Stäublinge, von Kazuya *PIC*

Notizbrettbildservice, (vor 8799 Tagen)

Hallo,
dieser Beitrag widmet sich den Stäublingen, und zwar speziell einigen Arten der Gattung Lycoperdon. Diese ist in Europa mit ca. 16 Arten vertreten, die sich allesamt eine Glebe und eine Subgleba auszeichnen. Die Gleba ist zunächst weißlich und färbt sich im Alter der Fruchtkörper dunkelbräunlich. Hier reifen die Sporen heran. Die Subgleba ist steril und elastisch bis wattig-weich. Umgeben wird die Gleba von einer glatten Endoperidie und einer mit Stacheln besetzten Exoperidie (endo - innen/exo - außen). Manchmal zeigen diese Stacheln ein Muster und lassen dieses als Netzzeichnung im Alter sichtbar werden, wenn die Stacheln abgefallen sind. Dies kann man besonders stark beim Igelstäubling (Lycoperdon echinatum) beobachten.
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Diese Art wird bis 8 cm hoch und ist klar gekennzeichnet durch igelige Stacheln, die im Alter abfallen und ein Netzmuster hinterlassen. Die Fruchtkörper wachsen auf abgestorbenen Pflanzenresten (kleinen Ästchen...) im Laubwald.
Weitaus mehr bekannt ist der Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum), der an Häufigkeit von keinem anderen Stäubling überboten wird. Er ist praktisch überall zu finden, sowohl im Laubwald als auch im Nadelwald. Die Fruchtkörper werden bis 7 cm hoch und sind anfangs vollkommen weiß gefärbt. Im Alter werden sie hellbräunlich, wobei am Scheitel eine kleine Öffnung entsteht, wodurch die Sporen entlassen werden.
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häufig ist aber auch der Birnenstäubling (Lycoperdon pyriforme), der auf abgestorbenen Stämmen von diversen Laubbäumen wächst. Typisch ist die umgekehrt
birnenförmige Gestalt der Fruchtkörper, die in ihrer Konsistenz recht zähfleischig sind. Sie erscheinen meist büschelig.
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Dies ist der Bräunliche Stäubling (Lycoperdon umbrinum). Er wächst bevorzugt im Nadelwald und erscheint ab Juli. Die Fruchtkörper sind oft recht dunkel gefärbt,
besonders im Alter.
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Alle genannten Arten sind in Mitteleuropa recht häufig und gut bekannt.
Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Stäublinge, von Kazuya

André, (vor 8799 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Ich find ganz interessant dass sich die reifen Stäublige vor allem den Regen zu Hilfe nehmen, wenn sie ihre Sporen verteilen. Die Tropfen sammeln sich als dicke Tropfen im Blätterdach und fallen irgendwann auf die reifen Pilze. Durch den Aufprall werden dann viele tausende Spore aus dem Pilz gestäubt.
Gesehen in einer hervorragenden Fernsehdoku der BBC.
Gruss
André

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Re: Stäublinge, von Kazuya *PIC*

hellmut, (vor 8798 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Hallo,
dieser Beitrag widmet sich den Stäublingen, und zwar speziell einigen Arten
der Gattung Lycoperdon. Diese ist in Europa mit ca. 16 Arten vertreten,
die sich allesamt eine Glebe und eine Subgleba auszeichnen. Die Gleba ist
zunächst weißlich und färbt sich im Alter der Fruchtkörper
dunkelbräunlich. Hier reifen die Sporen heran. Die Subgleba ist steril und
elastisch bis wattig-weich. Umgeben wird die Gleba von einer glatten
Endoperidie und einer mit Stacheln besetzten Exoperidie (endo - innen/exo
- außen). Manchmal zeigen diese Stacheln ein Muster und lassen dieses als
Netzzeichnung im Alter sichtbar werden, wenn die Stacheln abgefallen sind.
Dies kann man besonders stark beim Igelstäubling (Lycoperdon echinatum)
beobachten.

Diese Art wird bis 8 cm hoch und ist klar gekennzeichnet durch igelige
Stacheln, die im Alter abfallen und ein Netzmuster hinterlassen. Die
Fruchtkörper wachsen auf abgestorbenen Pflanzenresten (kleinen Ästchen...)
im Laubwald.
Weitaus mehr bekannt ist der Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum), der an
Häufigkeit von keinem anderen Stäubling überboten wird. Er ist praktisch
überall zu finden, sowohl im Laubwald als auch im Nadelwald. Die
Fruchtkörper werden bis 7 cm hoch und sind anfangs vollkommen weiß
gefärbt. Im Alter werden sie hellbräunlich, wobei am Scheitel eine kleine
Öffnung entsteht, wodurch die Sporen entlassen werden.

häufig ist aber auch der Birnenstäubling (Lycoperdon pyriforme), der auf
abgestorbenen Stämmen von diversen Laubbäumen wächst. Typisch ist die
umgekehrt
birnenförmige Gestalt der Fruchtkörper, die in ihrer Konsistenz recht
zähfleischig sind. Sie erscheinen meist büschelig.

Dies ist der Bräunliche Stäubling (Lycoperdon umbrinum). Er wächst bevorzugt
im Nadelwald und erscheint ab Juli. Die Fruchtkörper sind oft recht dunkel
gefärbt,
besonders im Alter.

Alle genannten Arten sind in Mitteleuropa recht häufig und gut bekannt.
Viele Grüße,
Kazuya

Hallo Kazuya,

tolle Vorstellung und tolle Bilder !!!
Zufällig habe ich heute,zu Deinem Thema passend,Stäublinge gefunden welche
ich nicht recht zuordnen kann.Die kegelige Form des Kopfes und der geschuppte
Stiel machen mir einiges Kopfzerbrechen.
Vielleicht kannst Du mir helfen.

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Grüße Hellmut

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Re: Stäublinge, von Kazuya

Werner Edelmann, (vor 8798 Tagen) @ hellmut

Servus Hellmut,

ich denke das ist auch L. pyriforme, der Birnenstäubling.

Gruß Werner E.