Hallo Gottfried,
ich weiß gar nicht, was da "Wogen" geschlagen hat, die zu glätten wären (*nachdenklich seiend*). Nun gut.
Wenn Du den Tintling zitierst, dann kann ichg ka gleich auf meine Aufsätze aufmerksam machen. Vielleicht solltest du die auch mal lesen, bzw. die Bilder anschauen:
Ch. Hahn (2001) Der Gifthäubling, Galerina marginata, tödlich giftig und doch häufig verkannt? Der Tintling 6(2) 2001 (= Heft 2 2001)
Und:
Ch. Hahn (1998) Galerina marginata. Der Tintling 3(4): 44.
Denn die Unterschiede in dem von dir zitierten Beitrag sind nicht immer richtig (bis auf die Schüppchen...).
1. Der Gifthäubling wird bis 8 cm im Durchmesser, bis 5 cm sind keine Seltenheit!
2. der Ring ist meist flüchtig, stimmt, kann aber auch recht deutlich sein... (siehe mein Bild 2001)
3. Der Gifthäubling riecht nicht immer nach Mehl!!!!!!!!
4. Das mit der Hutrandreifung ist, gelinde gesagt, Blödsinn. Beide sind gerieft. So einfach ist das, mal mehr, mal weniger. Die großen, stattlichen Exemplare des Häublings sind ebenso mäßig gerieft wie Stockschwämmchen, und schmächtige Stockschwämmchen sind oft deutlich gerieft.
Gut, dass dort endlich "echte" Pilzaufklärung betrieben wird. Na super!
Mit kanns ja eigentlich wurscht sein, wenn sich jemand vergiftet. Aber die so oft dabei betroffenen Kinder tun mir halt leid Gottfried...
Nochmal: Das einzige sichere Merkmal sind für moch die Schüppchen. Anfängern mit Geruch zu kommen finde ich fahrlässig, mit Fruchtkörpergrößen zu argumentieren schon dreimal, mit Riefung zu kommen völlig fahrlässig...
Verwundert, dennoch natürlich mit Grüßen, Christoph
Liebe Pilzner,
nach der teilweise kontroversen Diskussion um die Unterscheidungsmerkmale
zwischen Kuehneromyces mutabilis (Stockschwämmchen) und Galerina marginata
(Gifthäubling) bin ich auf einen Beitrag in DER TINTLING gestoßen, der
hoffentlich dazu beiträgt, echte Pilzaufklärung zu betreiben und die Wogen
etwas zu glätten. Wer sich den Aufsatz "life" betrachten möchte:
DER TINTLING Nr. 5 (Heft 1/ 1997) Seite 9
Gruß Gottfried