Bilder (4) von gestern, u.a. Goldfellschüppling *PIC*

interhias ⌂, (vor 8432 Tagen)

Servus

Hier ein Goldfell-Schüppling (Pholiota aurivella), gewachsen auf einem Eichenstumpf:
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Vielleicht ist es auch ein Pinsel-Schüppling (jahnii), aber da müsste ich wohl nochmal hin und nachsehen, wie groß die Pilze werden.

Beim folgenden Pilz dachte ich zuerst an den Schwarzschneidigen Dachpilz (Pluteus atromarginatus):
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Dann las ich aber zufällig im Forum den Hinweis, dass der nur auf Nadelholz wächst. Demnach könnte es sich um den offenbar seltenen Schwarzflockigen Dachpilz (umbrosus) handeln, denn der abgelichtete Pilz wächst an einer toten Buche (übrigens an der selben, an der auch der Ästige Stachelbart gedeiht, den ich letztens ins Forum gestellt habe).

Gestern im Münchner Umland außerdem bemerkenswert: Ein Massenauftreten von Flockenstieligen Hexenröhrlingen in einem reinen Tannendickicht, es standen etwa 25 riesige Exemplare auf ein paar Quadratmetern, wo sonst noch nie mehr als 3-4 aufgetaucht sind:
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Zudem fanden sich Steinpilze, die in scheinbar völliger Trockenheit prächtig gedeihten. Einer unter einer Roteiche an einem wirklich staubtrockenen Hang und einer auf einem grasigen Pfad, der auch im Herbst noch stundenlang in der prallen Sonne liegt.
Wie kommen die Steinis mit der Trockenheit klar? Kriegen die das Wasser von den Baumpartnern?

Gruß aus München
Hias

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Steinis und Trockenheit

Karl Keck ⌂, (vor 8431 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

Deine Fotos gefallen mir sehr gut!

Du fragst:

Wie kommen die Steinis mit der Trockenheit klar? Kriegen die das Wasser von
den Baumpartnern?

Das glaube ich nicht. Es heisst doch immer, dass die Mykorrhiza-Pilze ihrem Baumpartner Wasser und Mineralien liefern und die Bäume im Gegenzug Zucker.
Durch die großen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht im Herbst gibt es reichlich Tau. Vielleicht reicht das den Pilzen schon.
Grüße, Karl