Ei was haben wir denn da Rätselhaftes? *PIC*

zuehli ⌂, (vor 8181 Tagen)

Hallo Leute,

etwas außerhalb meines "Jagdgebietes" habe ich die folgenden Gestalten gefunden. Zuerst dachte ich an Gallen, aber es sind in der Tat Pilze. Im Schnitt so 2-3 cm im Durchmesser und sie wuchsen an Nadelholz.
Na, hat die schon mal einer gesehen?

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und so sehen sie aus der Nähe aus, erst annähernd kugelig, dann öffnet sich auf der Unterseite ein Loch und die Sporen suchen das Weite:

[image]

Auflösung erfolgt später.
Gruß Harald

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Hexeneier??? *oT*

Hans hurter, (vor 8181 Tagen) @ zuehli

- kein Text -

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Re: Ei was haben wir denn da Rätselhaftes?

Piwo, (vor 8181 Tagen) @ zuehli

Hallo Leute,

etwas außerhalb meines "Jagdgebietes" habe ich die folgenden
Gestalten gefunden. Zuerst dachte ich an Gallen, aber es sind in der Tat
Pilze. Im Schnitt so 2-3 cm im Durchmesser und sie wuchsen an Nadelholz.
Na, hat die schon mal einer gesehen?

Iiiich!!

Vorgestern Abend beim Pilzstammtisch in Marburg. Es lohnt sich also dort hinzugehen, falls man in der Nähe wohnt. Näheres bei Zühli oder mir.

bis zum nächsten Stammtisch
Piwo

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Re: Ei was haben wir denn da Rätselhaftes?

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8180 Tagen) @ zuehli

Hallo Harald,

das ist recht schwierig, da man die Konsistenz dem Ding ja nicht ansieht. Falls die offensichtlich jungen Fruchtkörper recht zart sind und ja auf Kiefer wachsen, tippe ich aus den Kiefern-Braunporling, Phaeolus spadicea (ex. schweinitzii).

Viele Grüsse, Markus

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Des Rätselhaften Lösung *PIC*

zuehli ⌂, (vor 8180 Tagen) @ Markus Wilhelm

Ja liebe Freunde,

ich muß gestehen, dass diese eigenartigen Gesellen nicht aus hiesiger Gegend stammen, sondern aus USA. Bis Pfingsten war ich in den Nationalparks unterwegs (Yellowstone, Yosemite, Sequoia) und habe diese runden Dinger öfter angetroffen. Die wachsen dort nicht selten an lebendem und totem Nadelholz verbreitet im nördlichen Nord-Amerika von Mai- August, über Winter auch in Kalifornien. Maße (lt. Literatur): 1,5 - 8,5 cm. Meine waren so ca. 2 - 3 cm dick. Der Witz ist, dass die Poren von einer dicken Membran umschlossen sind. (siehe Bild). Diese ist Anfangs geschlossen und öffnet sich bei Sporenreife kreisförmig um die Sporen heraus zu lassen. Wenn das Loch auftritt werden die Pilze relativ hart.
Die Amis nennen ihn "Veiled Polypore", was Verhüllter Porling heißt.

Es handelt sich um Cryptoporus volvatus (Peck)Shear.

Er kommt wohl auch in Japan vor und besitzt krebshemmende Eigenschaften.

Und hier isser aufgeschnitten:
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Ansonsten war pilzmäßig recht tote Hose, weil es wie bei uns recht trocken war. Gyromitra gigas, zwei Cortinarien, einige undefinierbare Psathyrellen, Trichaptum abietinum (vielleicht auch biforme?) reichlich und zum Schluß noch zwei Champignons: A.augustus (Prachtexemplar) und A.xanthoderma. Des wars auch schon.
Gruß Harald