Hallo Andreas
ha ha toller Spaß mit der Neubeschreibung. Da du mir offensichtlich die
Unterscheidung beider Arten nicht zutraust und du die Art noch nicht so
oft gesehen hast wie ich, noch ein paar Bilder vom gleichen Standort
vieler Jahre inclusive. Aber Spaß beiseite, meine beiden Fotos sind
wirklich nicht sehr arttypisch (abendlicher Wald und starke Hitze
vorheriger Tage. Wenn du deine Zweifel hast, dann hat das natürlich
Gewicht.
Hallo Hartmut,
also das mit dem "nicht zutrauen" ist natürlich eine Unterstellung, denn das traue ich dir prinzipiell auf jeden Fall zu. Nichts desto trotz waren mir die Bilder (insbesondere das zweite) so untypisch, dass ich meinte, Räuspern zu müssen. Wenn das wirklich alles Leccinum crocipodium auf deinen Bildern ist (NEIN, ich fang nicht wieder an zu zweifeln
), dann muss ich mein Bild von der Art doch deutlich erweitern. Du hast recht, ich finde Leccinum crocipodium nicht all zu häufig, obwohl er hier natürlich auch vorkommt. Hainbuchen-Röhrlinge sind hier dagegen zum Schweinfüttern häufig, gerade jetzt im Moment. Vielleicht sollte ich öfters mal welche durchschneiden, ob sie nicht vielleicht röten bevor sie schwarz werden. Das wäre ja denn doch ein untrügliches Merkmal. Denn an der einen oder anderen deiner Kollektionen wäre ich sicherlich ohne mit der Wimper zu zucken vorbeigelaufen und hätte sie als Leccinum pseudoscabrum abgehakt ...
besten Dank und viele Grüße,
Andreas