Rätsel von Michel *PIC*
Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/Pilz1.jpg)
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/Pilz2.jpg)
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
Gruss, Michel
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Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/Pilz1.jpg)
![[image]](http://joachim.rippel.bei.t-online.de/Pilz2.jpg)
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
Gruss, Michel
Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
Gruss, Michel
Hallo Michel,
ich vermute, du hast hier Ischnoderma trogii abgebildet, obwohl ich keinen Stiel (Gestielter Harzporling) sehe. Der kommt gerne auf Weißtannenwurzeln oder -stümpfen.
Gruß, Karl
Hallo Michael,
diese Frage kann dir evtl. Helmut Zitzman beantworten.
Gattung Inocybe (Rißpilz).
Gruß
Axel
Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
Gruss, Michel
Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
mit Cortina; bei Weißtannen; heller Stiel; im Frühjahr: Inocybe queletii?
Georg
Wer kennt diesen Frühjahrspilz?
Er wuchs inmitten von Brennesseln (Autsch!) bei Weisstannen am 22.04.03;
Hutdurchmesser: 2-5cm.
Gruss, Michel
Hallo Michel,
wie Georg schon sagte, ist dies Inocybe queletii, der Frühlings-Weißtannenrißpilz.
Man kann ihn auch daran erkennen, dass der (auffallend weiße) Stiel beim durchbrechen mit einem hörbaren "Knack" bricht, zumindest bei halbwegs frischen Exemplaren.
Mit "Moser" kaum zu bestimmen, weil man über die Schlüsselfrage mit der Hutgröße stolpert. Man müßte bei "Hut klein, 2-4 cm" weitergehen, dabei bekommt der Pilz bis 8 cm große Hüte.
Beste Grüße,
Andreas
Hi Michel, hi Andreas,
kann mich nur komplett Andreas Meinung anschließen. Die Art ist gar nicht selten, man muss halt nur bei Weißtannen suchen 
Grüße
Christoph
Hallo Michel,
wie Georg schon sagte, ist dies Inocybe queletii, der
Frühlings-Weißtannenrißpilz.
Man kann ihn auch daran erkennen, dass der (auffallend weiße) Stiel beim
durchbrechen mit einem hörbaren "Knack" bricht, zumindest bei
halbwegs frischen Exemplaren.
Mit "Moser" kaum zu bestimmen, weil man über die Schlüsselfrage mit
der Hutgröße stolpert. Man müßte bei "Hut klein, 2-4 cm"
weitergehen, dabei bekommt der Pilz bis 8 cm große Hüte.
Beste Grüße,
Andreas
Korrekt, es ist der Weisstannen Risspilz I. queletii, welcher schon sehr früh im Jahr erscheint. Die Feststellung von Andreas, mit der Grösse des Hutes habe ich auch gemacht (und bei Punkt 22 im Moser die Hutgrösse mit bis 8cm geändert!)
Dieser Risspilz hat übrigens glatte, mandelförmige Sporen und der Stiel ist nur im obersten Teil bereift.
Gruss, Mischi
PS: Sorry übrigens für die schlechte Qualität des ersten Bildes und die Überdimensionierung. Kann mir jemand einen Tip geben wie man die Bildgrösse vor dem Senden überprüfen kann?
hallo mischi,
in bin in letzter zeit dazu übergegangen meine bildausschnitte
bei einer bildschirmauflösung von 1024x768 pixel mit dem freewaretool
irvan view zu beschneiden ganz einfach mit gedrückter maustaste eine maske von bildschirmgrösse erstellen, auf bearbeiten gehen und "freistellen" wählen, das neue bild lässt sich dann sofort unter einem anderen namen speichern.
das geht natürlich auch mit anderen bildbearbeitungsprogrammen, aber nach meiner erfahrung ist das o.g. programm der schnellste bildbetrachter am markt, mit ausreichend funktionen, um bilder fürs web zu bearbeite.hier die adresse
http://www.irfanview.de/.
tschüß gunter
Moin Michel,
ich arbeite mit einem Pgm. namens „GraphicConverter“ (auf Apple Power Macintosh G3), das es auch für „DOSen“ geben muss. Ich skaliere das Bild auf 640*500 Pixel. Beim Sichern fragt das Pgm., ob das Bild Internetfähig sein muss. Wenn ja, kann man noch die Auflösung der Bildschirmdarstellung bestimmen, und zum Schluss hat man das Bild – je nach Struktur – auf 20 bis 150 kB komprimiert. Schnell und einfach!
