und da ist ja jedes Hochwasser eine ziemliche
„Katastrophe“.

Überraschenderweise hat diese Überflutung keine negativen Auswirkung auf die Pilzflora. Auf Altholzstrünken kann man bereits wenige Tage nach Rückgang des Wassers sich bildende Fruchtkörper des getiegerten Knäuelings Lentinus tigrinus feststellen. Auch andere Pilze fruktifizieren ganz normal. Eindrücklich war das grosse Hochwasser im Mai vor drei Jahren. Nach der Normalisierung des Wasserstandes bot sich im ersten Moment ein trauriges Bild. Das Wasser hat die ganze kleinwüchsige Vegetation (Bärlauch, Gräser ....usw) plattgewalzt. Doch beim näheren hinsehen, jetzt nicht mehr von der Bodenbedeckung versteckt standen sie da die Maimorcheln (natürlich nicht mehr geniessbar), kerzengeraden wie Soldaten. Eindrücklich wie sie mit der eigentlich grossen Wasserangriffsfläche über Tage der Strömung getrotzt haben.
Innert 10 Tagen hat sich die ganze Flora von der Überflutung erholt.

Als Angler gratuliere ich dier auch zur Sichtung des Äschenschwarms. Habt ihr
ein Kormoranproblem?

Auch bei uns ist der Rückgang der Fischpopulationen dramatisch. Dazu beigetragen hat bestimmt zum grossen Teil auch der Kormoran. Heftige Diskusionen zwischen Ornithologen und Fischern lassen Emotionen aufkommen und verhärten die Fronten. Ich glaube jedoch dass wir aufpassen müssen vor lauter Kormorandiskusionen die anderen Gewässer- und Kreaturschützenden Massnahmen nicht zu vernachlässigen.
Zudem stelle ich mich auf den Standpunkt dass wir Fischer uns gegenseitig viel zu viel vorjammern anstatt an die Öffentlichkeit zu treten. Wir führen unsere Diskusionen in unseren Fachblättern anstatt in Tageszeitungen die Bevölkerung vermehrt auf die Problematik zu sensibilisieren.
Hier noch eine Site zum Fischrückgang Schweiz: http://www.fischnetz.ch/ ....und hier noch eure Schweizer Konkurenz (interessiert dich ja vielleicht) http://www.petri-heil.ch/

Gruss Sepp

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Maimorcheln usw. Petri Heil

Thomas Pruß, (vor 9088 Tagen) @ Boletus

Moin Boletus,
je, es ist schon unglaublich überraschend, wie schnell sich die Vegetation von einem Hochwasser erholt. Aber so lange die Wurzeln nicht zerstört werden…
Bei uns in der Kyll gab es über viele Jahre hinweg eine „Insel“, die im wesentlichen aus Erlen und deren Wurzeln bestand. Zwischen den Wurzeln hatte sich so allerlei verfangen und grünte und blühte wie wild. Außerdem konnte man im Winter – wenn man unter „Lebensgafahr“, den Fluss querte – jede Menge Samtfußrüblinge von den Erlen säbeln. Diese „Insel“ wurde von jedem Hochwasser nicht nur plattgemacht, sondern auch im Fluss verschoben. Aber das ta dem fröhlichen Blühen und Grünen keinen Abbruch.

Zudem stelle ich mich auf den Standpunkt dass wir Fischer uns gegenseitig
viel zu viel vorjammern anstatt an die Öffentlichkeit zu treten. Wir
führen unsere Diskusionen in unseren Fachblättern anstatt in
Tageszeitungen die Bevölkerung vermehrt auf die Problematik zu
sensibilisieren.

Da gebe ich Dir vollkommen Recht.

Hier noch eine Site zum Fischrückgang Schweiz: http://www.fischnetz.ch/
....und hier noch eure Schweizer Konkurenz (interessiert dich ja
vielleicht) http://www.petri-heil.ch/

fischnetz habe ich gebookmarkt, vielen Dank. Und die Petri Heil gehört zum Jahr-Verlag. Vergleiche mal die Artikel in unserem BLINKER mit denen in der Petri Heil. Naaa?
;-)

Grüsslis
Thomas

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Re: Wer nicht? *oT*

elfi ⌂, (vor 9087 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -