Peziza arvernensis mit untypischen Paraphysen *PIC*

Der Juergen, (vor 4872 Tagen)

Hallo Becherlingsfans,

diese P. arvernensis besitzt seltsam geformte Paraphysen; ampullenförmig aufgeblasen, an den Septen etwas eingeschnürt und apikal "abgesetzt". Ich konnte in der Literatur nichts Vergleichbares finden, nur BARAL zeigt einmal eine Kollektion mit an den Septen etwas eingeschnürten Paraphysen, ansonsten gibt es einen Beitrag von Alberto Román im Ascoforum, der auch genau solche Paraphysen zeigt:

http://www.ascofrance.com/forum/16085/peziza-arvernensis#

Weiß jemand, ob das noch irgendwo erwähnt wird und ins Artkonzept von P. arvernensis passt?

Grüßle
Jürgen

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Fruchtkörper im Laubstreu bei Buche/Eiche

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Querschnitt d. Frk.: Mit mittlerer Textura intricata

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Tafel m. Mikromerkmalen: Sporen in Baumwollblau, Asci + Paraphysen in Lugol

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Re: Peziza arvernensis mit untypischen Paraphysen

DirkW, (vor 4872 Tagen) @ Der Juergen

hallo jürgen,

früher galten solche paraphysen ja mal als klassisches zeichen von p. varia. ich würde aber um solche paraphysen als bestimmungsmerkmal nicht mehr viel geben. die meisten asco-spezis glauben inzwischen eher an eine alterserscheinung. ich würde die aufsammlung als p. arvernensis betrachten.
ist das ein speisetäublin links? lustiger peziza-begleiter ...
lg
dirk

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Re: Peziza arvernensis mit untypischen Paraphysen

Der Juergen, (vor 4871 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk,

vielen Dank für Deine Einschätzung! Ich werde den Fund als P. arvernensis ablegen. Die moniliformen Paraphysen der P. varia sehen aber normalerweise etwasanders aus, als die hier abgebildeten, tiefer eingeschnürt und nicht so unregelmäßig angeschwollen.

Grüßle
Jürgen

P.S.: In nächster Nähe standen auch noch ein paar Cortinarien rum. Den Täubling hatte ich nicht bestimmt, gut möglich, dass das ein Speisetäubling war;-)