Scannen von Dias

Gerd-A, (vor 8318 Tagen)

Ich möchte Pilzdias einscannen.

- Der Scanner bietet nach Herstellerangaben bis zu 3.600x3.600 DPI "Optische Auflösung" und 48 Bit "Farbtiefe".
- Die mitgelieferten SW schlägt 1.800DPI (bis 3.600DPI) und 8 Bit (max. 16 Bit) Farbtiefe vor.
- Ein Problem ist der Zeitbedarf und der benötigte Speicherplatz. Sind immerhin ca. 2.500 Dias, die ich auf DVD (je 4,7 Gbyte) brennen möchte.

Frage:
Welche Einstellungen (DPI, Farbtiefe) sind sinnvoll, wenn ich (nach Prio gelistet) das Ergebnis für folgende Aufgaben nutzen möchte:
(a) Beamer Präsentation
(b) Internet
(c) Druck (max DINA5)

Na ja:
- Die Dateien möchte ich als TIF abspeichern, evtl. nachbearbeiten um z.B. Ausschnitte zu produzieren.

Hoffe, da bekomme ich einige Vorschläge.

Viele Grüße
Gerd

PS.: Ja, da habe ich noch etwa 1.500 Dias (Reserve/Duplikate), die ich zeit-/speicherplatzgünstig scannen möchte.
Da wäre ich natürlich auch an entsprechend reduzierten Scanndaten interessiert.

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Re: Scannen von Dias

Hans aus ED, (vor 8317 Tagen) @ Gerd-A

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Re: Scannen von Dias

Gerd-A, (vor 8317 Tagen) @ Hans aus ED

Hallo Hans,

ja, da habe ich mir mächtig viel vorgenommen!

Bin jetzt auch Rentner. Aber dass es so viel Zeit kostet hätte ich mir nicht träumen lassen (ca 4 Std per 50-er Magazin/3.600DPI, 24 Bit Farbtiefe,abspeichern als JPG/RBG ---> 2,5 MB je Dia). Mehr gibt der Scanner/meine SW nicht her.

Danke auch für die vielen Links (haben mir geholfen)

Grüße aus Dornstadt (bei Ulm)

Gerd

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Re: Scannen von Dias

rainer, (vor 8317 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd,

wow, das klingt nach Arbeit. Ggf. gibts auch Firmen die Dir das Zeugs automatisch einscannen.

Zu Deiner Frage: Probier mal in Ruhe aus, ein eingescanntes Bild in verschiedenen jpg-Qualitäten abzuspeichern und schau dir dann die Ergebnisse an. JPG komprimiert zwar mit Verlust, aber der Verlust hält sich bei guter Qualität in Grenzen, daher rutsch mal mit der Lupe rüber und versuch die Qualitätsminderungen so zu halten, dass Du sie "quasi nicht" siehst. Ich denke, das wird Dir ordentlich Speicher sparen.

Klar - bei soviel Arbeit kann ich durchaus verstehen, dass Du die Rohdaten behalten willst, aber beurteile selbst, ob Du das willst - denn auch die Verarbeitung solcher Tiff-Monster ist aufwändig.

Zum Abspeichern dieser Monsterdateien könntest Du dann alternativ winzip oder winrar nehmen, das gibt dann keinen Verlust auf Datenebene, aber auch mächtig Ersparnis, gerade bei Bildern. Nutze nicht das Komprimierte Tiff-Format, das ist in der Verarbeitung langsamer und die Kompression hält lange nicht mit winzip oder besser noch winrar mit.

Viel Spaß!

