Kuechenmykologenproblem: Hilfe, der Pilz riecht ja nach Fisch...

MUFTI, (vor 9962 Tagen)

Hallo,

Durch mein neues Pilzbuch bin ich etwas mutiger
geworden und habe einen Milchbraetling (Lactarius
volemus) eingefangen.
Mein Gott, ich haette nicht gedacht, wieviel
Fluessigkeit in so einem kleinen Pilz steckt.

Dummerweise ist die Beschreibung "Geruch
heringsartig" stark untertrieben: Ich stinke jetzt
wie ein Fischhaendler von der Waterkant 8-)

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Pilz
geschmacklich gar nicht zum Rest meiner Jagdbeute
passt: ein paar Roehrlinge (die meisten
Sandroehrlinge (Suillus variegatus)) und ein
einsamer aufgeschirmter Parasol sind mir auch
noch ueber den Weg gelaufen.

Was sagt der erfahrene Mykophage zu so einem
Problem ?

Einfach alles zu einem Mischgericht
verfischen^H^H^H^H^H^H^Hwursten ?

Verliert der Milchbraetling seinen seltsamen
Eigengeschmack (aehnlich wie bei den Pfeffer-
milchlingen...), wenn man ihn lange genug braet,
so dass man dann den Rest der Pilze hinzugeben
kann ?

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Re: Kuechenmykologenproblem: Hilfe, der Pilz riecht ja nach Fisch...

Boris, (vor 9962 Tagen) @ MUFTI

Einfach alles zu einem Mischgericht
verfischen^H^H^H^H^H^H^Hwursten ?

Glückwunsch! Der Milchbrätling kommt nicht überall vor. Ich selbst habe noch keinen gefunden, aber der Literatur wird der Pilz bei normaler Zubereitung matschig. Ich empfehle eine Zubereitung mit einer Semmelbröselpanade. Kurz in Ei wälzen, dann panieren und schnell anbraten. Dazu passt je nach Geschmack Zitronensaft, Knoblauch- oder Kräuterquark. In dieser Art bereite ich gewöhnlich Fichten- und Kiefernreizker zu, auch dein Parasol wuerde sich auf diese Art gut machen.

Wohl bekommts! Boris

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Re: Kuechenmykologenproblem: Hilfe, der Pilz riecht ja nach Fisch...

Georg Mueller, (vor 9962 Tagen) @ MUFTI

Einfach alles zu einem Mischgericht
verfischen^H^H^H^H^H^H^Hwursten ?
Verliert der Milchbraetling seinen seltsamen
Eigengeschmack (aehnlich wie bei den Pfeffer-
milchlingen...), wenn man ihn lange genug braet,
so dass man dann den Rest der Pilze hinzugeben
kann ?

Hi Mufti,
ich finde den Braetling fast jedes Jahr im Schwarzwald, allerdings immer nur
wenige Exemplare in Esskastanienwaeldern. Jetzt ist seine Zeit.
Ich brate ihn dann, in dicke Scheiben geschnitten damit moeglichst wenig
von seiner Milch verloren geht, in heissem Oel an. Schmeckt nachher nicht
mehr fischig, sondern entwickelt einen delikaten Eigengeschmack. Er ist
uebrigens so gut wie nie madig.
Auf keinen Fall einfach in ein Mischgericht schmeissen. Waere Verschwendung.

Georg

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Re: Kuechenmykologenproblem: Hilfe, der Pilz riecht ja nach Fisch...

Werner Funk, (vor 9962 Tagen) @ MUFTI

Hallo Mufti,

der Name Brätling oder im Tschechischen Röstling
sagt schon alles über die Zubereitung aus.Ich
gebe Georg recht mit seinem Rezept,allerdings
weiß ich noch,daß der Brätling(früher häufig bei
uns,heute Rarität)von meiner Großmutter nur auf der heißen Ofenplatte(Holz-Kohleküchenherd)gebra-
ten wurde und nachher leicht gesalzen.
Hervorragend!!
Für´s nächste Mal einen "Guten"
Ciao
Werner

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VIVA MILCHBRÄTLINGE!

