Pilz der Woche! *PIC*
Hi, wie versprochen nun eine etwas schwerere Nuß zum Knacken! Bin mal neugierig wieviele von euch den Pilz ohne Cheaten rausbekommen... 
Viel Spaß, Boris
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Hi, wie versprochen nun eine etwas schwerere Nuß zum Knacken! Bin mal neugierig wieviele von euch den Pilz ohne Cheaten rausbekommen... 
Viel Spaß, Boris
Wenn er etwas mehr lila waere,
wuerde ich den fuer so eine Art
Rettichhelmling halten 8-)
Hygrocybe conica!
Gruss Renato
Hi, wie versprochen nun eine etwas schwerere Nuß zum Knacken! Bin mal neugierig wieviele von euch den Pilz ohne Cheaten rausbekommen...
Viel Spaß, Boris
Kirschroter Saftling (Hygrocybe coccinea)??
Oder ein anderer roter Saftling (punicea, splendissima ....)
Georg
Hallo,
da das Pilz-Bild unter dem entsprechenden Namen abgespeichert wurde, fällt das raten nicht mehr so schwer 
Sorry
Hallo,
da das Pilz-Bild unter dem entsprechenden Namen abgespeichert wurde, fällt das raten nicht mehr so schwer
Sorry
Ich sagte OHNE Cheaten! 
Boris
Hallo Boris !
Ohne die anderen Meldungen über den Pilz durchzulesen, würde ich mal auf einen roten Saftling tippen (nonanet).
Wenn das goldene Stück ein Pfennigstück ist, könnte es der Mennigrote Saftling (H.miniata) sein, es ist aber auch H.coccinea möglich, den fand ich aber schon in größeren Exemplaren.
Also doch eher Ersterer?
Und was meinst du mit "cheaten" ????
Beste Grüße
Markus H.
Aha, jetzt weiß auch ich was "cheaten" bedeutet 
Hallo,
da das Pilz-Bild unter dem entsprechenden Namen abgespeichert wurde, fällt das raten nicht mehr so schwer
Sorry
Ich sagte OHNE Cheaten!
Boris
Wie viele mittlerweile mehr oder weniger selbständig feststellten, handelt es sich bei dem abgebildeten Pilz um den Kirschroten Saftling. Ich sah den Pilz zum ersten Mal bei einer geführten Exkursion in Ibsheim, wo wir mehrere Saftlinge fanden und nachbestimmten. Auch im Saarland kommen Saftlinge vor, wie ich Dank Harry mittlerweile weiß. In meiner Ecke sind sie eher selten, sie lieben ungedüngte, leicht kalkhaltige Wiesen und sind mitsamt denselben im Rückgang begriffen.
Die Saftlinge zeichnen sich durch entfernte Lamellen, wachsartiges Fleisch und "Schreckfarben" aus, sind daher beliebte Fotoobjekte. Der Kirschrote Saftling ist durch seine leuchtendrote Farbe und den halbkugeligen, nicht gebuckelten Hut noch einigermassen gut im Feld anzusprechen. Unter den gelben und orangefarbenen Arten gibt es viele, die nur mit dem Mikroskop bestimmbar sind.
Noch ein paar Worte zum letzten Pilz der Woche: Der Birnenstäubling unterscheidet sich von allen anderen Bovisten durch sein büscheliges Wachstum an Holz. In feuchten Kalkbuchenwäldern überzieht er oft ganze Baumstämme. Im Jugendstadium ist er durchaus eßbar, über Geschmack läßt sich streiten. 
Ciao, Boris
Hi, wie versprochen nun eine etwas schwerere Nuß zum Knacken! Bin mal neugierig wieviele von euch den Pilz ohne Cheaten rausbekommen...
Viel Spaß, Boris
Hallo Boris,
ein absolut „geiles“ Foto. Ich war zuerst ganz erschrocken, als ich diese knalligen Farben sah und dachte, Du hättest da was mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemauschelt. Aber dann: Grübel, grübel und studier – das muß ein Saftling sein. Welche Art genau, konnte ich aber nicht sagen. Aber ich bin schon froh, überhaupt so weit gekommen zu sein.
Eine Frage zur Technik: Wie fotografierst Du die Pilze? Welche Licht-Technik setzt Du ein? Normaler Blitz oder Blitz-Lampen und/oder Tageslicht?
Gruß
Thomas
Hallo Boris,
ein absolut „geiles“ Foto. Ich war zuerst ganz erschrocken, als ich diese knalligen Farben sah und dachte, Du hättest da was mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemauschelt. Aber dann: Grübel, grübel und studier – das muß ein Saftling sein. Welche Art genau, konnte ich aber nicht sagen. Aber ich bin schon froh, überhaupt so weit gekommen zu sein.
Eine Frage zur Technik: Wie fotografierst Du die Pilze? Welche Licht-Technik setzt Du ein? Normaler Blitz oder Blitz-Lampen und/oder Tageslicht?
