Hi Matthias,
der erste dürfte der "normale Laubwaldpfifferling" Cantharellus
cibarius var. pallens sein, der "Bereifte Pfifferling"
Cantharellus subpruinosus sollte jung deutlich bereifter sein als auf dem
Bild von Stefan,
Wenn die bereiften Pfifferlinge älter werden verlieren sie den Reif auch ziemlich schnell und werden meist noch kräftiger orange als echte Pfifferlinge (es ist ja nicht klar, wie lange die gezeigten pfifferlinge vielleicht schon ohne zu wachsen da standen). Wenn ich Christoph Hahn richtig verstanden habe, finden wir hier in den Buchenwäldern auf Kalk am allerhäufigsten den bereiften Pfifferling und ich habe den persönlich noch nie so stark bereift gefunden wie auf dem von dir gezeigten Foto, obwohl ich den von dir gezeigten Pilz ja damals auch gesehen habe. C. cibarius var. pallens sollte meines Wissens nach seltener als C. subpruinosus sein.
Fazit: für mich spricht eigentlich nix gegen den bereiften Pfifferling
Die angeblichen ANischampignons würde ich zur Sicherheit mal längs durchschneiden, wenn sie auch im Fleisch der Stielbasis gilben, warens vielleicht doch Karbolchampignons: beim Reiben des Fleisches in der Stielbasis riecht er nach Desinfektionsmittel (Apotheke, oder auch Tinte) riecht. Die wuchtige Stielknolle würde zwar eher dagegen sprechen, aber Karbolchampignons sidn ziemlich wandlungsfähig. Leider läßt sich meine Karbolchmpignonkolonie am Haus gerade noch nicht sehen. Essbar wäre sowieso nur noch der rechte Kandidat.
Liebe Grüße
Birgit