Leonie, (vor 9962 Tagen) @ MUFTI

Milchbrätlinge, hast du ein Glück! Als Kind gabs die bei uns häufiger kann ich mich erinnern, habe aber jetzt noch nie einen gefunden. Sollen aber tolle Bratpilze sein. Bloß nicht fürs Mischgericht verballern. Wichtig bei allen Milchlingen, der Milchsaft darf vorher nicht auslaufen,
also die Pilze nicht schon im Wald zuschnippeln!

Die Sandröhrlinge sind eh nichts. Nur Masse statt klasse! Also brat den Parasol und den Brätling! Ob paniert oder unpaniert! Ich würde die auf einen kleinen Salat serviern, z. Bsp. Rucolla mit eine schönen Kartoffelvinaigrette!

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Roher Fisch...

Leonie, (vor 9962 Tagen) @ MUFTI

Ich vergaß -der Milchbrätling soll auch einer der wenigen Pilze sein die man roh verspeisen kann! Ist sicher Geschmackssache und man hört ja immer grausliche Sachne vom Fuchsbandwurm!

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Re: Roher Fisch...

Boris, (vor 9962 Tagen) @ Leonie

Ich vergaß -der Milchbrätling soll auch einer der wenigen Pilze sein die man roh verspeisen kann! Ist sicher Geschmackssache und man hört ja immer grausliche Sachne vom Fuchsbandwurm!

Auch dass ist ein sehr effektives Mittel, die Leute aus der Natur rauszuhalten. Den Fuchsbandwurm gab's schon immer, die Massenmedien nicht! Man vergleiche auch die voellig uebersteigerte Panikmache zu Tschernobyl. Dass es genug Pilzarten gibt die praktisch kein Caesium anlagern wie Schopftintlinge, Boviste, Parasol etc. wurde geflissentlich verschwiegen, ebenso die Tatsache dass das Caesium in Pilzen wegen des hohen Anteils an schwerverdaulicher Geruestsubstanz nicht gut aufgenommen wird.

Hau rein! Lamellenpilze lassen sich im Gegensatz zu Roehrlingen auch gut waschen!

Salute, Boris

"Primeln und Landschaft haetten einen grossen Nachteil: Sie seien gratis. Die Liebe zur Natur halte keine Fabrik in Gang."
Aldous Huxley, "Schoene neue Welt!"

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Re: Roher Fisch...

Leonie, (vor 9962 Tagen) @ Boris

Du hast ja so recht...
Aber irgendwie haben sie es geschafft mir Brom-, Him- und Heidelbeeren zu vermiesen.

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Noch Tips für Mykophagen

Leonie, (vor 9961 Tagen) @ MUFTI

Hi!
Sehr lecker ist es übrigens, wenn man über gebratene Pilze mit einem Trüffelhobel hauchdünn geschnitte Blättchen aus mittelaltem Parmesankäse gibt. Mache ich immer mit gebratenen Reizkern. Ich finde, daß zu Bratpilzen auch gut ein Schuß Sojasoße statt Salz paßt! Die Bratpilze nie vor dem Braten salzen! Nicht zu viele in die Pfanne geben, auf genaug Hitze achten. (Bei panierten Pilzen nicht zu viel.)

Ich bin auch eine echte Freundin von Mischpilzgrichten, je mehr Pilzsorten desto witziger. Aber bitte nicht die Pilze verwenden , die im Pilzbuch oft als Mischpilze deklariert werden. Man nehme nur gute Speisepilze, die auch im Alleingricht was taugen. Also irgendwelche Rüblinge, Kuh- Rotfuß -oder Sandröhrlinge, Holzritterlinge, Falsche Pfifferlinge, Grünspanträuschlinge oder gar Ziegelrote Schefelköpfe etc. die in manchen Pilzbüchern als Mischpilze deklariert werden haben auch als Füllmaterial nichts im Kochtopf zu suchen.
Ich werde auch immer wütend, wenn ich lese, erst überbrühen! Was ich überbrühen muß, um es genießbar zu machen, vergesse ich lieber. Ich überbrühe zum Beispiel Hallimasch und Herbstlorcheln auch nicht vor der Zubereitung.

