Re: Nikon Coolpix 5700
Servus Hansuwe!
Die Schwäche der von Nikon für die meisten Digis verwendeten Stromspeicher (EN-EL1) ist anscheinend schon legendär. Mit einer Canon G3 kann man offenbar mehr als doppelt so lang fotografieren. Auf dieser Site findest du einen Batterien-Vergleichstest:
www.dpreview.com/reviews/canong3/page11.asp
Unter www.dpreview.com/reviews/nikoncp5700/ findest du einen sehr ausführlichen Test der Nikon CP 5700, leider auf Englisch.
Unter www.digitalkamera.de/Info/News/14/52.htm findest du einen weiteren aufschlussreichen Erfahrungsbericht über die Nikon, in dem neben viel Lob Autofocus und Blitzsystem kritisiert werden.
Die Nikon hat natürlich eine battery-status-Anzeige am Control Panel. Außerdem hat sie einen elektronischen Sucher, der angeblich hervorragend ist. Ich würde einen guten EFV einem schlechten optischen Sucher in jedem Fall vorziehen.
Für eine Kamera mit optischem 8fach Zoom ist die Nikon laut Tests hervorragend im Nahbereich (ab 3 cm). Digitalkamera.de schlägt den Erwerb eines "Batteriegriffs" zur Kompensation der schachen Akkus vor. Das ist aber erstens teuer und schätzungsweise für den "Waldbetrieb" eher ungeeignet. In einem "normalen" Photoladen in München gibt's die Nikon für 1350 Euro.
Es könnte schon passieren, dass ich mich letztendlich auch für die Nikon 5700 entscheide. Akkus kann man schließlich aufladen und einen Reservesatz betreiben. Im übrigen sollte die Nikon ihr Geld in jedem Fall wert sein.
Gruß
Matthias
Hallo Matthias,
Du bist ja selbst schon ein Experte, wie ich sehe.
Ich habe ein paar Zeilen Deines Postings weggelassen.
Ein paar Anmerkungen: Ich gehe mit der Anschaffung der Nikon Coolpix 5700
schwanger. Sie bietet enorme Möglichkeiten, wie auch schon die Coolpix
vorher, wie einige Postings zeigen.
Ich bin überrascht, dass Du mit den Akkus und dem Blitz nicht zufrieden bist.
Könntest Du mir mal die Begründung mailen?
Die Akkus sind in der Tat äusserst wichtig, eine Restkapazitätsanzeige wäre
von grossem Wert.
Die optischen Sucher fast aller elektronischen Kameras sind miserabel, es sei
denn man will eine elektronische Spiegelreflex erstehen. Sind aber zu
schwer und zu teuer.
Im Übrigen sind auch bei einigen Modellen die "optischen Sucher"
auch "nur"elektronische Displays.
Ein schwenkbarer Bildschirmsucher ist meiner Meinung ein Muss, auch wenn man
ohne Krawatte in den Wald geht.
Für mich ist auch das Gewicht und die Grösse eines solchen Apparates von
Bedeutung. Es macht keine Freude bei jeder Pilzpirsch noch 1 1/2 kg
Fotoausrüstung mitzuschleppen. Im Unterholz äusserst hinderlich.
Ein Makro, das erst ab 25 cm beginnt ist völlig unakzeptabel. Es sollte schon
1 cm sein für Naturaufnahmen. Wichtig ist hierbei die Möglichkeit der
manuellen Tiefenschärfekontrolle und Korrektur. D.h.: Entfernung, Blende
und Belichtungszeit sollten sich manuell oder mit Programm beinflussen
lassen können. Das hat nach meinen Informationen die Nikon 5700 alles.
Hinzu kommt bei der Nikon noch, dass es Zubehör, wie Vorsatzlinsen und
Sonnenblende gibt.
Der Preis der Nikon 5700 dürfte sinken, ich hatte Ende letzten Jahres die
Kamera für ca. 1 500 € gesehen.
Viel Geld, aber die Kamera, dürfte aber für viele Jahre ausreichend sein, wie
die Erfahrungen vieler Pilzfreunde mit den Vorgängermodellen zeigen, die
immer noch hervorragend Bilder ins Forum stellen.
Pilzige Grüsse
hansuwe