kostenlose Radioaktivitätsmessung bei Pilzen

Jochen Butzer, (vor 8761 Tagen)

Hallo,

sie wollten schon immer mal wissen, ob ihre Pilze strahlen?
Wir auch!

Wir machen ein "Jugend-Forscht"-Projekt bei dem wir Pilze auf Radioaktive Belastung in Zusammenhang mit der Tschernobyl-Katastrophe untersuchen.

Es wäre daher echt toll, wenn sie uns einige ihrer gesammelten Pilze überlassen könnten (am Besten getrocknet). Ideal wären Maronenröhrlinge, da diese die Radioaktivität besonders gut speichern.

Selbstverständlich lassen wir ihnen das Protokoll der Messung sowie die fertige Forschungsarbeit zukommen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe,

Hannah Tomczyk & Jochen Butzer

Eintrag gesperrt
3 Aufrufe

Re: kostenlose Radioaktivitätsmessung bei Pilzen

Christoph ⌂, (vor 8761 Tagen) @ Jochen Butzer

Hallo,

macht Ihr das für Jugend Forscht unabhängig von der Schule? Oder ist das Projekt im Rahmen einer Facharbeit gemeint? In letzterem Falle schaut mal auf http://www.dgfm-ev.de/www/de/foerderpreis/facharbeit.php3, denn es gibt Förderpreise von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM).
Falls Ihr es nicht im Rahmen der Schule machen solltet (aber noch schüler seid), so könnte Ihr ja die Biolehrer daruf ansprechen.

Für Euer Material ist es etwas spät. Es gibt zwar noch Schwammerl im Wald, aber es ist wenig los. Für Caesiummessungen möchte ich Euch noch folgende Arten empfehlen:
Hydnum repandum und Hydnum rufescens (Semmelstoppelpilz), Rozites caperata (Reifpilz), Lactarius scrobiculatus (Grubiger Milchling) und natürlich andere Filzröhrlinge wie Rotfußröhrlinge (z.B. Xerocomus pruinatus, den gibts noch).

Wollt Ihr von möglichst vielen Orten messen, dafür wenige Proben, oder lieber größere Mengen von weniger Leuten. Aus meinem Herbar könnte ich Euch getrocknete Belege (Teile davon) schicken. Bis wann braucht Ihr die (würde das machen, wenn ich Zeit habe, ist eh alles getrocknet)?

Schaut Euch mal bei der DGfM um (www.dgfm-ev.de). Über die Gesellschaft für Mykologie könnte Ihr sicher Kontakte und Ideen holen. Der Präsident, Prof. Dr. Agerer, ist sehr offen und aufgeschlossen. Ihr könnt ihn sicher ohne Probleme kontaktieren.
Eure Anfrage würde ich in möglichst viele Pilzforen stellen, damit ihr möglichst viele Mykologen/Pilzfreunde erreicht...
z. B. www.dgfm-ev.de/phorum (Forum der Gesellschaft für Mykologie)
http://www.ganemp.it/modules.php?name=Splatt_Forum (italoenisches Forum)
http://www.andoa.net/cgi-andoa/foro.pl?hacer=resumen (spanisches Forum)
zur Vollständigkeit: http://www.pilzbestimmung.de/ (auch mit Forum, aber wenig los...).

Grüße, Christoph

Hallo,
sie wollten schon immer mal wissen, ob ihre Pilze strahlen?
Wir auch!
Wir machen ein "Jugend-Forscht"-Projekt bei dem wir Pilze auf
Radioaktive Belastung in Zusammenhang mit der Tschernobyl-Katastrophe
untersuchen.
Es wäre daher echt toll, wenn sie uns einige ihrer gesammelten Pilze
überlassen könnten (am Besten getrocknet). Ideal wären Maronenröhrlinge,
da diese die Radioaktivität besonders gut speichern.
Selbstverständlich lassen wir ihnen das Protokoll der Messung sowie die
fertige Forschungsarbeit zukommen.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe,
Hannah Tomczyk & Jochen Butzer