Was zum aufregen, ärgern, schmunzeln, staunen…

Thomas Pruß, (vor 8673 Tagen)

Moin zusammen,
Folgenden Aufmacher fand ich gestern in den „Husumer Nachrichten“:

„WALDPILZ WIRD ZUR PARTY-DROGE

Drogenexperten in Norddeutschland und Dänemark sind alarmiert. Ein Pilz mit halluzinogener Wirkung gerät in den Blick der Fahnder, weil er im Norden die Verbreitung der Party-Drogen Ecstasy und Kokain erreicht hat.

(…) Der Spitzkegelige Kahlkopf kommt unscheinbar gelblich daher, ist wegen seiner halluzinogenen Inhaltsstoffe unter Rauschsuchenden immer beliebter. In Schleswig-Holstein hat der Konsum noch nicht dänisches Niveau, aber das Landeskriminalamt (LKA) registriert schon einzelne Fälle und weist darauf hin, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr hoch ist.“
(ganz SH high, oder was?)
„Denn der Konsum finde vor allem „im stillen Kämmerlein“ statt, sagte ein LKA-Sprecher unsrere Zeitung.“ (jetzt weiß ich auch, warum abends auf den Straßen von NF so wenig los ist)
„Im vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein neun Fälle von Pilzdrogen-Missbrauch aktenkundig, seit 1990 sind es aber schon 107 Fälle, die in schleswig-holsteinischen Akten stehen.“
(Oh tempora, oh mores, in 13 Jahren 107 Fälle, kein Wunder, dass Sitte und Moral verfallen)
„Die dänische Polizei wurde auf den nicht ungefährlichen Drogenpilz in Aarhus aufmerksam.“
(Aarhus liegt im dänischen Nordjütland an der Ostsee bzw. Limfjord)
„Dort brannte vor einiger Zeit eine Schule bis auf die Grundmauern nieder. Und es stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass die jugendlichen Brandstifter die Tat unter Einfluss der Pilz-Droge verübt hatten. Schon im Jahr 1999 hatte dort ein 17-Jähriger eine 40-jährige Frau im Pilz-Rausch erstochen.“
(Ach wie gut ist der Alkohol: Keine Verkehrsunfälle, kein Rowdytum, keine Morde…)
Die Gefährlichkeit der Pilzdroge betont auch das Kieler Landeskriminalamt. Experten sagten, die Pilze verursachten unter Umständen schwerste schizophrene Zustände.
In Dänemark wird der „Kahlkopf“ schon im heimischen Garten angebaut. Die Polizei ermittelte, dass getrocknete Exemplare auf den Märkten angeboten werden. Auch in Deutschland kann die Pilzsaat legal gekauft werden – der Konsum ist aber hier wie dort verboten.

Macht euch selbst einen Reim, die Kommentare in Klammern sind von mir.

Grüsslis
Thomas

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Drogen sind Drogen, ...

Helmut, (vor 8673 Tagen) @ Thomas Pruß

die einen sind legal (in unserem Kulturkreis z. B. Alkohol), die anderen nicht. Gefährlichkeit bzw. Harmlosigkeit, Wirkungen, Folgen, Suchtgefahren sind andere Gesichtspunkte als die Legalität. Wer trinkt, bekommt nur Probleme, wenn er im Rausch Schäden verursacht oder Gesetze übertritt, wer kifft o. a. übertritt damit die Gesetze. Mit Alkohol oder Nikotin darf man seine Gesundheit ruinieren, mit andern Suchtmitteln nicht. Da hilft auch Jammern nicht. Da helfen nur Mehrheiten.

Gruß

Helmut

P.S.: Natürlich gehören Pilzfreunde für mich zunächst zu der Kategorie Menschen, die mit Suchtmitteln verantwortungsvoll umgehen ;-).

Moin zusammen,
Folgenden Aufmacher fand ich gestern in den „Husumer Nachrichten“: „WALDPILZ
WIRD ZUR PARTY-DROGE
Drogenexperten in Norddeutschland und Dänemark sind alarmiert. Ein Pilz mit
halluzinogener Wirkung gerät in den Blick der Fahnder, weil er im Norden
die Verbreitung der Party-Drogen Ecstasy und Kokain erreicht hat.
(…) Der Spitzkegelige Kahlkopf kommt unscheinbar gelblich daher, ist wegen
seiner halluzinogenen Inhaltsstoffe unter Rauschsuchenden immer beliebter.
In Schleswig-Holstein hat der Konsum noch nicht dänisches Niveau, aber das
Landeskriminalamt (LKA) registriert schon einzelne Fälle und weist darauf
hin, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr hoch ist.“
(ganz SH high, oder was?)
„Denn der Konsum finde vor allem „im stillen Kämmerlein“ statt, sagte ein
LKA-Sprecher unsrere Zeitung.“ (jetzt weiß ich auch, warum abends auf den
Straßen von NF so wenig los ist)
„Im vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein neun Fälle von
Pilzdrogen-Missbrauch aktenkundig, seit 1990 sind es aber schon 107 Fälle,
die in schleswig-holsteinischen Akten stehen.“
(Oh tempora, oh mores, in 13 Jahren 107 Fälle, kein Wunder, dass Sitte und
Moral verfallen)
„Die dänische Polizei wurde auf den nicht ungefährlichen Drogenpilz in Aarhus
aufmerksam.“
(Aarhus liegt im dänischen Nordjütland an der Ostsee bzw. Limfjord)
„Dort brannte vor einiger Zeit eine Schule bis auf die Grundmauern nieder.
Und es stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass die jugendlichen
Brandstifter die Tat unter Einfluss der Pilz-Droge verübt hatten. Schon im
Jahr 1999 hatte dort ein 17-Jähriger eine 40-jährige Frau im Pilz-Rausch
erstochen.“
(Ach wie gut ist der Alkohol: Keine Verkehrsunfälle, kein Rowdytum, keine
Morde…)
Die Gefährlichkeit der Pilzdroge betont auch das Kieler Landeskriminalamt.
Experten sagten, die Pilze verursachten unter Umständen schwerste
schizophrene Zustände.
In Dänemark wird der „Kahlkopf“ schon im heimischen Garten angebaut. Die
Polizei ermittelte, dass getrocknete Exemplare auf den Märkten angeboten
werden. Auch in Deutschland kann die Pilzsaat legal gekauft werden – der
Konsum ist aber hier wie dort verboten.
Macht euch selbst einen Reim, die Kommentare in Klammern sind von mir.
Grüsslis
Thomas

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Desinformation, oberflächlich und falsch. :-( *oT*

Oktober, (vor 8673 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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Re: Was zum aufregen, ärgern, schmunzeln, staunen…

Jogi, (vor 8672 Tagen) @ Thomas Pruß

Meines Wissens kommt der SK von Juli/August bis Sept/Oktober vor.
Warum druckt man einen solchen Bericht im Januar ab ???
Bis zur Pilzsaison ist dieser Bericht längst vergessen...

Ausserdem: Solange es Seiten wie die Folgende gibt, tja .....

http://www.land-der-traeume.de/berichte/trips/pilz1.htm

Jogi

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Typisches Propagandageschwafel *oT*

Georg, (vor 8672 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -