Bestimmungshilfe *PIC*
Hallo liebe Pilzfreunde,
einsam und allein steht dieser Kamerad in unserem Vorgarten. Hutdurchmesser 5 cm. Was nicht gut zu sehen ist, in seinem Hut hat sich Wasser angesammelt. Was ist das für einer?
![[image]](http://people.freenet.de/bluepicture/pi1.jpg)
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Liebe Grüße
Axel
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Hallo liebe Pilzfreunde,
einsam und allein steht dieser Kamerad in unserem Vorgarten. Hutdurchmesser 5 cm. Was nicht gut zu sehen ist, in seinem Hut hat sich Wasser angesammelt. Was ist das für einer?
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Liebe Grüße
Axel
Hallo Axel,
Deine Bilder sind ja ziemlich gut, aber günstig wäre noch ein Foto von der Unterseite und ein paar weitere Angaben wie z.B. Geruch, Substrat etc.
Zunächst mal meine ich, daß ein Trichterling in Frage kommen könnte.
Gruß Jens
Hallo liebe Pilzfreunde,
einsam und allein steht dieser Kamerad in unserem Vorgarten. Hutdurchmesser 5
cm. Was nicht gut zu sehen ist, in seinem Hut hat sich Wasser angesammelt.
Was ist das für einer?Liebe Grüße
Axel
Hallo Axel,
meiner Meinung nach eine Hebeloma (Fälbling). Genaueres kann ich aber auch nicht nach Bild sagen.
Gruß Andreas
Hallo liebe Pilzfreunde,
einsam und allein steht dieser Kamerad in unserem Vorgarten. Hutdurchmesser 5
cm. Was nicht gut zu sehen ist, in seinem Hut hat sich Wasser angesammelt.
Was ist das für einer?
Liebe Grüße
Axel
Hallo,
der Pilz dürfte weder ein Fälbling noch ein Trichterling sein.
Da stimmt meiner Meinung nach das Gefüge "Stiel - Hut - Lamellenfarbe" nicht.
Solange man aber nicht den Lamellenansatz am Stiel sieht und etwas mehr
über die Beschaffenheit, den Geruch, Geschmack und den Standort (Bäume, Büsche usw.) weiss, wird man kaum bei der Bestimmung vernünftig weiterkommen.
Gruss Werner2
einsam und allein steht dieser Kamerad in unserem Vorgarten. Hutdurchmesser 5
cm. Was nicht gut zu sehen ist, in seinem Hut hat sich Wasser angesammelt.
Was ist das für einer?
Liebe Grüße
Axel
Hallo Werner,
der Pilz ist ziemlich zäh, der Hut dickschleimig, riecht angenehm pilzig und sein Geschmack ist neutral, aber er brennt auf der Zunge. Er wuchs unter einem Tannenbaum auf einer Mischung aus Rindenmulch und dunkler Gartenerde.
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![[image]](http://people.freenet.de/bluepicture/pi4.jpg)
![[image]](http://people.freenet.de/bluepicture/pi5.jpg)
Gruß
Axel
Hallo Axel,
so ist das halt manchmal, mehr Information macht die Bestimmung
nicht immer leichter. Ich schätze mal die Lamellenfarbe - wie auf
den ersten Bildern - als hell ein, auch wenn hier bei dem neuen Foto ein anderer "Schimmer" hochkommt. Vermute also einen Hellsporer.
Zu dem brennenden Geschmack fällt mir nichts ein.
Ich würde den Fund mal (vorsichtig) als banalen "Wurzelnden Schleimrübling" ansprechen, insbesondere wegen der vorhandenen Schleimschicht auf dem Hut - bei allen Vorbehalten einer Fernbestimmung.