Rainer

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Re: Scannen von Dias

Joachim, (vor 8317 Tagen) @ rainer

Hallo Rainer,
ja die gibt es, z. B. http://www.studio.notizbrett.de/, ich verdiene unter Anderem auch damit meine "Brötchen"
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallo Gerd,
wow, das klingt nach Arbeit. Ggf. gibts auch Firmen die Dir das Zeugs
automatisch einscannen.
Zu Deiner Frage: Probier mal in Ruhe aus, ein eingescanntes Bild in
verschiedenen jpg-Qualitäten abzuspeichern und schau dir dann die
Ergebnisse an. JPG komprimiert zwar mit Verlust, aber der Verlust hält
sich bei guter Qualität in Grenzen, daher rutsch mal mit der Lupe rüber
und versuch die Qualitätsminderungen so zu halten, dass Du sie "quasi
nicht" siehst. Ich denke, das wird Dir ordentlich Speicher sparen.
Klar - bei soviel Arbeit kann ich durchaus verstehen, dass Du die Rohdaten
behalten willst, aber beurteile selbst, ob Du das willst - denn auch die
Verarbeitung solcher Tiff-Monster ist aufwändig.
Zum Abspeichern dieser Monsterdateien könntest Du dann alternativ winzip oder
winrar nehmen, das gibt dann keinen Verlust auf Datenebene, aber auch
mächtig Ersparnis, gerade bei Bildern. Nutze nicht das Komprimierte
Tiff-Format, das ist in der Verarbeitung langsamer und die Kompression
hält lange nicht mit winzip oder besser noch winrar mit.
Viel Spaß!
Rainer

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Re: Scannen von Dias

Gerd-A, (vor 8316 Tagen) @ rainer

Hallo Rainer, hallo Joachim,

Zitat Rainer:
wow, das klingt nach Arbeit. Ggf. gibts auch Firmen die Dir das Zeugs automatisch einscannen.

Antwort:
Ja, ne Menge Arbeit. Und was ich von Einscannen über Firmen weiß (z.B ziemlich aktueller Artikel von COMPUTER BILD).

---> Ziemlich teuer. Da mach ich es billiger, mein im Fotogeschäft ausgeliehender Scanner kostet 60 EUR/Woche.

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Nach dem, was Ihr Beide und andere zum Thema geschrieben habt, mach ich jetzt folgendes:

(1) Ich scanne den ganzen Schrott (ohne Hinschauen/Nacheditieren) mit max. Auflösung ein und speichere unter JPG-Format ab.

(2) Im 2. Schritt schaue ich mir das Ergebnis an, und werde dann einen kleinen Teil neu scannen und als komprimierte TIF-Datei (> 90 MB unkomprimiert)auf DVDs brennen. Doch das hat Zeit.

Dank an Alle für die Tipps

Gerd

PS.: der Scanner läuft z. Z. heiß. Zum Glück muss ich nur alle 2,5 -3 Std. aktiv werden.

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Re: Scannen von Dias mit Bild *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8315 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd,

dasselbe Problem habe ich auch: Unmengen von Dias die ich Scannen möchte! Ich habe mir daher einen recht teuren Scanner (Minolta Dimage Scan Elite 5400) gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden. Die Leistungen eines solchen Gerätes (über 100 Mb pro Foto möglich) muss man gar nicht aussschöpfen!
Meine Erfahrungen:
Ich speichere seltene und sehr schöne Dias zwecks Datenerhalt mit grosser Auflösung. Die anderen für den Bildschirm etwa bis 100-500 KB. Man muss ja auch nicht alles scannen, unverglaste Dias halten sehr lange!
Dias schaue ich vor dem scannen mit der Lupe an und reinige sie mit Pinsel, dann erspare ich mir das sehr Zeitraubende Staub-und Kratzer entfernende Programm. Einzelne Kratzer können auch nachträglich abgewedelt werden!
Sicher ist: aus einem schlechten Dia wird auch mit grossem Aufwand kein gutes Bild! Aber wer mit guten Kameras und Filmen top Bilder macht, sollte sicher auch nicht am Scanner sparen!
Als Beispiel ein Bild vom Dia mit ca. 170 Kb gescannt, Der parasitische Scheidling, Volvariella surrecta

[image]

Viel Spass und Geduld beim Scannen wünscht Markus Wilhelm

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Re: Scannen von Dias mit Bild

Gerd-A, (vor 8314 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus Wilhelm,

dasselbe Problem habe ich auch: Unmengen von Dias die ich Scannen möchte! Ich
habe mir daher einen recht teuren Scanner (Minolta Dimage Scan Elite 5400)
gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden. Die Leistungen eines solchen
Gerätes (über 100 Mb pro Foto möglich) muss man gar nicht aussschöpfen!

