Über seltene o. weniger bekannte Arten, v. Kazuya *PIC*

Notizbrettbildservice, (vor 8446 Tagen)

hallihallo,

in den letzten paar Tagen war hier mykologisch richtig was los. Besonders häufig waren viele Arten der Gattung Champignon (Agaricus) und der Parasol (Macrolepiota procera). Aber natürlich standen hier (mal wieder) die etwas selteneren und weniger bekannten Arten im Vordergrund, die ich hier vorstellen möchte, da sie mindestens ebenso interessant sind wie die üblichen Alltagspilze.

Sehr bemerkenswert fand ich folgende Art:
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SERICEOMYCES SERENUS - Weißseidiger Egerlingsschirmling
Nach BK soll sie an wärmebegünstigten Stellen (sommerwarm) erscheinen und hierzulande eigentlich selten sein. Die völlig weißen Fruchtkörper wuchsen in einem schattigen Erlenbruchwald zwischen dichtem Gestrüpp aus Brombeer-Ranken und Holunderästen. Der Hut ist gut 40 mm breit und zentral leicht gebuckelt, dort auch ein wenig cremefarben. Die Oberfläche ist seidig glatt und nur am Rand bisweilen mit Velumresten versehen. Die Lamellen sind reinweiß bis hellcreme und frei. Die bis zu 60 mm langen Stiele sind deutlich beringt (Ring nach unten abziehbar, nach meinen Beobachtungen leicht beweglich) und basal auffällig verdickt (keulig). Die Fruchtkörper sind in ihrer Konsistenz recht brüchig und eher zart.

Diesen kleinen fand ich auf einer lichten Weide:
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TUBARIA DISPERSA - Gelbblättriger Trompetenschnitzling
Ein etwas weniger bekannter Vertreter der kleinen Gattung Tubaria, der auch nicht zu den häufigsten Erscheinungen zählt. Der Hut wird gerade mal bis 18 mm breit und ist konvex bis abgeflacht. Er ist hellgelbbraun bis cremegelblich gefärbt und glatt bis etwas uneben. Die Lamellen stehen im Kontrast zu den übrigen, hellgefärbten Teilen des Fruchtkörpers: Sie sind auffallend gelb gefärbt und gerade angewachsen bis etwas herablaufend, im Schnitt etwas dreieckig. Der Steil ist nahezu weißlich, zylindrisch und vor allem gegen die Spitze deutlich weiß faserig.

Ebenfalls auf Weiden vorkommend, aber wesentlich größer:
[image]
MACROLEPIOTA EXCORIATA - Acker-Riesenschirmling
Diese Art bildet Hüte mit bis zu 160 mm Breite, die Oberfläche ist hell haselbraun schuppig auf weißlichem Grund. Die Lamellen sind und bleiben weiß bis weißlich und erreichen den Stiel nicht (frei; > Gattungstypisch). Der Stiel ist zylindrisch, basal aber etwas verdickt und weist einen deutlichen, beweglichen Ring auf. Oberlächlich ist er weiß und schwach überfasert bis glatt. Typisch für die Art ist das Vorkommen außerhalb von Wäldern sowie der ziemlich (weiß) helle Hut, der nur zum Rand hin deutlich schuppig aufreißt und sonst zentral mit einer haselbraunen "Scheibe" versehen ist.

Nicht so selten, aber immer wieder übersehen oder nur als Einzelfruchtkörper fotografiert:
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MYCENA RORIDA - Schleimstiel-Helmling
Beim "Helmlingsbeitrag" von mir vor gut einem Jahr hatte ich ihn versehentlich mit dem bisweilen ähnlichen Mycena vulgaris verwechselt, sehe aber nun doch beträchtliche Unterschiede. Der 8 - 15 mm breite Hut ist meist weiß mit deutlich dunkelgefärbter Mitte (hellbraun bis creme). Die Oberfläche ist glatt und radialfurchig (gerieft). Die Lamellen sind weiß und laufen am Stiel herab. Der Stiel selbst birgt das namensgebende Merkmal: Er ist von einer dicken, hyalinen Schleimschicht überzogen, die im unteren Drittel besonders dick ist. Ansonsten ist der Stiel recht dünn, aber biegsam und weiß. Die Art bevorzugt tote Stängel von Rubus-Arten (z.B. Brombeere) und erscheint gerne in größeren Krautbeständen. Dort muss man dann schon etwas herumwühlen, ehe man die Art findet.

