Freien Tag gut genutzt...
... zu drei persönlichen Erstfunden. Daneben gab es noch zwei weitere Risspilze, aber die muss ich erst einmal mikroskopieren.
Alle Pilze stammen aus dem Stadtgebiet Heilbronn.
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... zu drei persönlichen Erstfunden. Daneben gab es noch zwei weitere Risspilze, aber die muss ich erst einmal mikroskopieren.
Alle Pilze stammen aus dem Stadtgebiet Heilbronn.
na endlich, da isser!
hat mich jahrelang warten lassen, der Schlingel
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic233388.jpg)
Ich vermute hier Helvella costifera. Die Becherinnenseite ist rein grau ohne jeden bräunlichen Anflug. Außen hochgerippt, die Rippen nicht scharfkantig.
Wuchs vergesellschaftet mit dem Ziegelroten Risspilz.
Ursula, hast du Mikromerkmale (Sporen, Paraphysen...)?
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic233390.jpg)
wächst dort laut Aussage des Gartenbesitzers seit 6 Jahren alljährlich; in diesem Garten befinden sich zahlreiche exotische Pflanzen, in unmittelbarer Nähe steht Bambus; die Lage des Gartens würde ich als thermophil bezeichnen
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic233391.jpg)
Hallo Stephan,
ich denke, Helvella costifera passt. Gleicher Ort und gleiche Zeit wie Inocybe erubescens, so habe ich es auch schon mehrfach gesehen. In der Regel in Parks oder an sonstigen anthropogen beeinflussten Standorten (regelmäßige Austragung der Laubschicht!) bei Linde.
Viele Grüße,
Jesko
Hoi Stephan
Toller Kerl - den würde ich auch gerne einmal finden.
Bon ordnet diesen Pilz in die Untergattung Inosperma Sektion Rimosae: Glatte Sp. und Zystiden ohne kristalltragende Spitzen
und
M. Moser klassiert ihn in die Untergattung Inocibium (Earle) ebenfalls Rimosae.
Dies beschäftigte mich besonders, weil wir bei uns (Kalk/Nadelbäume) den Weissen Risspilz, auch oft mit rötlichen Farben, finden und dieser aber höckrige Sp. trägt.
Kannst du vielleicht noch etwas mehr über die Umgebung (Chemie des Bodens Nähe zu Pflanzen) berichten.
Also ein herzliches Bravo, danke und lG. Mani
Hallo Mani,
Augen auf, er scheint jetzt seine Zeit zu haben.
Kannst du vielleicht noch etwas mehr über die Umgebung (Chemie des Bodens
Nähe zu Pflanzen) berichten.
ca. 150 m über NN, Parkanlage (ungenutzter Teil eines Friedhofs), Baumbestand in unmittelbarer Umgebung jüngere Linden (Tilia platiphylla) und ca. 150 Jahre alte Blutbuche (= Fagus sylvatica mit dunkelrotem Blattwerk), auf nahezu kahler Erde unter der riesengroßen Blutbuche im Dauerschatten, Boden schwer, lehmig, neutral (nach dem in der Nähe wachsendem Moos wohl eher sauer als basisch). An diesem Ort habe ich noch folgende Pilze beobachtet: Netzstieliger HR in Großmengen, Fransenwulstling in Großmengen, Kegeliger Risspilz, Grauweiße Lorchel, Hochgerippte Becherlorchel, Buchenwald-Becherling.
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