bischofsmütze

olli, (vor 8781 Tagen)

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Re: bischofsmütze

Markus S, (vor 8781 Tagen) @ olli

Hallo Olli

Wenn wir von Gyromitra infula sprechen, dann ist der Nachweis auf Giftigkeit gemäss verschiedenen Büchern ("Giftpilze-Pilzgifte" von Flammer/Horak und "Giftpilze" von Bresinsky/Besl) nicht mit Sicherheit nachgewiesen.

Hier ein kurzer Auszug aus "Giftpilze-Pilzgifte" (1983):
Gyromitrin wurde heute erst in der Frühjahrs-Lorchel (Gyromitra esculenta) sicher nachgewiesen. In den anderen als verdächtig eingestuften Arten der Gattungen Gyromitra, Helvella und Disciotis wurde anscheinend noch nicht nach Gyromitrin gesucht. Diese Pilze werden - zusammen mit der Riesen-Lorchel (Gyromitra gigas) - nur auf Grund ihrer Aehnlichkeit als giftverdächtig gestempelt.

Ob es in der Zwischenzeit neue Erkennntisse gibt, entzieht sich meinen Kenntnissen.

Also vorsichtshalber Finger weg!

Gruss Markus S

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Re: bischofsmütze

Karl Keck ⌂, (vor 8780 Tagen) @ olli

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Hallo Olli,

bei www.toxinfo.org steht (unter DATENBANK):

"GIFTIGKEIT
Aus der Gattung LORCHEL (Gyromitra sp.) sind drei
giftige Lorcheln bekannt, die das Gyromitra-Syndrom
verursachen:

FRUEHJAHRSLORCHEL (Gyromitra esculenta);
BISCHOFSMÜTZE (Gyromitra infula) und
RIESENLORCHEL (Gyromitra gigas)."

Also lass sie stehen, sie ist ja auch ziemlich selten.
Gruß Karl