Wahrscheinlich häufiger als in der Lit. bisweilen beschrieben:
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CALYPTELLA CAPULA VAR: CAPULA - Mützenförmiger Schüsselschwindling
Die Art zählt zu den sog. "cyphelloiden Basidiomyzeten", die sich taxonomisch entweder in Richtung Schichtpilz oder aber sogar in Richtung Lamellenpilze (Agaricales; dort teils zu den Ritterlingsartigen) einordnen lassen. Sie nehmen mit ihrer teils außergewöhnlichen Form so oder so eine gewisse Sonderstellung ein. Davon ist die hier beschriebene Art (gemeinsam mit Lachnella alboviolaceus) die häufigste Art. Sie bildet kleine, bis etwa 4 mm hoch werdende und 2,5 mm breite Fruchtkörper aus, die kelch- bis mützenförmig aussehen. Sie bilden kleine "Pseudostiele", mit denen sie am Substrat anhaften. Der ganze Fruchtkörper ist weißlich und wirkt sehr brüchig. Die Art ist nicht nur ein Saprophyt, sondern erscheint sogar parasitisch an lebenden Stängeln (!!!!). Beobachtet wurden hier (grüne, lebende) Stängel von Brennnessel (Urtica dioica) wie auch von Giersch. Kann das vielleicht jemand bezeugen oder hat jemand sogar schon ähnliche Beobachtungen gemacht? Mich würde die Lebensweise dieser kleinen Art sehr interessieren.

Beste Grüße,
Kazuya

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Zur Nomenklatur Deines EgerlingsSchirmpilzes

Gerd-A, (vor 8446 Tagen) @ Notizbrettbildservice

hallihallo Kazuya,

in Bild 1 (übrigens , wie die anderen auch hervorragend) bezeichnest Du den "Weißseidiger Egerlingsschirmling" als "SERICEOMYCES SERENUS". Dieser Gattungsname hat mich schon arg gewundert.
--------

Eine Überprüfung im Abbildungsverzeichnis (eigentlich mein "Evangelium", nach dem ich Namen akzeptiere) zeigte, das diese Art neuerdings nicht mehr in der Gattung "LEUCOAGARICUS" untergebracht wird:

SERICEOMYCES Heinemann 1978 SEIDENSCHIRMLING
....
serenus (Fr. 1874) Heinemann 1978 Heller S.
--------

Da war ich doch höchst verblüfft und habe geprüft, was CANDUSSO "Lepiota s. lat. dazu meint:

Leucoagaricus serenus (Fries 1874) Bon & Boiffard 1974 (Tav. 56)
Bon & Boiffard, Bulletin de la Société Mycologique de France XC, p. 301, 1974.
Sin.:
Agaricus serenus Fries, Hymenomycetes Europaei, p. 38, 1874. (Basionymum)
Lepiota serena (Fr.) Quélet, Bull. Soc. Bot. de France 26, p. 45, 1880.
Pseudobaeospora serena Locquin, Bulletin Soc. Myc. de France 68, p. 169, 1952.
Sericeomyces serenus (Fr.)Heinemann var. serenus, Bull. Jard. Bot. Nat. BeIg. 48, p.403, 1978.
------------------

Fazit:
- CANDUSSO beurteilt das anders (da gehört die Art weiterhin zu LEUCOAGARICUS), und das kann ich (wenn ich die Jahreszahlen anschaue) gemäß Prioritätsprinzip auch Nachvollziehen. Habe allerdings aus Zeitgründen, die Begründung dazu noch nicht gelesen.

- Jetzt bin ich total neben der Rille: Soll ich weiterhin einfach die Namen aus dem Abbildungsverzeichnis übernehmen, oder bequeme Ausnahmen (habe mich an Leucoagaricus -und einem alten Zirkusgaul bringt man nur schwer neue Kunststücke bei- gewöhnt) zulassen.
- Unabhängig davon, welcher Name nun korrekt ist, werde ich wohl "widerwillig" auf "SERICEOMYCES" mit Zusatz (= LEUCOAGARICUS)umsteigen, denn eine "wohl definierte und von jedem einsehbare Referenz (Abbildungsverzeichnis)" ist wohl das kleinere Übel.
- Werde natürlich trotzdem (leider Ital.) mir die Begründung von CANDUSSO anschauen.

- Und, vielleicht liest Andreas diesen Beitrag und kann etwa dazu beitragen. Seine Meinung (immerhin Mitautor des Abbildungasverzeichnisses, das man nicht hoch genug loben kann !!!!!!) zur Nomenklatur würde mich schon arg interessieren.