Beim Mischen kommt es aber auch auf die Abstimmung an. Toll sind zu Beispiel die so knusprig, knackigen aber milden Täublinge mit aromatischen Stockschwämmchen oder graublättrigen Schwefelköpfen (ein sehr unterschätzter Pilz!) zu mischen. Geschmackssache sind offebar Perlpilze, die ich köstlich finde. Bei manchen aber gar nicht ankommen. Die zum matschig werden neigenden Röhrlinge verstehen sich gut mit bisfesteren Arten. Da das Auge mit ißt, ist es schön, wenn viele Farbschattierungen vertreten sind. Ganz toll sind dabei Flockenstielige Hexenpilze mit ihrer safrangelben Farbe. Oder schönrote Apfeltäublinge. Ok. in der Regel wird man eh das nehmen was zufällig im Korb gelandet ist.

Nicht alle Arten insbesonder Milchlinge sind als Mischpilze geeignet. Wertvolle Pilze sind eigentlich zu Schade um als Mischpilze unterzugehen.

Dschüss! Leonie

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Re: Noch Tips für Mykophagen

MUFTI, (vor 9961 Tagen) @ Leonie

Aber bitte nicht die Pilze verwenden , die im Pilzbuch oft als Mischpilze deklariert werden.
Man nehme nur gute Speisepilze, die auch im Alleingricht was taugen. Also irgendwelche [..]
Sandröhrlinge, [..] Falsche Pfifferlinge

Huch ? Du stellst Falsche Pfifferlinge und
Sandroehrlinge auf eine Stufe ?
Ich habe noch nie ein Pilzbuch gesehen, wo
falsche Pfifferlinge nicht als "wertlos"
beschrieben worden waeren. Ich habe so den
Eindruck die falschen Pfifferlinge sind
schlicht zu zaeh zum Essen...

Geschmackssache sind offebar Perlpilze, die
ich köstlich finde. Bei manchen aber gar nicht ankommen.

Kein Wunder. Ich esse die auch nicht, auch wenn
ich sie noch nie probiert habe. Die sehen mir
einfach zu sehr nach Pantherpilz/Knollenblaetter
aus...

Wertvolle Pilze sind eigentlich zu
Schade um als Mischpilze unterzugehen.

Was dann ? Nur eine Sorte sammeln klappt
wahrscheinlich nur, wenn gerade mal
Pilzschwemme ist. Und bei n+1 verschiedenen
Toepfen faengt mein Innenministerium an
zu meutern 8-(

Ich überbrühe zum Beispiel Hallimasch und Herbstlorcheln auch nicht vor der Zubereitung.

Du isst Herbstlorcheln ?
In keinem meiner 3 Pilzbuecher wird der Pilz
als essbar bezeichnet. Ich denke, bei denen
streitet sich die Gelehrten noch, ob sie
gefaehrlich sind oder nicht....

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Re: Vergleich Gefaehrlichkeit: Pilz vs. Beeren

MUFTI, (vor 9961 Tagen) @ Leonie

Aber irgendwie haben sie es geschafft mir Brom-, Him- und Heidelbeeren zu vermiesen.

Waere mal interessant, ueber Statistiken zu
vergleichen, wieviel hoeher die Gefahr ist,
einem Knollenblaetter, Gifthaeubling oder
einer aehnlichen Verwechslung zum Opfer
zu fallen, verglichen mit der Gefahr durch
den Fuchsbandwurm.
Ich denke es sterben mehr Leute an
Pilzvergiftungen als am Fuchsbandwurm.
Bei der Beruecksichtigung moeglicher
unentdeckter Langzeitgiftwirkungen (ala
kahler Krempling, sind alle seine Gift-
wirkungen inzwischen bekannt ?) duerfte
der Vergleich wahrscheinlich ziemlich
schlecht fuers Pilzsammeln ausgehen 8-(

Andererseits: Wenn Du fit genug bist, mit
einem 5 Liter Wasserkanister in den Wald
zu ziehen, duerfte der Fuchsbandwurm
kein grosses Problem mehr darstellen 8-)

Gefaehrlich am Fuchsbandwurm ist AFAIK nur
die Finne, die sich in der Leber einnistet
und dann nicht mehr operativ entfernt
werden kann, weil sich deren Gewebe optisch
nicht vom Gewebe der Leber unterscheidet,
so dass der Onkel Doktor nicht schneiden
kann. Was ich nie verstanden habe, ist
die Tatsache, dass die Medizin in letzter
Zeit Riesenspruenge in Sachen bildgebende
Verfahren gemacht hat, so dass man hoffen
kann dass das Problem vielleicht mal ueber
diese Schiene erschlagen wird.