Grüsslis
Thomas
Servus Mischi / Michel,
die Jahreszeit in Verbindung mit der Ökologie lässt keine andere Bestimmung zu. Die Art ist in manchen Gegenden verbreitet bis häufig, woanders selten oder fehlend (z. B. hier). Ich habe sie selber noch nicht gesehen. Interessant sind noch folgende Punkte:
- extrem frühe Erscheinungszeit (lt. Lit. ab Ende Mai)
- Weißtanne soll nicht obligatorisch sein (z. B. lt. Kuyper auch bei anderen Nadelbäumen)
- Nicht alle Bilder in den gängigen "Bilderbüchern" sind typisch, z. B. die Abbildung bei Dähncke ("1200 Pilze" S. 667). Dafür scheint das dort unter I. glabrescens stehende Bild (S. 657) gut zu passen. Es ist jedenfalls nicht glabrescens, da deutlich eine Cortina zu sehen ist; glabrescens gehört zu den "Marginatae"
Gruß
Helmut
Korrekt, es ist der Weisstannen Risspilz I. queletii, welcher schon sehr früh
im Jahr erscheint. Die Feststellung von Andreas, mit der Grösse des Hutes
habe ich auch gemacht (und bei Punkt 22 im Moser die Hutgrösse mit bis 8cm
geändert!)
Dieser Risspilz hat übrigens glatte, mandelförmige Sporen und der Stiel ist
nur im obersten Teil bereift.
Gruss, Mischi
PS: Sorry übrigens für die schlechte Qualität des ersten Bildes und die
Überdimensionierung. Kann mir jemand einen Tip geben wie man die
Bildgrösse vor dem Senden überprüfen kann?
Hallo Michel,
ich vermute, du hast hier Ischnoderma trogii abgebildet, obwohl ich keinen
Stiel (Gestielter Harzporling) sehe. Der kommt gerne auf Weißtannenwurzeln
oder -stümpfen.
Gruß, Karl
Hoppla - gestern sah ich da ganz andere Bilder !!
Die Bilder, die ich heute sehe, sehen aus wie Inocybe queletii.
Gruß, Karl
Servus Mischi / Michel,
die Jahreszeit in Verbindung mit der Ökologie lässt keine andere Bestimmung
zu. Die Art ist in manchen Gegenden verbreitet bis häufig, woanders selten
oder fehlend (z. B. hier). Ich habe sie selber noch nicht gesehen.
Interessant sind noch folgende Punkte: - extrem frühe Erscheinungszeit
(lt. Lit. ab Ende Mai)
- Weißtanne soll nicht obligatorisch sein (z. B. lt. Kuyper auch bei anderen
Nadelbäumen)
- Nicht alle Bilder in den gängigen "Bilderbüchern" sind typisch,
z. B. die Abbildung bei Dähncke ("1200 Pilze" S. 667). Dafür
scheint das dort unter I. glabrescens stehende Bild (S. 657) gut zu
passen. Es ist jedenfalls nicht glabrescens, da deutlich eine Cortina zu
sehen ist; glabrescens gehört zu den "Marginatae"
Gruß
Helmut
Hallo,
nur noch ein paar wenige Bemerkungen zu diesem Pilz. Nach meinem Kenntnisstand liegt aus ganz Mitteldeutschland kein einziger sicherer Nachweis zu dieser Art vor, was sicher auch der natürlichen Verbreitung der Weißtanne zu schulden ist. Kuypers Hinweis, dass queletii auch unter anderen Nadelbäumen vorkommt, kann ich bestätigen, z. B. bei mein einzigen Fund dieser Art von La Palma (Kanarische Insel). Der Pilz wuchs dort im Spätherbst unter Kanarischen Kiefern direkt über einem großen Lavafeld. Aus genannten ökologischen Gründen kam uns beim Auffinden der Kollektion nicht der leiseste Gedanke an queletii. Doch die mikroskopischen Merkmale inklusive der makroskopischen aus der Beschreibung ließen keine Zweifel aufkommen.
Gruß Andreas