Gruss Werner2
Hallo Werner,
der Pilz ist ziemlich zäh, der Hut dickschleimig, riecht angenehm pilzig und
sein Geschmack ist neutral, aber er brennt auf der Zunge. Er wuchs unter
einem Tannenbaum auf einer Mischung aus Rindenmulch und dunkler
Gartenerde.Gruß
Axel
Hallo Axel
Ich kann Werner beipflichten. Es sprechen alle Merkmale für den Schleimrübling (Oudemansiella radicata). Was interessant zu wissen wäre, wie lang ist den der Stiel und hat der wurzelnd Eigenschaften?(Ist aus den Fotos leider nicht ersichtlich).
Gruss René
Hallo René,
der Stiel ist ca. 2,5 cm lang und saß so fest im Boden, dass er beim herausziehen abgerissen ist.
Gruß
Axel
Hallo René,
der Stiel ist ca. 2,5 cm lang und saß so fest im Boden, dass er beim
herausziehen abgerissen ist.
Gruß
Axel
Hallo Axel
Das ist für O. radicata doch eher sehr kurz.
René
Hallo Zusammen,
ich bleibe bei meinem ersten Tipp: Hebeloma. Jetzt spricht auch noch die Lamellenfarbe und die dunkle Stielbasis (typisch für einige Hebeloma-Arten) dafür. Auch eine schleimige Huthaut ist nicht unnormales in dieser Gattung. Für Genaueres wären aber ein paar Mikromerkmale von Nöten.
Gruß Andreas
Hallo Werner,
der Pilz ist ziemlich zäh, der Hut dickschleimig, riecht angenehm pilzig und
sein Geschmack ist neutral, aber er brennt auf der Zunge. Er wuchs unter
einem Tannenbaum auf einer Mischung aus Rindenmulch und dunkler
Gartenerde.Gruß
Axel
Hallo Axel und René,
der fest im Boden sitzende und beim Herausziehen abreißende Stiel spricht durchaus für Xerula (Oudemansiella) radicata, den Wurzelnden Schleimrübling.
Fälblinge haben nach meiner Erfahrung keinen so fest im Boden sitzenden Stiel.
@Axel, kann es sein, dass sich unter dem abgebrochenen Stiel eine Buchenwurzel befindet?
Gruß,
Karl
Hallo René,
der Stiel ist ca. 2,5 cm lang und saß so fest im Boden, dass er beim
herausziehen abgerissen ist.
Gruß
Axel
Hallo Karl,
im Vorgarten am Haus stehen nur zwei mittelhohe Tannen, laut dem Hausbesitzer stand dort auch nie eine Buche.
Gruß
Axel
Hallo Karl,
im Vorgarten am Haus stehen nur zwei mittelhohe Tannen, laut dem Hausbesitzer
stand dort auch nie eine Buche.
Gruß
Axel
Hallo Axel,
ich habe nochmal nachgelesen: sowohl Kreisel als auch Krieglsteiner schreiben, dass Xerula radicata (Oudemansiella r.) zwar überwiegend an Buche, selten jedoch auch an Nadelholz (Fichte, Waldkiefer) gefunden wurde. Das ist also nicht das Ausschlusskriterium. Mit Tanne meinst Du ja wohl Fichte?
Gruß, Karl
Hallo Karl,
da es Abends nun schon dunkel ist wenn ich heimkomme hier ein Foto vom Juni. Unter der Tanne rechts stand der Pilz. Welche Tannenart weiß ich bei der Vielfalt nun wirklich nicht, aber Fichten sind es wohl keinesfalls.
![[image]](http://people.freenet.de/bluepicture/tannen.jpg)
Grüße
Axel
Hallo Axel
Könnte das links in deinem letzten Bild allenfalls eine Blutbuche (Fagus sylvatica atropunicea) sein? Wenn ja, dann hast du deine Buche gefunden.
Gruss René
Lieber Axel, lieber René,
ich sehe auf dem Bild im Vordergrund zwei Omorika-Fichten, dahinter etwas in Richtung Thuja oder Lebensbaum - zu unscharf, um es genauer zu sagen - und das rot belaubte Etwas im Hintergrund sieht mir eher nach einer Blutpflaume aus.
