Ja und nein: Einerseits reichern Pilze stark Schadstoffe (meist Schwermetalle Blei, Cadmium, etc.) an. Die Konzentrationen liegen oft erheblich über denen anderer Lebensmittel (Gemüse).
Andererseits sind fast alle Pilze schwer verdaulich - was zur Folge hat das die Schadstoffe größtenteils wieder ausgeschieden werden.
Unterm Strich ist m.E. die Belastung durch eine Pilzmahlzeit nicht wesentlich höher als bei anderen Lebensmitteln und so habe ich zur Hauptsaison die Dosis auf 1-2 Pilzmahlzeiten pro Woche erhöht. Allerdings wechsle ich dabei gerne die Arten (Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen) - denn alle enthalten auch verschiedes Gutes!
Vorsichtig bin ich allerdings bei gelbfärbenden Champignons (Anisergerlinge...). Diese sollen besonders viele Schwermetalle enthalten. Vielleicht kann das noch ein anderer Forumsteilnehmer bestätigen.
Guten Appetit!
Holger
Hallo Pilzfreunde,
kann mir jemand sagen, ob und wie sehr die im Wald gefundenen Pilze
umweltbelastet sind. Ich hatte gehört, dass man im Monat nicht öfters als
2 x Pilze essen sollte, sonst würde man zu viele "Schadstoffe"
zu sich nehmen - ist das richtig?????
Claudia