Viel Grüße
Gerd

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Re: Zur Nomenklatur Deines EgerlingsSchirmpilzes

Andreas ⌂, (vor 8445 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Kazuya, Gerd und alle anderen

in Bild 1 (übrigens , wie die anderen auch hervorragend)

Dem kann ich nur zustimmen!

bezeichnest Du den

"Weißseidiger Egerlingsschirmling" als "SERICEOMYCES
SERENUS". Dieser Gattungsname hat mich schon arg gewundert.
Eine Überprüfung im Abbildungsverzeichnis (eigentlich mein
"Evangelium", nach dem ich Namen akzeptiere) zeigte, das diese
Art neuerdings nicht mehr in der Gattung "LEUCOAGARICUS"
untergebracht wird: SERICEOMYCES Heinemann 1978 SEIDENSCHIRMLING
....
serenus (Fr. 1874) Heinemann 1978 Heller S.

So neu ist das nicht, auch im MOSER ist die Gattung Sericeomyces enthalten.

[...]

Fazit: - CANDUSSO beurteilt das anders (da gehört die Art weiterhin zu
LEUCOAGARICUS), und das kann ich (wenn ich die Jahreszahlen anschaue)
gemäß Prioritätsprinzip auch Nachvollziehen.

Fast alles wird von anderen auch mal anders beurteilt ;-)
Mit dem Prioritätsprinzip hat das allerdings nichts zu tun, sondern nur mit der Auffassung, ob Sericeomyces eine eigenständige Gattung ist oder ob man diese Arten innerhalb von Leucoagaricus führen soll (s.u.)

- Jetzt bin ich total neben der Rille: Soll ich weiterhin einfach die Namen
aus dem Abbildungsverzeichnis übernehmen, oder bequeme Ausnahmen (habe
mich an Leucoagaricus -und einem alten Zirkusgaul bringt man nur schwer
neue Kunststücke bei- gewöhnt) zulassen.
- Unabhängig davon, welcher Name nun korrekt ist, werde ich wohl
"widerwillig" auf "SERICEOMYCES" mit Zusatz (=
LEUCOAGARICUS)umsteigen, denn eine "wohl definierte und von jedem
einsehbare Referenz (Abbildungsverzeichnis)" ist wohl das kleinere
Übel.
- Werde natürlich trotzdem (leider Ital.) mir die Begründung von CANDUSSO
anschauen.

Grund für die verschiedenen Bezeichnungen sind wie erwähnt unterschiedliche Auffassungen bei der Gattungsabgrenzung. Die einen sehen die Sericeomyces-Arten als generisch getrennt von Leucoagaricus, die anderen eben nicht. Wie immer gibt es für beide Auffassungen Gründe und letztlich kann die Entscheidung nur jeder für sich selber versuchen zu fällen - oder sich nach einem ihm angenehmen Buch richten. Das kann ja ruhig das Abbildungsverzeichnis sein (*grins*), aber auch das ist natürlich nicht die Bibel und unsere Entscheidungen können sicherlich genauso kontrovers diskutiert werden wie wenn wir uns andersherum entschieden hätten .....

Derzeit ist es wohl so, dass "die Holländer", "die Skandinavier" und Candusso/Lanzoni Sericeomyces nur als Untergattung innerhalb Leucoagaricus sehen. Dies wird offenbar auch durch DNA-Untersuchungen von VELLINGA bestätigt. "Die Franzosen" halten weiter an einer Eigenständigkeit fest, dem ich mich in der Ba.-Wü.-Flora angeschlossen habe, weil mir die HDS-Struktur und die allgemeine Erscheinung hinreichende Gründe dafür schienen.

Man kann bzgl. der Schirmlinge auch darüber diskutieren, ob Pulverolepiota pulverulenta nicht doch eine Cystolepiota ist, was Huijser/Vellinga ebenso vehement verteidigen wie Migliozzi dagegen ist.
Oder ob Echinoderma nicht mit Cystolepiota congenerisch ist ....
Oder ob Melanophyllum nicht mit Cystolepiota congenerisch ist oder gar in die Familie Agaricaceae gehört .....
Oder ob Vellinga recht hat, die Safran-Schirmlinge nun zu Chlorophyllum zu ziehen (Chlorophyllum rachodes, aber weiterhin Macrolepiota procera) .....
Oder ob Limacella zu den Amanitaceae gehört (Moser u.a.), zu den Lepiotaceae (meine Auffassung) oder zu den Tricholomataceae (die wahrscheinlich beste Lösung) ....
Ob Macrolepiota puellaris nun Leucoagaricus nympharum heißen soll ....
Wo die Gattungsgrenze zwischen Leucoagaricus und Leucocoprinus zu ziehen ist (z.B. die Gruppe um badhamii) ....

