Madige Morcheln

abraxas, (vor 8205 Tagen)

Hallo allerseits,
habe letztes Wochenende etwa 150 g kleine, schöne Esculentas gefunden. Nach dem halbieren und entfernen vom üblichen Krabbelzeug habe ich sie zwecks Geschmacksintensivierung zum Trocknen auf Küchenkrepp ans offene Fenster gelegt. Am nächsten Tag waren sie fast trocken, aber zwischen den Pilzen krümmten sich hunderte kleine Maden. Am zweiten Tag waren die Morcheln krachtrocken, aber es lagen noch mehr Maden herum, insgesamt fast ein Teelöffel voll...würg. Ist das noch normal? Dass Pilze meist nichts für Vegetarier sind, ist bekannt, aber wieviel Maden kann man ignorieren bevor einem der Appetit vergeht? Ich gedenke die Morcheln trotzdem zu essen, es waren wirklich junge Exemplare und ich finde sehr selten welche, wünschte jedoch ich hätte das nicht gesehen. Frische Morcheln werde ich nicht mehr essen, weil man wirklich nicht sieht, was drinn ist. Erst das Trocknen scheint den Exodus einzuleiten.

Abraxas

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Re: Madige Morcheln

Joachim, (vor 8205 Tagen) @ abraxas

Hallo Abraxas,
natürlich sind in Morcheln Maden und oft sogar sehr viele. Ich habe schon Morcheln deshalb weggeworfen. Es hat mal einer hier im Forum geschrieben das er Pilze trocknet, ohne vorher nach Maden zu schauen, sie würden ja sowieso beim trocknen herausfallen. Da kann ich nur noch guten Appetit sagen! Die Ekelschwelle ist übrigens bei Menschen sehr unterschiedlich, ich ekele mich vor madigen Pilzen, keine Ahnung warum. ;-)))
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallo allerseits,
habe letztes Wochenende etwa 150 g kleine, schöne Esculentas gefunden. Nach
dem halbieren und entfernen vom üblichen Krabbelzeug habe ich sie zwecks
Geschmacksintensivierung zum Trocknen auf Küchenkrepp ans offene Fenster
gelegt. Am nächsten Tag waren sie fast trocken, aber zwischen den Pilzen
krümmten sich hunderte kleine Maden. Am zweiten Tag waren die Morcheln
krachtrocken, aber es lagen noch mehr Maden herum, insgesamt fast ein
Teelöffel voll...würg. Ist das noch normal? Dass Pilze meist nichts für
Vegetarier sind, ist bekannt, aber wieviel Maden kann man ignorieren bevor
einem der Appetit vergeht? Ich gedenke die Morcheln trotzdem zu essen, es
waren wirklich junge Exemplare und ich finde sehr selten welche, wünschte
jedoch ich hätte das nicht gesehen. Frische Morcheln werde ich nicht mehr
essen, weil man wirklich nicht sieht, was drinn ist. Erst das Trocknen
scheint den Exodus einzuleiten.
Abraxas

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Re: Madige Morcheln

ajuga, (vor 8205 Tagen) @ abraxas

Mir ging es vor ein paar Tagen genauso. Ich habe die zum Trocknen gedachten Morcheln dann, als ich sah, dass sie von Maden befallen waren, allerdings lieber entsorgt.

Madige Morcheln finde ich immer erst im Mai. Im April ist mir das noch nie passiert. Es liegt sicher daran, dass jetzt die Temperaturen deutlich höher sind als im April und schon wesentlich mehr Insekten unterwegs sind.

Ich nehme das nun als Anlass, die Morchelsaison zu beenden. Ich war heute nochmal kurz an den Stellen unterwegs, an denen ich vor 2 Wochen noch wahre Massen gefunden habe. Trotz des Regens habe ich nicht eine einzige junge Morchel gefunden. Ausserdem ist die Pflanzendecke so hoch geschossen, dass man Mühe hat, Morcheln zu entdecken und ehrlich gesagt habe ich inzwischen sowieso genug von den Morcheln. Also bis zum nächsten Jahr!

ajuga

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Re: Madige Morcheln

saibling, (vor 8205 Tagen) @ abraxas

Am nächsten Tag waren sie fast trocken, aber zwischen den Pilzen
krümmten sich hunderte kleine Maden. Am zweiten Tag waren die Morcheln
krachtrocken, aber es lagen noch mehr Maden herum, insgesamt fast ein
Teelöffel voll...würg. Ist das noch normal?

Hallo

Durch das Trocknen werden die Maden praktisch aus dem Fruchtkörper vertrieben. Ich schau meine Pilze immer sehr genau nach Maden durch, konnte aber bei offensichtlich befallenen morcheln noch nie irgenwelche frassgänge beobachten.
Ärgerlich ist das dann wenn du 20 Morcheln trocknest und dann 10 Maden findest. Aus welchem Pilz sind die wohl gekrochen?

Solange es nicht zu viele sind verwende ich die Morcheln schon noch. Aber nur für mich selbst. Ich steh auf dem Standpunkt, dass sich diese Tierchen nur vom feinsten Pilzmaterial ernährt haben, und deswegen nicht so schlecht sein können :)

Wenns allerdings ein ganzer teelöffel voll ist, würd ichs auch lieber wegwerfen.
Man weiss ja nie was da noch im Pilz zurückgeblieben ist.

Grüße
christian

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Re: Madige Morcheln

Rene, (vor 8204 Tagen) @ abraxas

Hallo allerseits,
habe letztes Wochenende etwa 150 g kleine, schöne Esculentas gefunden. Nach
dem halbieren und entfernen vom üblichen Krabbelzeug habe ich sie zwecks
Geschmacksintensivierung zum Trocknen auf Küchenkrepp ans offene Fenster
gelegt. Am nächsten Tag waren sie fast trocken, aber zwischen den Pilzen
krümmten sich hunderte kleine Maden. Am zweiten Tag waren die Morcheln
krachtrocken, aber es lagen noch mehr Maden herum, insgesamt fast ein
Teelöffel voll...würg. Ist das noch normal? Dass Pilze meist nichts für
Vegetarier sind, ist bekannt, aber wieviel Maden kann man ignorieren bevor
einem der Appetit vergeht? Ich gedenke die Morcheln trotzdem zu essen, es
waren wirklich junge Exemplare und ich finde sehr selten welche, wünschte
jedoch ich hätte das nicht gesehen. Frische Morcheln werde ich nicht mehr
essen, weil man wirklich nicht sieht, was drinn ist. Erst das Trocknen
scheint den Exodus einzuleiten.
Abraxas

Hallo Abraxas

Betrachte deinen Fund doch einfach mal als Morcheln Made in Germany ;-)
Spass beiseite, ich hätte auch so meine Mühe vermadete Pilze zu essen. Wer weiss was die kleinen Scheisserchen so alles im Pilz zurücklassen.

Gruss René

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Danke für eure Meinungen

abraxas, (vor 8204 Tagen) @ abraxas

Habe mich entschlossen, die zwei Hauptverdächtigen auszusortieren und beim Konsum vom Rest an was anderes zu denken. :)
Gruß,
Abraxas