Daher erwarte ich, dass sich das Blatt von
den Zukunftsaussichten her noch mehr
gegen die Pilze wenden wird...

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Re: Noch Tips für Mykophagen

Boris, (vor 9961 Tagen) @ MUFTI

Huch ? Du stellst Falsche Pfifferlinge und
Sandroehrlinge auf eine Stufe ?
Ich habe noch nie ein Pilzbuch gesehen, wo
falsche Pfifferlinge nicht als "wertlos"
beschrieben worden waeren. Ich habe so den
Eindruck die falschen Pfifferlinge sind
schlicht zu zaeh zum Essen...

Alles Geschmackssache. Wenn mal wieder die lieben Nachbarn alle Steinpilze und Pfifferlinge
weggesammelt haben, nehme ich ganz gerne geringwertige Pilze als Füller. Kuhröhrlinge haben
uebrigens die hübsche Eigenschaft sich beim Kochen lila zu färben, was dem Leben etwas
mehr Farbe gibt. :-)

Geschmackssache sind offebar Perlpilze, die
ich köstlich finde. Bei manchen aber gar nicht ankommen.

Kein Wunder. Ich esse die auch nicht, auch wenn
ich sie noch nie probiert habe. Die sehen mir
einfach zu sehr nach Pantherpilz/Knollenblaetter
aus...

An den rötenden Stellen in den Verletzungen/Madengängen ist der
Perlpilz eigentlich gut von allen anderen Wulstlingen abgehoben.
Weitere Merkmale sind geriefte Manschette, glatter Hutrand,
glatte Knolle und nicht zuletzt der stets überreichliche
Madenbefall! ;-P

Du isst Herbstlorcheln ?
In keinem meiner 3 Pilzbuecher wird der Pilz
als essbar bezeichnet. Ich denke, bei denen
streitet sich die Gelehrten noch, ob sie
gefaehrlich sind oder nicht....

Ich jedenfalls habe Grubenlorcheln und sogar Becherlorcheln als
brauchbare wenn auch zähe Mischpilze befunden. Siehe auch den
Eintrag über Herbstlorcheln auf dieser Seite.

Gruezi, Boris

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Dosenchampignons und kahle Kremplinge

Dosenchampignons, (vor 9961 Tagen) @ MUFTI

Esse ab jetzt nur noch Dosenchampignons!

SEUFZ!

a popos -
Ich kenne ne uralte Frau die immer kahle Kremplinge (sogar alle anderen Pilze stehen läßt!) sammelt! Als ich ihr was vom Paxillussymptom erklärt habe, hat sie nur ungläubig geguckt. Sie bringt mich auch damit zum Wahnsinn, weil sie die Kremplinge immer in einem Küchennetz sammelt, wo die Pilze dann schäbig braun anlaufen! Aber sie ist für ihr alter putzmunter!

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Mischpilze und Herbstlorcheln

Leonie, (vor 9961 Tagen) @ Boris

Huch ? Du stellst Falsche Pfifferlinge und
Sandroehrlinge auf eine Stufe ?
Ich habe noch nie ein Pilzbuch gesehen, wo
falsche Pfifferlinge nicht als "wertlos"
beschrieben worden waeren. Ich habe so den
Eindruck die falschen Pfifferlinge sind
schlicht zu zaeh zum Essen...

Alles Geschmackssache. Wenn mal wieder die lieben Nachbarn alle Steinpilze und Pfifferlinge
weggesammelt haben, nehme ich ganz gerne geringwertige Pilze als Füller. Kuhröhrlinge haben
uebrigens die hübsche Eigenschaft sich beim Kochen lila zu färben, was dem Leben etwas
mehr Farbe gibt. :-)

Sie sollen aber zäh wie Gummi sein.

Es müssen für wahr nicht nur Steinpilze und Pfifferlinge sein. Täublinge zum Bsp. sind oft exqusit und werden stehengelassen. Oder zum Beispiel violette Ritterlinge! Selbst Safranschirmlinge sind wenn sie ganz frisch im Paukenschlegelzustand sind ok. Leider hält sich nur die traumhafte Farbe nicht. Aber es müssen nicht Waldfreundrüblinge sein, oder überbrühte Holzritterlinge!