Ich tippe bei dem Pilz auf Pluteus cervinus, Rehbraunen Dachpilz.
Pluetus kann auf Rindenschnitzeln erscheinen, egal was sonst noch da steht.
Der Hut wirkt zwar auf dem Bild etwas hell, hat aber den typischen Buckel und die Lamellen auf der zweiten Fotoserie erscheinen mir doch ziemlich deutlich rosa gefärbt. Die Hutfarbe kann von der Nässe ausgelaugt sein.
Gruß, Anette
gegen Xerula radicata spricht die Lamellenfarbe, die Farbe des Stielfleisches, die deutlich sichtbare Bereifung der Stielspitze und der Standort.
gegen Hebeloma spricht lediglich der weite Lamellenabstand - und der mag schon mal bei einem alten Exemplar so ausfallen.
- kein Text -
ich dachte nicht dass ein kleiner Pilz so eine Reaktion auslösen könnte.. Aber erst Mal mein Dank an alle die sich daran beteiligt haben. Nach allem was ich nun herausgefunden habe, dürfte es denn wohl ein Fälbling sein.
@Anette: es sind Omorikafichten, das haben wir recherchiert. Auch wenn es hier nicht reinpaßt: Hast du für die Blutpflaume evtl. den lateinischen Namen? In unseren Büchern finden wir sie nicht.
Liebe Grüße
Axel
ich dachte nicht dass ein kleiner Pilz so eine Reaktion auslösen könnte..
Aber erst Mal mein Dank an alle die sich daran beteiligt haben. Nach allem
was ich nun herausgefunden habe, dürfte es denn wohl ein Fälbling sein.
@Anette: es sind Omorikafichten, das haben wir recherchiert. Auch wenn es
hier nicht reinpaßt: Hast du für die Blutpflaume evtl. den lateinischen
Namen? In unseren Büchern finden wir sie nicht.
Liebe Grüße
Axel
Hallo Axel,
die Blutpflaume müsste Prunus cerasifera nigra sein,
viele Grüsse
Matthias
Hallo Matthias,
ich habe den Baum gefunden, er läuft wohl unter den deutschen Namen Kirschpflaume oder Türkische Kirsche. Dass die Früchte eßbar sind wusste ich auch nicht. Phantastisch ist der Blütenzauber im Frühjahr.
Danke!
Gruß
Axel
Hallo Zusammen,
ich bleibe bei meinem ersten Tipp: Hebeloma. Jetzt spricht auch noch die
Lamellenfarbe und die dunkle Stielbasis (typisch für einige
Hebeloma-Arten) dafür. Auch eine schleimige Huthaut ist nicht unnormales
in dieser Gattung. Für Genaueres wären aber ein paar Mikromerkmale von
Nöten.
Gruß Andreas
Hallo Andreas und all die anderen
Vorwort: In der Pilzarmen Zeit müssen wir ja was zum diskutieren haben 
Also ich kann mich nach wie vor nicht mit der Bestimmung Hebeloma anfreunden, dafür stimmen bei mir weder die Lamellenfarben noch die Stielmerkmale.
Fassen wir mal zusammen was wir da an Merkmalen vorliegen haben:
Hutoberfläche schleimig, schmierig, glatt eventuell etwas radial faserig und eventuell etwas hygrophan!
Hutrand relativ glatt, weder gerieft noch irgendwie behangen.
Lamellen relativ weitstehend, etwas ausgebuchtet und mit Zahn herablaufend, untermischt mit Lameletten!
Lamellenfarbe auf den ersten Bildern als weiss definiert! auf den weiteren Bildern allenfalls mit einem rosa Schimmer.
Relativ dünnfleischig.
Stiel relativ dünn und faserig (eventuell Anzeichnen von hohl und allenfalls etwas milchend sichtbar), ohne Ring oder Cortinaresten.
Geruch unauffällig.
Geschmack brennend!
