Moin Rudi,
das Blitzen ist so ’ne Sache, vor allem, wenn man nah ran muss an Objekt. Um Schlagschatten zu vermeiden, drehe ich die Kamera um und fotografiere sozusagen auf dem Kopf. So vermeide ich den Schlagschatten des Hutes auf dem Pilzstiel.
Mit Reflektoren zu arbeiten, ohne dass man den Blitz verdrehen oder „entfesseln“ (von der Kamera abnehmen) kann, ist problematisch: Man kann das Blitzlicht dadurch praktisch immer nur „von hinten“ auf das Objekt lenken, und das kann die Belichtung durcheinander bringen.
Am besten fotografiert man, wo immer möglich, ohne Blitz. Damit vermeidset du auch, dass du über das Objekt hinwegblitzt, bzw. sich der Objektivschatten über das Objekt deiner Begierde legt.
Und da es kein Stativ gibt, auf dem man die Kamera so dicht über dem Boden aufstellen kann, hier ein Tipp:
Besorg dir ein Brett, dass so groß ist wie deine Kamera. Das Brett gummierst du, damit die Kamera darauf nicht verrutscht. An den vier Ecken schlägst du stabile Nägel durch das Brett. Die ermöglichen es dir, Brett und Kamera fest auf dem Waldboden zu fixieren. So kannst du jederzeit Langzeitbelichtungen machen, ohne dass die Kamera wackelt.
Auf diese Weise bekommst du auch „weiches Licht“. ´
Willst dur weiches Blitzlicht, musst dur vor den Blitz einen Diffusor setzen. Da musst du schauen, ob es so etwas für dseine Kamera gibt. Ansonsten experimentiere: Butterbrotpapier, Milchglas, Damenstrümpfe, Verbandmull…
Grüsslis
Thomas