Geschmackssache sind offenbar Perlpilze, die
ich köstlich finde. Bei manchen aber gar nicht ankommen.

Kein Wunder. Ich esse die auch nicht, auch wenn
ich sie noch nie probiert habe. Die sehen mir
einfach zu sehr nach Pantherpilz/Knollenblaetter
aus...

An den rötenden Stellen in den Verletzungen/Madengängen ist der
Perlpilz eigentlich gut von allen anderen Wulstlingen abgehoben.
Weitere Merkmale sind geriefte Manschette, glatter Hutrand,
glatte Knolle und nicht zuletzt der stets überreichliche
Madenbefall! ;-P

Meinstens sind die Maden aber immer nur in der Knolle und der Rest ist gut verwendbar! Ich mag sie wirklich gerne, ihr Geschmack ist unvergleichlich. In England sollen Perlpilze übrigens beliebte Marktpilze sein.

Du isst Herbstlorcheln ?
In keinem meiner 3 Pilzbuecher wird der Pilz
als essbar bezeichnet. Ich denke, bei denen
streitet sich die Gelehrten noch, ob sie
gefaehrlich sind oder nicht....

Ich jedenfalls habe Grubenlorcheln und sogar Becherlorcheln als
brauchbare wenn auch zähe Mischpilze befunden. Siehe auch den
Eintrag über Herbstlorcheln auf dieser Seite.
Gruezi, Boris

Ich finde Herbst- bzw. Grubenlorcheln geschmacklich nicht so überragend. Aber gerade die knupperige Konsistens ist mir teilweise willkommen. Als Judasohrersatz bei Wokgerichten und vor allem als Beigabe in Winzerpasteten sind sie klasse! Im Chinagericht schmecken sie besser als die "Chinamorcheln"! Die Pasteten kriegen durch die knupperigen Pilze den letzten Pfiff! Bis jetzt hatte ich auch keine Probleme mit der Verträglichkeit!Aber das hat die kahle Kremplingsammlerin offenbar auch nicht.

Dschüss! Leonie

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An Dosenchampignon

Werner Funk, (vor 9961 Tagen) @ Dosenchampignons

Selbst bei Dosenchampingnons soll man darauf
achten,daß diese nicht aus China stammen(steht
oft nur ganz klein auf der Dose - aber leicht
am geringen Preis erkennbar).China-Champingnons
werden oft auf Tankern oder ähnlichen Frachtern
in Salzlake transportiert,sind oft JAHRELANG un-
terwegs und werden erst bei uns nochmals gewa-
schen und eingedost.
Also nur gute Ware kaufen,
dann allerdings Mahlzeit !!
Ciao
Werner

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Re: An Dosenchampignon

Dosenchampignon, (vor 9961 Tagen) @ Werner Funk

Ne keine Sorge, das war nur ein Scherz. Ich hasse die Gummidinger aus der Dose. Ich bevorzuge die Strahlen-, Schwermetall- und Fuchsbandwurm verseuchten Pilze aus deutschen Wäldern , Fluren und Auen!

Selbst bei Dosenchampingnons soll man darauf
achten,daß diese nicht aus China stammen(steht
oft nur ganz klein auf der Dose - aber leicht
am geringen Preis erkennbar).China-Champingnons
werden oft auf Tankern oder ähnlichen Frachtern
in Salzlake transportiert,sind oft JAHRELANG un-
terwegs und werden erst bei uns nochmals gewa-
schen und eingedost.
Also nur gute Ware kaufen,
dann allerdings Mahlzeit !!
Ciao
Werner

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Re: An Dosenchampignon

MUFTI, (vor 9957 Tagen) @ Werner Funk

China-Champingnons werden auf Tankern oder ähnlichen Frachtern
in Salzlake transportiert,sind oft JAHRELANG un-
terwegs und werden erst bei uns nochmals gewa-
schen und eingedost.

Und ich hatte mich schon gewundert, warum
manche Dosenpilze so unnatuerlich braun sind...

Was ich dabei aber nicht verstehe:
Ueblicherweise sagt man, dass Pilze sehr schnell
schlecht werden.
So heisst es, man soll sie nicht in Plastiktueten
transportieren, weil sie dann unvertraegliche
Stoffe produzieren.
Das Ganze passt aber gar nicht zu der Geschichte
mit den jahrelangen Transporten aus China....