Dolomitenpilze - Die weißen von unten *PIC*
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Ah ja, die Unterseite. Leider kann ich hier nicht erkennen, ob das Poren, Stoppeln oder Stacheln sind, weswegen mir dieses Foto bestimmungstechnisch nicht weiterhilft.
FG
Stephan
Ah ja, die Unterseite. Leider kann ich hier nicht erkennen, ob das Poren,
Stoppeln oder Stacheln sind, weswegen mir dieses Foto bestimmungstechnisch
nicht weiterhilft.
FG
Stephan
Hallo Stephan,
es waren Schafporlinge "im weiteren Sinne". Ich bin da leider nicht auf dem neuesten Stand. In den meisten meiner Pilzbücher gibt es die gar nicht und wenn, sind die Angaben die da gemacht werden wohl mittlerweile von neueren Erkenntnissen überholt.
Das man da so überhaupt nicht sieht, liegt unter anderen daran, dass da nur weiße Poren auf weißem Grund sind.
Ich habe es aber leider noch nie geschafft komplett weiße Pilze brauchbar zu fotografieren. Ich erhalte dann immer völlig überstrahlte glänzende weiße Flächen. Selbst herausgerissen und zu Hause fotografiert, werden die Bilder grausam schlecht.
Ich hatte vor einiger Zeit mal Elfenbeinröhrlinge. Wenn die nicht eine auffällige Stielstruktur hätten, hätte man da gar nichts gesehen.
Die Kamera schafft es einfach nicht auf eine weiße Fläche zu fokussieren.
Gruß,
Marcel
Hallo Marcel,
weiße Pilze müssen "unterbelichtet" fotografiert werden, d.h. man muss an der Belichtungskorrektur der Kamera drehen. Hilfreich ist dann, dass man den Pilz vor einem nicht allzu dunklen Hintergrund fotografiert. Also Blickwinkel und "Höhe" des Fotoapprats entsprechend wählen. Wenn Du daheim "herausgerissene" weisse Pilze fotografierst: Am besten mit "indirekter" Beleuchtung (z.B. weisser Regenschirm vor die Lichtquelle) auf weissem Blatt Papier und KEINEN Blitz. Dann muss man an dem Bild eventuell noch einen Weißabgleich machen. Ob das mit einer Handykamera geht, wage ich aber zu bezweifeln.
herzliche Grüße
Birgit
Hallo Birgit,
danke für die Hinweise!
Ich werde dann bei Gelegenheit mal zu Hause experimentieren.
Im Freiland hat man da noch das Problem, dass man noch die Belichtungszeit manipulieren muss - sonst möchte die Kamera blitzen - und dann ein Stativ verwenden.
Da müsste ich mir mal bei Gelegenheit ein Stativ besorgen.
Meine Kamera kann das alles, aber das einzustellen ist dann eine größere Aufgabe. Vor allem in exponierter Lage im Gebirge, wenn man in einem Berghang oder in einem Bachlauf steht.
Gruß,
Marcel