Re: Gratulation
bei mir ist es immer noch zu trocken dafür Zeckenbiss unter der Kleidung!LG Hans
Gut getarnt unter etwas höherem Gras und Kräutern. Die Spitze einer 2. ist
etwas links davon erkennbar (etwa Richtung 10 Uhr). Bis jetzt 10 Stück auf
einem Quadratmeter. Und sie werden gross an dieser Stelle, bis etwa 16 cm!
2-3 Meter neben einer alten Esche. Rund 8-10 Meter daneben beginnt gleich
eine Zone, wo einmal mehr fürchterlich abgeholzt und gewütet wird (uff -
nochmal Glück gehabt!!!) In einem Jahr ist vielleicht auch diese Stelle
zerstört - kein Wunder, werden es von Jahr zu Jahr weniger Morcheln. An
diesem Freitag gabs insgesamt 22 Stück - schon ordentlich für diese
Gegend. Aber an Verhältnisse wie bei Gerald ist hier im Flachland nicht zu
denken - dazu ist nur schon die Bevölkerungsdichte viel zu hoch.
Auffallend die gegenwärtigen Unterschiede zwischen Schattenlagen und
Sonnseite. In schattigen Lagen dieser Flussau noch blühender Huflattich,
währenddem an sonniger Lage der Bärlauch bereits erste Blütenknospen
treibt. Und auch das Gemörch hält sich an den Schattenlagen noch zurück.
Das zieht wenigstens die Morchelsaison etwas in die Länge. Die Ursache für
diesen heuer ausgeprägten Unterschied liegt wohl in den langen
Schönwetterperioden mit grossen Temperaturunterschieden (Nachttemperaturen
noch immer in Frostnähe).
Auffallend auch die Habitatsunterschiede gegenüber Brandenburg. Dort
Spitzi-Vorkommen im Birkenwald - hier bei Eschen. Hierzulande sind
Spitzmorchelvorkommen in Birkenhainen auf ca. 1200-1300 m NN z.B. in den
Walliser Alpen bekannt. Ob das an den kälteren Wintern in Brandenburg
liegt? Denn hier unten (450 m NN) hab ich bei Birken noch nie eine Morchel
gefunden.
LG
Manfred