Pilze für Garten? (+)

ko5tik, (vor 8976 Tagen)

Hallo all,

Ich habe einen Baumstumpf im Garten, dem ich nicht mehr sehen will.
Die Gewalt- ( aus Platzgrunden ) oder Chemielösungen ( freilaufende katze
und ein paar Igel isw. ) sind leider nicht anwendbar.

Da dachte ich mir das man verrotung mit Hilfe von PIlzen beschleunigen
konnte. Goolge hat mich hierher geführt.

Konnte mir jemand zu diesem Thema Tips geben?

Die PIlze müssen nicht unbeding geniesbar oder schön sein,
aber verkehr wäre es nicht.

grüß aus Wiesbaden.

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welches holz??? *oT*

martin h, (vor 8976 Tagen) @ ko5tik

- kein Text -

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Re: Pilze für Garten? (+)

Anonymus, (vor 8976 Tagen) @ ko5tik

Werter Holzfreund!

Sorry! So wenig Zeit Du Dir (Sie sich) für das Schreiben dieser Anfrage genommen hast (haben), so wenig Zeit läßt Du (lassen Sie) dann wohl auch der Natur, um Dein (Ihr) "Problem" gelöst zu bekommen!?

Gedanken:
Die meisten Baumstümpfe werden (bzw. sind schon) ohne anthropogene Beeinflussung durch Pilzsporen besiedelt. Pilzfruchtkörper sind dann nur noch sekundäres Besiedlungsmerkmal. Dazu kommen viele Mikroorganismen, die gesamtheitlich den Baumstumpf als ihre Welt (z.B. Zoozönose) definieren.

Manchmal hilft das Abdecken mit Moos, um die Entwicklung des Mikroklimas etwas zu unterstützen. Man kann aber auch eine Erdabdeckung vornehmen, um diese dann mit einem Pilzsporensud aus dem Wald zu begiessen. Einfälle gibt es da genügend. Der Vollständigkeit geschuldet, sei noch hinzugefügt, das viele Insekten sonnenexponiertes Altholz benötigen. Ameisen mögen solche Plätze auch, aber wer will die schon im Garten!?

Wer mit sovielen Gedanken nicht klar kommt, der ist am besten beraten, wenn er es einfach der Natur überläßt und Freude am Holzabbauvorgang über viele Jahre entwickelt.

Xylophage Grüße, Anonymus.

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Re: Pilze für Garten? (+)

b.klopfer, (vor 8976 Tagen) @ Anonymus

Werter Holzfreund!
Sorry! So wenig Zeit Du Dir (Sie sich) für das Schreiben dieser Anfrage
genommen hast (haben), so wenig Zeit läßt Du (lassen Sie) dann wohl auch
der Natur, um Dein (Ihr) "Problem" gelöst zu bekommen!?
Gedanken: Die meisten Baumstümpfe werden (bzw. sind schon) ohne anthropogene
Beeinflussung durch Pilzsporen besiedelt. Pilzfruchtkörper sind dann nur
noch sekundäres Besiedlungsmerkmal. Dazu kommen viele Mikroorganismen, die
gesamtheitlich den Baumstumpf als ihre Welt (z.B. Zoozönose) definieren.
Manchmal hilft das Abdecken mit Moos, um die Entwicklung des Mikroklimas
etwas zu unterstützen. Man kann aber auch eine Erdabdeckung vornehmen, um
diese dann mit einem Pilzsporensud aus dem Wald zu begiessen. Einfälle
gibt es da genügend. Der Vollständigkeit geschuldet, sei noch hinzugefügt,
das viele Insekten sonnenexponiertes Altholz benötigen. Ameisen mögen
solche Plätze auch, aber wer will die schon im Garten!?
Wer mit sovielen Gedanken nicht klar kommt, der ist am besten beraten, wenn
er es einfach der Natur überläßt und Freude am Holzabbauvorgang über viele
Jahre entwickelt.
Xylophage Grüße, Anonymus.

Die Empfehlung zur Herstellung eines Pilzsporensuds klingt für mich ziemlich xylocephal. Wie lange muß man die Sporen denn kochen?

Klopfer

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Esche oder Erle (+)

ko5tik, (vor 8976 Tagen) @ martin h

Ich muß leider zugeben das Deutsch nicht meine Muttersprache ist,
und ich bei Baumnamen in der Schule etwas gepennt haben soll :)

Auf jedem Fall ist es ein Laubbaum, relativ buschig und mit vielen Trieben.

Anderes Stumpf ist (war) Holunder.

Ein Stumpf ist in den Sonnigen Teil, anderes hinter dem Haus,
im Schatten und ist feucht.

grüß,

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Re: Pilze für Garten? (+)

Anonymus, (vor 8976 Tagen) @ b.klopfer

Der Pilzsporensud wird nicht gekocht, da sonst ja das wertvolle Zellplasma etc. für immer zerstört wird. Pflanzensude (auch Pilzsporensude) werden kalt angesetzt. Beim Pilzsporensud braucht man keine weitere Verweildauer in einem Gefäß zu beachten, nur feucht sollte das Substrat danach schon bleiben bzw. vor Austrockung geschützt werden.
Übrigens ist die Methode geklaut von den Mykorrhizaforschern. Die haben z. B. erkannt, dass schlechtwüchsige Kiefernforste mit einem Sporensud von Scleroderma citrinum, ein genügsamer, fleißiger Ektomykorrhiza-Bildner, besser wachsen bzw. wieder wachsen. Nur ist eben das Sammeln und Sudansetzen aufwendig, denn Forstarbeiter gibt es ja kaum noch.

Herzliche Grüße - Anonymus.

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Re: Esche oder Erle (+)

martin h, (vor 8976 Tagen) @ ko5tik

bei dem laubbaum könnest du austernpilze versuchen, impfdübel gibt es im gartenmarkt, könnte klappen. außerdem schmecken die auch noch recht lecker!
grüße
martin

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@Anonymus

Roos, (vor 8971 Tagen) @ ko5tik

An Anonymus!
Na, das war ja mal ein Griff ins Klo aus dem Beitrag auf den Menschen schließen zu wollen!
Lass doch die Gehässigkeiten, kannst ja auch einfach nicht drauf antworten wenns dir nicht passt.
Hast dich in deiner zweiten Antwort ja grade noch gefangen also nichts für ungut!

Roos