Hallo elfi,
erst mal GLÜCKWUNSCH!!
Danke!
und dann kommen die Fragen: für mich ist ausser dem Kalkboden eigentlich nur
wichtig welche Bäume da gefällt wurden, konntest Du das noch feststellen?
Immer FIchte (große alte FIchten) und je länger ich generell über die ergiebigeren FUndstellen nachdenke, haben sie alle gemeinsam, daß dort entweder eine Fichte gefällt oder umgefallen ist (es gab einen einzigen Fall, wo Kanalisastionsrohre neu vergraben wurden und daurch der Boden gestört wurde, aber diese Stelle kennst du ja auch). Das Fällen muß dann offensichtlich schon ca. 1-2 Jahre her sein, frisch gefällt funktioniert nicht und alte bemooste Stümpfe auch nicht. Laubbäume wollen die hiesigen Spitzmorcheln wohl auch nicht, eine Stelle mit recht frischen Eschenstümpfen kontrolliere ich immer wieder, aber es passiert nix, vielleicht gibts da ja mal Speisemorcheln.
Die Bilder irritieren etwas, denn im linken Bild ist die höchste Morchel 18
cm hoch (das glänzende Teilchen ist ein Markstück!) Originalstandort:
Waldrand mit frischgefällten aufgeschichteten Buchenstämmen; und die im
linken "nur 12 cm" Originalstandort: Escheneck am
Fichtenhochwald im Gras.
Sind Deine Morcheln so vielfach gekammert wie auf Bild 1 so hast Du Morchella
elata gefunden, haben sie weniger Kammern und sind dickfleischiger, sind
es Morchella conica.
Soooo groß wie deine M. elata waren sie auch wieder nicht (leider), 12 cm dürfte so das größte Exemplar gehabt haben. Es waren ausnahmslos M. conica, ich hab höchstens letztes Jahr auf RIndenmulch mal was gesehen was ich als M. elata bezeichnet hätte.
Apropos "Statement" das abzugeben habe ich bei Pilzen allgemein
aufgegeben, in dem Moment wo man sicher ist, DAS IST SO, beweist Dir der
Pilz nach 5 gegangenen Metern: es kann auch anderst sein!
-nach Osten hin zur Sonne offen (laut michel wichtig!); diese Meinung ist
sehr gut, da die Morchel zwar ihre Frühlingswärme braucht, aber keine
Hitze liebt. Ausserdem mag sie einen feuchten Boden, aber keine nassen
Füße! Brennnessel sind wichtig, sie zeigen uns, dass der Boden nicht
übersäuert ist.
Brennessel nur an einer Stelle, eine andere Stelle war aber wirklich sehr sonnenexponiert und dementsprechend trocken, dort war witzigerweise die größte Ausbeute. Nach Süden ausgerichtet geht wohl zur Not auch.
Nicht nur die Fichtenzapfenrüblinge vertockenen, die Morcheln werden es tun,
wenn wir nicht bald im Regen stehen. Ich habe am Montag 2 solcher
vorgetrockneten Exemplare gefunden.
tja Aussicht auf RRegen besteht wohl noch länger nicht
.
Deine Meinung über Murphy teile ich unbedingt, nur hilft es oft nicht wenn Du
Dir dessen vorher schon bewusst bist
.
War ich ja nicht ich wollte eigentlich nur etwas gefrustet die 5 recht kleinen Morcheln abholen, die ich schon fast zwei! Wochen beobachtet hatte und die ien der Zeit fast gar nicht gewachsen sind.
Liebe Grüße
Birgit