Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya *PIC*

Notizbrettbildservice, (vor 8467 Tagen)

hallihallo,

weiter gehts mit dem Fastblauen Saftporling (Oligoporus subcaesius). Die Art ist an den laubholzbesiedelnden, graublauen Fruchtkörpern leicht kenntlich. Vor allem die Randzone ist himmelblau gefärbt und oftmals etwas zoniert. Eine verwandte Art, Oligoporus caesius, besiedelt vorwiegend Nadelholz und hat meist etwas intensiver blaugefärbte Fruchtkörper.
OLIGOPORUS SUBCAESIUS:
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Sehr häufig und gut bekannt ist die Buckeltramete (Trametes gibbosa), die vor allem am zentralen "Buckel" erkennbar ist. Die Fruchtkörper sind anfangs weißlich bis cremefarben, werden aber später oftmals von Algen besetzt, wodurch die Oberfläche grün erscheint. Die Röhren sind etwas grob und oft deutlich langgezogen. Die Fruchtkörper können bis zu 25 cm breit werden.
TRAMETES GIBBOSA:
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Unscheinbar und sehr häufig ist die Striegelige Tramete (Trametes hirsuta). Sie besiedelt saprophytisch Laub- und Nadelholz. Erkennbar ist die Art vor allem an der striegelig-filzigen Oberfläche, die anfangs hellbräunlich bis creme gefärbt ist, später jedoch von Algen besetzt sein kann.
TRAMETES HIRSUTA:
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Letzte Art in der Serie ist die Tannentramete (Trichaptum abietinum). Die Fruchtkörper werden auf der Unterseite des Substrats meist resupinat gebildet, während sie sonst meist effuso-reflex oder selten pileat gebildet werden. Leicht kentlich ist sie vor allem an den (bei resupinat wachsend) braunvioletten Flecken an umgefallenen Nadelholzstämmen oder an stehenden Stümpfen. Die Art bildet winzige Poren aus.
TRICHAPTUM ABIETINUM:
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Das wars, mit der Porlings-Show. Vielleicht wird in naher Zukunft mit den Schichtpilzen die gleiche "Prozedur" erfolgen. Bis dahin,
Beste Grüße,
Kazuya

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Gerd-A, (vor 8467 Tagen) @ Notizbrettbildservice

hallihallo,
danke, eine gelungene Schau.

Weiter so, freue mich schon auf die Schichtpilze.
-------------

Ja, nichts ist vollkommen:

Zitat:

Letzte Art in der Serie ist die Tannentramete (Trichaptum abietinum). ...

Bemerkung:
- Der Name ist irreführend und suggeriert ein Vorkommen nur auf Tanne.
- Weit daneben (Du spricht auch von Nadelhölzern und nicht nur von Tanne)
===> Umtaufen in "Gemeiner Violettporling" (schlägt Jahn -1979- in Pilze, die an Holz wachsen vor). Ansonsten bietet z.B. Bollmann et al. (2002), Abbildungsverzeichnis ... noch "Violetter Lederporling" an.
===> Und, ein Hinweis auf den ähnlichen "Zahnförmigen Lederporling" (Trichaptum hollii = T. fuscoviolaceum) wäre angebracht.

Viele Grüße
Gerd

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Andreas ⌂, (vor 8466 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Das wars, mit der Porlings-Show. Vielleicht wird in naher Zukunft mit den
Schichtpilzen die gleiche "Prozedur" erfolgen. Bis dahin,
Beste Grüße,
Kazuya

Hallo Kazuya,

schön!
Und denn Übergang zu den Schichtpilzen hast Du ja bereits eingeleitet, denn im letzten Bild ist neben Trichaptum auch noch der Blutende Schichtpilz (Stereum sanguinolentum) zu sehen ;-)

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Kazuya, (vor 8465 Tagen) @ Andreas

hallo,
ja (lach), Andreas, dass war aber eher unbedacht. Denn: T war die letzte Gattung (Trichaptum mit T am Anfang). Die Reihenfolge sollte weitmöglichst alphabetisch erfolgen. Dass ausgerechnet beim letzten Foto auch ein Schichtpilz mit drauf ist, war eher Zufall als wirklich gewollt.

zu Trichaptum abietinum: Der deutsche wie der wissenschaftliche Name sind sehr irreführend. Die Art wächst eher häufiger auf Lärche, Kiefer oder Fichte als auf Tanne.

Beste Grüße,
Kazuya

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Gerd-A, (vor 8465 Tagen) @ Kazuya

hallo,

Zitat:

zu Trichaptum abietinum: Der deutsche wie der wissenschaftliche Name sind
sehr irreführend. Die Art wächst eher häufiger auf Lärche, Kiefer oder
Fichte als auf Tanne.

Antwort:
Exakt, und seit Jahren gibt es eine brauchbare Alternative für den von Dir zitierten "deutschen" Namen:

Beste Grüße,
Gerd

===> Also, den deutschen Namen schnell austaushen, mit dem wissenschaftlichen (Prioritätsprinzip) müssen wir leider Weiterleben !

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Andreas ⌂, (vor 8464 Tagen) @ Kazuya

hallo,

[...]

zu Trichaptum abietinum: Der deutsche wie der wissenschaftliche Name sind
sehr irreführend. Die Art wächst eher häufiger auf Lärche, Kiefer oder
Fichte als auf Tanne.
Beste Grüße,
Kazuya

Hallo Kazuya,

naja, das mag bei Dir so sein, weil Du wenig Tannen hast. In Ba.-Wü. gibt's bestimmt mehr Tannen als Lärchen und noch auf jeder umgefallenen liegenden Tanne mit Bodenkontakt erscheint da irgendwann mal Trichaptum abietinum. Genau wie Stereum sanguinolentum.
An Kiefer sollte man allerdings auch Trichaptum fuscoviolaceum (oder so ähnlich, bin zu faul aufzustehen und zu gucken ob der Name stimmt) im Auge behalten, der sicher nicht überall selten ist und oft sehr ähnlich aussehen kann. Jedenfalls ist die Unterscheidung der beiden nicht so einfach wie die Bestimmungsschlüssel das bisweilen suggerieren.

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Karl Keck ⌂, (vor 8464 Tagen) @ Kazuya

zu Trichaptum abietinum: Der deutsche wie der wissenschaftliche Name sind
sehr irreführend.

Hallo Kazuya,

1. Fichte oder Rot-Tanne = Picea abies -> abietinum
2. wie Andreas schreibt, kommt der Violette Lederporling eben auch auf Abies alba, Weiß-Tanne, vor.

Grüße, Karl

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Re: Porlings-Show - Teil 5, von Kazuya

Kazuya, (vor 8455 Tagen) @ Andreas

hallo,

ja richtig, mag sein, dass es bei mir wenig Tannen gibt, aber selbst in meinem hier einzigsten Tannenwald habe ich keine Trichaptum nachweisen können, obwohl da reichlich Totholz rumliegt. Trichaptum fuscoviolaceum ist mir bekannt, allerdings noch nie begegnet. Laut Lit. soll diese Art selten sein.

Beste Grüße,
Kazuya