- Im Gegensatz zu Dir fotografiere ich nicht. Zu den Dias kam ich "wie die Jungfrau zum Kind". Und deshalb ist es für mich eine 1-Mal-Aktion mit Leihgerät (REFLECTA DigitDia3600). Da spare ich mir den Kauf, lege noch ca. 200-300 EUR drauf und bekomme einen "Beamer", den ich dann statt Tageslichtprojektor auch in Zukunft regelmäßig nutzen kann.
- Ja, von den Mammut-Dateien (ca. 100MB/Dia) habe ich mich verabschiedet. Da bräuchte ich über 70 DVDs zum Abspeichern.
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Meine Erfahrungen: Ich speichere seltene und sehr schöne Dias zwecks
Datenerhalt mit grosser Auflösung. Die anderen für den Bildschirm etwa bis
100-500 KB. Man muss ja auch nicht alles scannen, unverglaste Dias halten
sehr lange!

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Aus Zeitgründen verfolge ich (auf Grund aller Anmerkungen und Hinweise) jetzt folgende Stategie:
(1) Habe die Dias nach dem Motto "die Guten in's Töpfchen, die Schlechten (und Duplikate) in's Kröpfchen" sortiert und mit Namen, Ablageort archiviert.
(2) Einscannen mit hoher Auflösung(3.600 DPI/16 Bit Farbtiefe) und als JPG abspeichern. Die ersten 1.000 Dias sind zwischenzeitlich eingescannt, kostet 2,5 - 3 Std. je 50-er-Magazin und 2,5 - 3,5MB (4MB)je Dia: . Bei den "Schlechten" werde ich auf 1.800/8-Bit zurückfahren.
(3) Das hat Zeit:
- Datenbank mit Funddatum/-ort, und Belichtungsdaten (stehen auf den Dias) erweitern
- Besonders gelungene/misslungene Aufnahmen nochmals Nachscannen. Ist evtl. überflüssig, denn ich habe mit den Dias auch noch 2 dicke Ordner mit DIN-A4 Fotos bekommen.
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Übrigens, die Dias (unverglast) sind teilweise bereits ca. 30 Jahre alt. Und, da kann ich Deine Aussage bezüglich Haltbarkeit gut nachvollziehen.

Aber, Pilzfotografie ist wohl doch nicht so einfach. Die Bilder der ersten Jahre sind qualitätiv eindeutig schlechter als die neueren Datums. Na ja, am Anfang muss wohl jeder sein Lehrgeld zahlen.
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Dias schaue ich vor dem scannen mit der Lupe an und reinige sie mit Pinsel,
dann erspare ich mir das sehr Zeitraubende Staub-und Kratzer entfernende
Programm. Einzelne Kratzer können auch nachträglich abgewedelt werden!

- Das mit dem "Reinigen mit Pinsel" (andere haben "mit Luft anblasen" empfohlen) ist sicher ein hervorragender Tipp. Doch, den spare ich mir aus Zeitgründen für das o.g. "Nachkarteln" (Neueinscannen einer deutlich reduzierten Anzahl von Dias) auf.
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Sicher ist: aus einem schlechten Dia wird auch mit grossem Aufwand kein gutes
Bild! Aber wer mit guten Kameras und Filmen top Bilder macht, sollte
sicher auch nicht am Scanner sparen!

Da kann ich Dir nur zustimmen.
- Bei einer "Ente" nützt alles Tunen nichts, ein "Ferrari" wird da nie draus.
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Als Beispiel ein Bild vom Dia mit ca. 170 Kb gescannt, Der parasitische
Scheidling, Volvariella surrecta

Hervorragendes Bild (Wird auch auf meinem 19"-Flachbildschirm noch sehr gut dargestellt. Aber,ich möchte meine Bilder bevorzugt für Beamer-Präsentationen verwenden. Da brauch man wohl eine etwas höhere Auflösung. Und reduzieren kann ich bei Bedarf später auch noch.
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Viel Spass und Geduld beim Scannen wünscht Markus Wilhelm

- Spass wäre übertrieben, aber Geduld brauch man in der Tat. Aber, da muss ich jetzt durch. Und zum Glück, ich muss ja nur alle 3 Std. ein neues Magazin reinschieben.
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Vielen Dank an Dich in's "Dreiländereck" und an Alle, die mir mit Tipps geholfen haben.

Gerd

PS.:
- Werde Dein Bild mal auf Fotopapier ausdrucken und schauen wie es dann rauskommt. Über das Ergebnis werde ich Dir berichten.