Pilze mit Helmen...? Helmlinge, von Kazuya *PIC*
Hallo,
hier also die Fortsetzung zum Thema Helmlinge (Mycena). Auch hier sollen wieder gut bekannte Arten abgebildet werden, darunter auch einer der wenigen Giftpilze.
Aber zunächst ein anderer: Der Dehnbare Helmling (Mycena epipterygia). Seinen Namen hat der kleine Pilz durch seine Dehnbarkeit erhalten. Den die Stiele sind zäh wie Gummi. Außerdem sind sie von einer klebrigen, hyalinen Schicht umgeben, die recht gut dehnbar ist. Auch auf dem Hut findet sich eine solche Schicht. Die
Fruchtkörper sind eher unscheinbar, haben einen bis 2 cm breiten, hellgelblichen bis graugelben Hut und einen gelben Stiel, der nur wenige mm in der Breite misst. Die Art ist besonders im Nadelwald unter Fichten zu finden und ist gut verbreitet.
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Der Rosa-Rettichhelmling (Mycena rosea) ist ein Giftpilz. Sein Giftstoff nennt sich Muscarin, das auch im Fliegenpilz in geringen Mengen vorhanden ist. Die Vergiftung macht sich in Form von Halluzinationen, Schindelgefühl, Atemnot und Rauschzuständen bemerkbar. Tödlich giftig ist diese Art aber nicht. Sie unterscheidet sich vom Rettichhelmling eigentlich nur durch größere Fruchtkörper, die mehr Rosatöne zeigen. Die Art ist relativ häufig und meines Erachtens besonders im Eichen-Buchen-Mischwald heimisch.
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Als nächstes noch mal ein klebriger: Der Schleimstiel-Helmling (Mycena rorida) ist gut gekennzeichnet durch die stark schleimigen Stiele und die kleinen Fruchtkörper mit den hellgrauen Hüten. Die Lamellen laufen etwas am Stiel herab und sind weiß gefärbt. Die kleinen Pilze wachsen bevorzugt auf abgestorbenen Pflanzenresten. Sie dürften nicht selten sein.
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Fortsetzung folgt....
Viele Grüße,
Kazuya
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