Vorkommen unbestimmt (eventuell Nadelbäume, Koniferen, Blutpflaume oder sonst was?, allenfalls auf Rindenschnippsel)
Wenn den nun Oudemansiella nicht gefällt so komme ich mit all den Merkmalen allenfalls noch zu Mycena. Leider habe ich meine Pilzbücher nicht zur Hand aber Hebeloma kenne ich jedenfalls nicht in dieser Erscheinungsform (was ja nichts heissen muss) aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Gruss René
Hallo Matthias,
ich habe den Baum gefunden, er läuft wohl unter den deutschen Namen
Kirschpflaume oder Türkische Kirsche. Dass die Früchte eßbar sind wusste
ich auch nicht. Phantastisch ist der Blütenzauber im Frühjahr.
Danke!
Gruß
Axel
Hallo Axel
Die Blutbuche fällt mit Blüten und Früchten auf jeden Fall schlichtwegs raus. Der Baum ist in demzufolge bei den Rosengewächsen, vermutlich Steinobstgewächse (Prunus) anzusiedeln, wobei verschiedene Arten in Frage kommen. Leider ist dein Bild für mich nicht näher auflösbar.
Gruss René
Hallo René,
natürlich kann man an Hand eines Bildes immer daneben liegen, deshalb ist es ja so wichtig, alle relativ einfach erkennbarem Merkmale mit einzubeziehen. Dazu gehören für mich die mikroskopischen, teils auch chemischen dazu. Wir können noch lange über Für und Wider diskutieren, ein Ergebnis erreichen wir so leider nie.
Deine unten stehenden Aufzählungen bestätigen weder eine , noch schließen sie eine andere, der hier genannten Gattungen aus. Dafür sind die Makromerkmale je nach Reife oder z.B. durch Witterungseinflüsse einfach zu instabil.
Falls Du selbst keine Möglichkeit zum Mikroskopieren hast, kannst Du mir einen getrockneten reifen Frk. zusenden (bitte Adresse per Mail anfordern). Ob die Bestimmung der Art dabei rauskommt, bleibt dann immer noch fraglich, für das Erkennen der Gattung, bleibe ich aber optimistisch.
Gruß Andreas
Hallo Andreas und all die anderen
Vorwort: In der Pilzarmen Zeit müssen wir ja was zum diskutieren haben
Also ich kann mich nach wie vor nicht mit der Bestimmung Hebeloma anfreunden,
dafür stimmen bei mir weder die Lamellenfarben noch die Stielmerkmale.
Fassen wir mal zusammen was wir da an Merkmalen vorliegen haben:
Hutoberfläche schleimig, schmierig, glatt eventuell etwas radial faserig
und eventuell etwas hygrophan!
Hutrand relativ glatt, weder gerieft noch irgendwie behangen.
Lamellen relativ weitstehend, etwas ausgebuchtet und mit Zahn herablaufend,
untermischt mit Lameletten!
Lamellenfarbe auf den ersten Bildern als weiss definiert! auf den weiteren
Bildern allenfalls mit einem rosa Schimmer.
Relativ dünnfleischig.
Stiel relativ dünn und faserig (eventuell Anzeichnen von hohl und allenfalls
etwas milchend sichtbar), ohne Ring oder Cortinaresten.
Geruch unauffällig.
Geschmack brennend!
Vorkommen unbestimmt (eventuell Nadelbäume, Koniferen, Blutpflaume oder sonst
was?, allenfalls auf Rindenschnippsel)
Wenn den nun Oudemansiella nicht gefällt so komme ich mit all den Merkmalen
allenfalls noch zu Mycena. Leider habe ich meine Pilzbücher nicht zur Hand
aber Hebeloma kenne ich jedenfalls nicht in dieser Erscheinungsform (was
ja nichts heissen muss) aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Gruss René
Hallo René,
nach Absendung des Beitrags musste ich erkennen, dass Du ja gar nicht der Finder des Pilzes warst, sondern Axel. Somit hast Du relativ schlechte Karten, mir einen Beleg zuzusenden. Vielleicht übernimmt das Axel für Dich
.
Gruß Andreas