Hallo bleem,
Möglicherweiser verblassen
aber auch die Farben durch die Feuchtigkeit oder die Art ist so
farbvariabel?
das ist sehr gut möglich. die pigmente der hygrocyben sind wasserlöslich. auf dem fruchtkörper ganz links ist die eine hälfte vom hut noch rot, vielleicht war die irgendwie geschützt, abgedeckt. der stiel bleibt daher ebenfalls länger rot.
Auf alle Fälle wird Harry um das Mikroskop nicht
herumkommen.
das auch, aber wichtig für die bestimmung ist zunächst die beschaffenheit der hutoberfläche im frischzustand, es gäbe folgende möglichkeiten:
mit feinen, hellen schüppchen: H. cantharellus (= H. lepida)
mit dunklen, braunen oder schwärzlichen schüppchen (oft erst bei älteren exemplaren zu erkennen): H.turunda (sensu latu, was in mitteleuropa darunter verstanden wird ist wohl meist was anderes wie die nordeuropäische turunda ss. Boertmann)
glatt, aber trocken, wachsig überzogen wirkend: manchmal kann H. reidii so ähnlich aussehen. mal an den pilzen schnuppern, wenn die sammelbox gerade geöffnet wird :)
schleimig, gelifiziert (evtl. befeuchten, auch stieloberfläche): dann würde ich wiederum auf H. insipida tippen, für die das rasche ausblassen der hutfarbe charakteristisch ist. allerdings kenne ich die nicht mit so weit herablaufenden lamellen!
ciao michel