nochmal: Kammeis, Haareis oder Eiswolle

michel, (vor 9750 Tagen)

auch wenn das was hier weiter unten angesprochen wurde, wohl nicht nur Eis war: in der neuen Ausgabe 1/2000 von der Pilzzeitung "Der Tintling" ist dieses Eis auf S. 40/41 gut abgebildet und als mögliche Erklärung werden Pilzhyphen (als Ansatzpunkt?)genannt. Ich habe die Eisfäden, bzw. das daraus hervorgegangene Schmelzwasser, schon mal mkroskopiert, ohne Pilzhyphen zu finden. Eine einfache und schlüssige Erklärung dafür scheint dagegen völlig unbekannt zu sein: Ich habe die Frage neulich im Wetterzentrale-Forum gestellt (siehe auch posting "Kammeis" hier weiter unten) und folgende mir sehr plausibel scheinende Erklärung bekommen (nochmals danke MH!!). Vollkommen wassergetränktes Totholz wird unter den Gefrierpunkt abgekühlt. Das darin enthaltene Wasser kühlt sich mit einer gewissen Verzögerung ab und beginnt sich ab +4° auszudehnen. Dadurch wird es durch die Poren des Holzes gepresst und gefriert in der kalten Aussenluft sofort zu feinen Eiskristallen. Da ständig neues Wasser nachdrängt, reihen sich die Kristalle zu ebenso feinen Fäden auf, in dem sie wie aus einer Spinndüse vom Holz weggeschoben werden. Aus vielen nebeneinanderliegenden Poren entstehen dann diese federartigen Gebilde.
Grüsse,
Michel

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Re: nochmal: Kammeis, Haareis oder Eiswolle

Birgit, (vor 9750 Tagen) @ michel

Hallo Michel,

das erklärt vielleicht die federartigen Gebilde, aber es erklärt sicher nicht, warum die Gebilde elastisch sind. Mir zumindestens ist kein Eiszustand bekannt, der 1. elastisch ist und 2. bei Verbrennen nicht schmilzt sondern stinkt und verschmort? (wie Bruno erklärt hat)

So ein richtig schönes und federartiges weißes Gebilde habe ich erst einmal als ausgesucht schönes Schimmelpilzexemplar im Kühlschrank meiner damaligen Studenten-WG-Küche gesehen. ;-)

Woraus man lernt, daß Hygiene nicht unbedingt das Maß aller Dinge sein muß ;-).

Birgit

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Re: nochmal: Kammeis, Haareis oder Eiswolle

Bruno, (vor 9747 Tagen) @ Birgit

Hallo Michel,
das erklärt vielleicht die federartigen Gebilde, aber es erklärt sicher nicht, warum die Gebilde elastisch sind. Mir zumindestens ist kein Eiszustand bekannt, der 1. elastisch ist und 2. bei Verbrennen nicht schmilzt sondern stinkt und verschmort? (wie Bruno erklärt hat)
So ein richtig schönes und federartiges weißes Gebilde habe ich erst einmal als ausgesucht schönes Schimmelpilzexemplar im Kühlschrank meiner damaligen Studenten-WG-Küche gesehen. ;-)
Woraus man lernt, daß Hygiene nicht unbedingt das Maß aller Dinge sein muß ;-).

Hattest Du "es" dann auch dressiert?

Birgit

Hallo Birgit, ich war damals einige Tage später nochmals dort. Ich konnts ja selbst nicht glauben, einem gefrorenes-Wasser-Trick aufgesessen zu sein : es war vielleicht irgendein Schimmel-Pracht(?)Exemplar. Beim 2. Besuch schon kaum noch zu erkennen.Der Rest war irgendwie weg oder zersetzt oder abgenagt.Es sah nach allem aus. Jedenfalls wirklich kein Kammeis oder Haareis, wie man es auch nennen will. Die Prüfflamme zündet normal ja auch ne Zigarette an... Das Bild im Tintling sieht übrigens sehr sehr ähnlich aus, trotz alledem. Na ja, vielleicht krieg ich es für mich im nächsten Herbst raus..
-Was macht der Misthaufen? Ich komme einfach nicht mehr in die Gegend ?
Bruno

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Re: nochmal: Kammeis, Haareis oder Eiswolle

Birgit, (vor 9744 Tagen) @ Bruno

Hallo Bruno, tja, was macht der Misthaufen? Habe leider momentan auch wenig Zeit, so weit ich es aber mitbekommen habe, ist nix mehr nachgekommen und die Pilzchen warten noch auf dich. Gruß Birgit

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Endlossätze??

Birgit, (vor 9744 Tagen) @ Birgit

Hallo Bruno, tja, was macht der Misthaufen? : Habe leider momentan auch wenig Zeit, so : weit ich es aber mitbekommen habe, ist nix : mehr nachgekommen und die Pilzchen warten : noch auf dich. Gruß Birgit Mensch, ich hatte doch die CHeckbox archiviert. Wahrscheinlich muß man jedes Mal einen Absatz machen bei jeder neuen Zeile. Ist verbesserungs- bedürftig... ;-). Oder mag sie SOftware den Inter- netexplorer nicht? Birgit