Hallo Birgit,
Hallo Piwo,
Nur, daß Andreas ja explizit geschrieben hat, daß A. strobiliformis in Jena
nicht selten ist. Hält sich denn wirklich jeder von Euch Kritikern an die
gesetzliche Vorgabe aus dem Bundesartenschutzgesetz, daß von Steinpilzen,
Pfifferlingen, Morcheln und einem so wahnsinnig seltenen Pilz wie dem
Trompetenpfifferling maximal 1 kg für den Privatbedarf gesammelt werden
dürfen? Im Gegensatz zur roten Liste hat diese Verordnung Gesetzeskraft,
trotzdem hält sich vermutlich kaum einer dran, sie ist ja auch in Teilen
nicht sinnvoll.
Wie es andere Kritiker halten, vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich kann ich sagen, daß ich sehr selten mehr als ein Kilo Pilze heimtrage. Das reicht für einen 2-Personen-Haushalt und konserviert werden bei mir keine Pilze.
Pilze sterben nicht aus, weil sie gesammelt werden, sondern weil ihre
Wachstumsbiotope zerstört werden! (jaja, das ist ein bißchen provokant und
sicher diskussionswürdig ).
Ist für mich nicht provokant und ich weiß wohl, daß die Biotopzerstörung einen höheren Stellenwert bei der Ausrottung von (Pilz)Arten hat. Nichts desto trotz muß man und auch frau nicht jeden Pilz auf seine Genießbarkeit testen, zumal die Auswahl an bekannt guten Speisepilzen reichlich ist.
Wir sollten unsere Kräfte vielmehr für den
Erhalt von Biotopen nutzen, als uns über das Sammeln von nichtmal extrem
seltenen Speisepilzen zu ereifern.
Es mag wohl an den Temperaturen im Süden der Republik liegen, daß du meine sachlich geäußerte Meinung als "Ereifern" einstufst. Ich bleibe auch DA dabei "in der Beschränkung zeigt sich die Meisterin".
Mich hat ja auch keiner angemault, weil
ich den Boletus fechtneri mitgenommen habe und der ist zumindestens hier
seltener als A. strobiliformis.
Wegen des A. strobiliformis ist meines Wissens niemand "angemault" worden. Insofern bin ich hoffnunsvoll, daß das bei "Deinem" Boletus fechtneri auch nicht erfolgt.
Liebe Grüße
Birgit
Es grüßt herzlich
Piwo