Verwechslungen möglich *PIC*

Karl Keck ⌂, (vor 8990 Tagen)

Derzeit finde ich (trotz großer Trockenheit) viele Fichtenzapfenrüblinge, Stobilurus esculentus. Gelegentlich finde ich aber auch Fichtenzapfen, die vom Fichtenzapfen-Helmling, Mycena strobilicola, besiedelt sind.
Während der F'rübling essbar ist, ja sogar gut schmeckt, gilt der F.-Helmling als ungenießbar. Dass er giftig sei, habe ich zwar nirgends gelesen, trotzdem denke ich, dass man beim Sammeln der F'rüblinge genau hinsehen sollte.
Ich habe heute beide Arten nur wenige Meter von einander entfernt fotografieren können:

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Die auffälligsten Unterscheidungsmerkmale sind:
Fichtenzapfenrübling - - | - - Fichtenzapfen-Helmling
tellerartig flacher Hut - - | - - kegeliger Hut (typischer Helmlings-Habitus)
banaler Pilzgeruch - - | - - nitröser Geruch (ähnlich wie Chlor, Scheuermittel)
Stielfarbe gelblich-bräunlich - - | - - Stielfarbe ohne gelbliche Töne

Jetzt wisst Ihr sicher, welches Bild welchen Pilz zeigt ...

Viele Grüße
Karl

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Korrekturen

Karl Keck ⌂, (vor 8989 Tagen) @ Karl Keck

Ich muss zwei Korrekturen nachschieben:
Der Fichtenzapfenrübling heisst eigentlich Fichtenzapfen-Nagelschwamm und wissenschaftlich: Strobilurus esculentus (nicht: Stobilurus e.). Sorry!

Es gibt noch zwei andere Nagelschwämme auf Kiefernzapfen: Den Milden Kiefernzapfen-Nagelschwamm, Strobilurus stephanocystis, und den Bitteren Kiefernzapfen-Nagelschwamm, Strobilurus tenacellus. Nicht immer schmeckt der Bittere KZNS bitter, deshalb haben Bollmann, Gminder und Reil im "Abbildungsverzeichnis mittleeuropäischer Großpilze" andere Namen gewählt. Dort heißt stephanocystis Kopfigzelliger Kiefernzapfen-Nagelschwamm und tenacellus Spitzzelliger Kiefernzapfen-Nagelschwamm. Vielleicht gibt ja Andreas Gminder selbst noch einen Kommentar dazu ...

Gruß Karl