Gruß
Thomas
Hi! Auch auf die Gefahr hin, mich wieder bei einigen Leuten unbeliebt zu machen: Ich habe KEINEN Ringblitz, KEINE Beleuchtung, ja sogar KEIN Stativ. Ich kenne genug Mykologen, die immer ein vierköpfiges Team von eingeborenen Trägern zum Mitführen ihrer Kameraausrüstung im Gelände mit dabei haben, aber ich selbst bin Minimalist und da ich gerne lange Strecken laufe, liebe ich es nicht mich dabei abzuschleppen. 
Ob ihr's glaubt oder nicht, alle Bilder von mir sind mit derselben Kamera (Canon AE1) nur unter Tageslicht gemacht. Als einzigen Luxus benutze ich ein Makroobjektiv. Ausserdem nehme ich lichtempfindliche Filme (400 ASA) und arbeite mit langer Belichtungszeit. Pilze haben den grossen Vorteil, dass sie sich nicht bewegen, da kommt man gut ohne Stativ aus. 
Manchmal ist weniger mehr!
Tschau Tschau, Boris
Hallo Boris,
ein absolut „geiles“ Foto. Ich war zuerst ganz erschrocken, als ich diese knalligen Farben sah und dachte, Du hättest da was mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemauschelt. Aber dann: Grübel, grübel und studier – das muß ein Saftling sein. Welche Art genau, konnte ich aber nicht sagen. Aber ich bin schon froh, überhaupt so weit gekommen zu sein.
Eine Frage zur Technik: Wie fotografierst Du die Pilze? Welche Licht-Technik setzt Du ein? Normaler Blitz oder Blitz-Lampen und/oder Tageslicht?
Gruß
Thomas
Hi! Auch auf die Gefahr hin, mich wieder bei einigen Leuten unbeliebt zu machen: Ich habe KEINEN Ringblitz, KEINE Beleuchtung, ja sogar KEIN Stativ. Ich kenne genug Mykologen, die immer ein vierköpfiges Team von eingeborenen Trägern zum Mitführen ihrer Kameraausrüstung im Gelände mit dabei haben, aber ich selbst bin Minimalist und da ich gerne lange Strecken laufe, liebe ich es nicht mich dabei abzuschleppen.
Ob ihr's glaubt oder nicht, alle Bilder von mir sind mit derselben Kamera (Canon AE1) nur unter Tageslicht gemacht. Als einzigen Luxus benutze ich ein Makroobjektiv. Ausserdem nehme ich lichtempfindliche Filme (400 ASA) und arbeite mit langer Belichtungszeit. Pilze haben den grossen Vorteil, dass sie sich nicht bewegen, da kommt man gut ohne Stativ aus.
Manchmal ist weniger mehr!
Tschau Tschau, Boris
Hallo Boris,
stimmt, es reicht, wenn man sich mit vollen Pilzkörben abschleppt. Da muß man nicht noch ’ne Riesen-Kamera-Ausrüstung im Gepäck haben.
Ich fotografiere mit einer Nikon F 80 und dem dazugehörenden Systemblitz SB 26. Das Objektiv ist ein Nikon 28 - 70 mm mit Makro-Einstellung. Gelegentlich benutze ich Nahlinsen.
Als Film verwende ich den Fuji-Sensia mit 100 ASA (21 DIN).
Sehr gute Erfahrungen bei der belichtung habe ich gemacht, wenn ich den Blitz im sog. Rear-Modus benutze. Das bedeutet, dass die Kamera erst den Verschluss öffnet, Umgebungslicht sammelt und erst am Schluß den Blitz draufhaut. Doch dafür braucht man schon mal ein sehr ruhiges Händchen, denn oft hat man Verschlußzeiten von 1 bis 2 Sekunden. Aber wenn man dann mit der 28er Brennweite fotografiert, hat man wenig Verwacklungen.
Im Moment experimentiere ich mit extrem kleinen Blenden: Auf elektronischem Wege (frag’ mich nicht, wie das geht) kommt die Kamera nämlich auf Blendenwerte von 128. Du kannst Dir vorstellen, welche Tiefenschärfe sich damit erreichen läßt. Allerdings mache ich diese Aufnahmen dann zuhause auf der Wiese mit Hilfe eines Stativs. Dort habe ich die Möglichkeit, die Pilze unter naturnahen Bedingungen zu arrangieren und entsprechend abzubilden. Das sind zwar getürkte Aufnahmen, die aber ganz toll zur Geltung kommen.
Ich werde demnächst einige Fotos an Georg schicken, der sie ins Bildarchiv stellen will.
Gruß
Thomas
Doch dafür braucht man schon mal ein sehr ruhiges Händchen, denn oft
hat man Verschlußzeiten von 1 bis 2 Sekunden. Aber wenn man dann mit der 28er Brennweite
fotografiert, hat man wenig Verwacklungen.
Sagt mal, seid ihr im Nebenberuf Jaeger oder so was ?
Fuer so eine ruhige Hand muss man normalerweise lang trainieren.
2 Sekunden ist schon so lang, dass ich
fragen muss, ob ihr es vielleicht schon
zum Meditationsguru gebracht habt,
oder nehmt ihr nur zum Pilzphotographieren
jede Menge Baldrian 8-) ?