Pilzparadis auf Brennnessel, von Kazuya *PIC*
Wer in Brennnesselbeständen nach abgestorbenen, feuchtliegenden Stängeln sucht, der hat fast immer Erfolg, auch nur irgendeinen Pilz zu finden. Dazu kommt, das
diese Arten recht häufig sind, aber selten beachtet werden. Hier zeige ich mal die häufigsten:
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/kaz30.jpg)
Dies ist Acrospermum compressum, ein Schlauchpilz, der keulenförmige Fruchtkörper hat, die bis zu 4 mm hoch werden können.
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/kaz31.jpg)
Das Orangerote Brennnesselbecherchen (Callorina fusarioides), sicher für den einen oder anderen ein gut bekannter Pilz, besiedelt oft massenweise dieses Substrat und lässt es schon von weitem orangerötlich erscheinen.
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/kaz32.jpg)
Und wieder ein Becherling, diesmal Cyathicula cyathoidea, der bis etwa 3 mm breit wird und mit kleinem Stiel dem Substrat aufsitzt. Der gekerbte Rand ist hier gut zu sehen und lässt ihn +/- gut von den Hymenoscyphus-Arten unterscheiden.
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/kaz33.jpg)
Das ist ein Hymenoscyphus, und zwar der Ausgebreitete Stängelbecherling (Hymenoscyphus repandus), der etwa bis 2 mm breit wird und gelbbräunlich gefärbt ist. Der Rand ist meist stark eigebogen und glatt.
Viele Grüße,
Kazuya.
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