Die letzten Steinpilze... *PIC*

Jens B., (vor 8760 Tagen)

des Jahres und dann noch so spät (1. Nov.) und in diesen Mengen - für mich schon überraschend (angenehm!).
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Aber ich will euch ja nicht immer mit meinen "blöden" Steinpilzbildern langweilen, deswegen noch ein paar andere Sachen und Fragen.
Eigentlich wollte ich bei meinem letzten Pilz-such-Spaziergang alle Pilze, die mir über den Weg laufen fotografieren und dann zu Hause bestimmen, aber es waren dann doch zu viele Pilze die ich nicht kenne. Und meine bescheidene Literatur gibt nicht das her, was man wissen möchte. Trotz dieser informativen Pilzseite hier und den Beiträgen im Forum werde ich wohl ein Steinpilzsammler bleiben, wenn ich schon an solchen Allerweltspilzen wie diesen hier scheitere.
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Oder was ist das hier?
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Und so könnte ich noch bei vielen Bildern weitermachen, aber ich möchte eure Geduld ja nicht überstrapazieren.
Zum Schluß noch einen den ich kenne, der aber wirklich riesig war.

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Wäre schön, wenn der/die eine was dazu sagen könnte. Vielleicht kann ich meinen bescheidenen Pilzhorizont doch so langsam erweitern.

P.S. Was haltet ihr vom Mönchskopf? Und warum gibt es kein Photo in der Galerie von ihm?

Grüße

Jens B.

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Die ersten Steinpilze... in Rhein/Main

Jack.X, (vor 8760 Tagen) @ Jens B.

Hallo Jens,
wo bist du denn unterwegs? Hier im Rhein Main Gebiet habe ich letzten Donnerstag die ersten Steinpilze überhaupt gefunden und (leider) lange nicht in solchen Mengen. Überhaupt scheint hier alles um Wochen verschoben im Vergleich zu letztem Jahr. An meinem geheimen Flocki Standort habe ich dieses Jahr nur einen einzigen gefunden und das schon im Mai. Letztes Jahr habe ich Oktober an der gleichen Stelle noch einen ganzen Korb Flockis eingesammelt.
Gruß Jack.X

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Re: Die ersten Steinpilze... in Rhein/Main

homa, (vor 8760 Tagen) @ Jack.X

hi!

hab heute auch meinen letzten versuch gestartet, die schwache ausbeute bisher etwas aufzubessern. und siehe da: habe heute (auch im rhein-main-gebiet) die bisher größte menge an steinpilzen des ganzen jahres (und sogar noch junge!!!) gefunden. leider wirds wohl jetzt vorbei sein wegen dem ersten frost......
gruß homa

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Re: Die ersten Steinpilze... in Rhein/Main

Nanndorf, (vor 8760 Tagen) @ Jack.X

Steinpilze im Rhein-Main Gebiet gibt es zur Zeit nur im Eichenwald. Grosse Exemplare sind fast durchgehend wurmstichig und konnten sich noch trotz der Trockenheit und Kälte noch entwickeln. Auch sind gute Espenrotkappen da, aber alles sehr nass. Am Sonntag habe ich immerhin im Regen vormittags 2 KG geerntet.
Nanndorf.

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Re: Die letzten Steinpilze...

Werner Edelmann, (vor 8759 Tagen) @ Jens B.

Servus Jens,

das ist dein Mönchskopf.
Riech mal, der riecht ganz typisch nach Blausäure.

Gruß Werner E.

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Re: Mönchskopf

Jens B., (vor 8759 Tagen) @ Werner Edelmann

Hallo Werner E.,

habe so etwas schon vermutet, aber die Farbe war etwas anders wie im Buch und es waren auch keine junge Exemplare mit dem typischen Höcker da.
Was willst Du mir mit dem Blausäuregeruch sagen??? Blausäure = Zyankali!
Ein Pilzberater, den ich neulich zufällig im Wald getroffen habe, meinte der Mönchskopf sei ein toller Speisepilz! Was ist davon zu halten?

Gruß Jens B.

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Re: Die ersten Steinpilze... in Rhein/Main

Jens B., (vor 8759 Tagen) @ Jack.X

Hallo Jack,

ich bin im Stromberg unterwegs, zwischen Stuttgart und Heilbronn. Da gab es in den letzten Wochen kontinuierlich Steinpilze. Zwar in wechselnden Mengen aber doch ganz ordentlich. Allerdings wenig Flockis.

Gruß Jens B.

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Re: Mönchskopf

Werner Oswald, (vor 8759 Tagen) @ Jens B.

Hallo Werner E.,
habe so etwas schon vermutet, aber die Farbe war etwas anders wie im Buch und
es waren auch keine junge Exemplare mit dem typischen Höcker da.
Was willst Du mir mit dem Blausäuregeruch sagen??? Blausäure = Zyankali!
Ein Pilzberater, den ich neulich zufällig im Wald getroffen habe, meinte der
Mönchskopf sei ein toller Speisepilz! Was ist davon zu halten?
Gruß Jens B.

Hallo Jens,

ob der Mönchskopf ein toller Speisepilz ist, darüber kann man diskutieren. Er ist auf alle Fälle einer der wenigen Speisepilze unter den Trichterlingen u. wird in unseren Breiten gemeinhin als Kuttelpilz bezeichnet.
Für nicht Eingeweihte, als Kutteln wird bei uns in Österreich u. der Schweiz der Pansen (Magen) bezeichnet, in Deutschland meistens als Tierfutter verwendet, bei uns oft regional als Delikatesse angeboten.
Man schneidet die Mönchsköpfe in längliche Streifen, brät sie mit Schalotten u. Knoblauch ab, würzt nach Belieben (Lorbeerblatt, Kümmel, Salz, Pfeffer ev.ein Hauch Muskatnuss, div. Kräuter) gießt mit weißem Balsamicoessig u. einem guten Weißwein auf, läßt alles ca. 10 Minuten köcheln u. verfeinert mit süßer Sahne. Dazu ein frisches Weißbrot od. Salzkartoffeln, ich denke, das macht auch Mönchsköpfe erträglich.
Grüße, Werner O.

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Danke Werner...

Jens B., (vor 8759 Tagen) @ Werner Oswald

... ich habs glaube kapiert, was Du mir sagen wolltest.
Bei uns in Schwaben gibts auch Kutteln (saure), bin aber kein Fan davon,
obwohl es ja auf die Sauce ankommt. Danke für Dein Rezept, klingt gut,
auch für andere Pilze.

Gruß Jens B.

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Re: Mönchskopf

Werner Edelmann, (vor 8759 Tagen) @ Jens B.

Servus Jens,

habe so etwas schon vermutet, aber die Farbe war etwas anders wie im Buch und
es waren auch keine junge Exemplare mit dem typischen Höcker da.
Was willst Du mir mit dem Blausäuregeruch sagen??? Blausäure = Zyankali!
Ein Pilzberater, den ich neulich zufällig im Wald getroffen habe, meinte der
Mönchskopf sei ein toller Speisepilz! Was ist davon zu halten?

Für mich ist der Mönchskopf auch ein guter Speisepilz.
Er ist halt ein Pilz der Blausäure ausscheidet, was sich aber beim Kochen verflüchtigt.
Dieser typische Geruch bestimmt den Pilz fast von allein.
Das wollte ich damit sagen.
Probiers aus, dann weißt Du was ich meine!

Gruß Werner E.