Und so weiter und so weiter.
Und das schöne ist ja - keine kann wirklich was beweisen, sondern nur möglichst plausibel argumentieren ;-)

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Zur Nomenklatur Deines EgerlingsSchirmpilzes

Gerd-A, (vor 8445 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas, und an Alle, die sich für dieses Thema interessieren,

zuerst mal herzlichen Dank für Deine Schnelle und ausführliche Antwort.

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So neu ist das nicht, auch im MOSER ist die Gattung Sericeomyces enthalten.

-Tatsächlich, das hatte ich bisher doch glatt übersehen (ignoriert);
---

Mit dem Prioritätsprinzip hat das allerdings nichts zu tun, sondern nur mit
der Auffassung, ob Sericeomyces eine eigenständige Gattung ist oder ob man
diese Arten innerhalb von Leucoagaricus führen soll (s.u.)

- Ja, da hast Du natürlich völlig Recht: Ich sollte in solchen Fällen "erst das Hirn einschalten" und erst dann meine Meinung äußern.
---

... Das kann ja ruhig das
Abbildungsverzeichnis sein (*grins*), aber auch das ist natürlich nicht
die Bibel und unsere Entscheidungen können sicherlich genauso kontrovers
diskutiert werden wie wenn wir uns andersherum entschieden hätten .....

- Auch richtig;
-- Sicher nicht die Bibel (wollte damit nur ausdrücken, welch hohen Stellenwert eure Arbeit für uns Ulmer hat). Und an andere Stelle in meinem Beitrag habe ich dies auch relativiert:
"Unabhängig davon, welcher Name nun korrekt ist, werde ich wohl "widerwillig" auf "SERICEOMYCES" mit Zusatz (= LEUCOAGARICUS)umsteigen, denn eine "wohl definierte und von jedem einsehbare Referenz (Abbildungsverzeichnis)" ist wohl das kleinere Übel."
-- Der Vorteil, sich auf eine (ich betone eine) Referenz zu beziehen liegt auf der Hand:
(a) Eine Riesen-Zeitersparnis; vorbei die Zeiten um nach Moser, Jülich, Breitenbach, später mehrere Bände BRD-Atlas zu springen, um einen Namen (oder nur die korrekte Schreibweise) zu suchen.
(b) Papierersparnis; eine Referenz zu den angegebenen lat. Namen genügt.
(c) Und nochmals (dieses Mal noch größere) Zeitersparniss, wenn man sich intensiv mit einer Art auseinandersetzen möchte: Die zitierten Abbildungen vereinfachen den Suchprozess nach "beschreibender Literatur und Abbildungen" drastisch.
(d) Synonyme oder korrekte Namen in irgend einer Literatur (es sei denn, die Umbenennung wurde später eingeführt: Kein Problem, über die Referenzen im Abbildungsverzeichnis findet man sich auch da zurecht.
(e) "Grins", und wenn der Name in Einzelfällen falsch oder noch in Diskussion (von wem auch immer) sein sollte: "perfekter Persil-Schein (von denen ich übrigens gar nichts halte, deshalb das "g")" sein sollte, ich habe ja nur die "Referenz" zitiert.
(f) Jetzt doch etwas Ernster: Wenn ich mir das "Rein in die Kartoffeln (war Sydney ?) und dann das raus aus den Kartoffeln (Tokio ?)" so anschaue, gibt es für uns Amateure eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
(a) Eine Referenz, wie z. B. das Abbildungsverzeichnis zu benutzen, dann sind wir sicher einigermaßen "Up to Date"
(b) Neue Namen so lange ignorieren und alte verwenden, bis (ich übertreibe !) der letzte Autor von Pilzbücher für Speisepilzsammler den "Neuen Namen" übernommen hat.
==========

Fazit aus meiner Sicht:
===> Mir geht es wohl wie vielen Anderen auch: Das Abbildungsverzeichnis liegt immer griffbereit" neben mir auf dem Schreibtisch.

===> Kann nur Jedem, der mehr als zwei/drei Pilzbücher daheim rumstehen hat und da noch (sofern er kein Buchhalter ist) den Überblick bewahren will, das Abbildungsverzeichnis empfehlen !!!

Nochmals Danke, und viele Grüße, auch an Tanja
Gerd

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HILFE!! Was schreiben DIE da alles? :-)) *oT*

Kazuya, (vor 8443 Tagen) @ Gerd-A

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Re: DIE kommen aus Bielefeld ... *oT*

42, (vor 8443 Tagen) @ Kazuya

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