Gallenröhrlinge und Pantherpilz? *PIC*
Hallo Leute,
habe heute wieder einige nette Herrenpilze gefunden und auch
folgende zwei Pilze welche ich nicht 100 % ig bestimmen konnte.
Vielleicht habt ja Ihr eine Idee...
Gruß & Gut Fund
Wolfgang
![[image]](http://www.auditeile.info/abc1.jpg)
![[image]](http://www.auditeile.info/abc2.jpg)
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WolfgangT, (vor 8161 Tagen)
Hallo Leute,
habe heute wieder einige nette Herrenpilze gefunden und auch
folgende zwei Pilze welche ich nicht 100 % ig bestimmen konnte.
Vielleicht habt ja Ihr eine Idee...
Gruß & Gut Fund
Wolfgang
![[image]](http://www.auditeile.info/abc1.jpg)
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Karl-Heinz , (vor 8161 Tagen) @ WolfgangT
Hallo Wolfgang,
das sieht nach Scheidenstreiflingen aus.
Gruß
Karl-Heinz
Hallo Leute,
habe heute wieder einige nette Herrenpilze gefunden und auch
folgende zwei Pilze welche ich nicht 100 % ig bestimmen konnte.
Vielleicht habt ja Ihr eine Idee...
Gruß & Gut Fund
Wolfgang
Hans hurter, (vor 8157 Tagen) @ Karl-Heinz
- kein Text -
Christoph G, (vor 8160 Tagen) @ WolfgangT
... denk ich.
gruß christoph
Hallo Leute,
habe heute wieder einige nette Herrenpilze gefunden und auch
folgende zwei Pilze welche ich nicht 100 % ig bestimmen konnte.
Vielleicht habt ja Ihr eine Idee...
Gruß & Gut Fund
Wolfgang
zuehli , (vor 8160 Tagen) @ Christoph G
Hallöchen,
Der Scheidenstreifling steht wohl außer Frage, bei der Art möchte ich mich nicht festlegen.
Beim Röhrling sehe ich - was man so sehen kann - eigentlich kein Leccinum. Eine andere Idee habe ich jetzt aber auch nicht.
Hier ein Bild vom Hainbuchenröhrling Leccinum carpini:
![[image]](http://hometown.aol.de/zuehli/images/l_carpini_1.jpg)
Gruß Harald
- kein Text -
Das Bild ist nicht besonders scharf, aber für Leccinum carpini ausschlaggebend sind die markanten Dellen/Runzeln auf dem Hut und der beim älteren Frkp. radial einzureißen beginnende Hutrand. Die gelbbraune Hutfarbe ist für jüngere Frkp. recht charakteristisch.
Oberflächlich ähnlich könnten höchstens noch Boletus depilatus oder ggf. Leccinum crocipodium ausfallen, die aber gelbe Poren aufweisen. Hier Steinpilze oder Gallenröhrlinge erkennen zu wollen, ist - sorry, Leute - ziemlich abwegig.
Ein Schnittbild mit schwärzendem Fleisch wäre natürlich unanfechtbar gewesen.
Gruß Jürgen
Christoph G, (vor 8159 Tagen) @ Jürgen
.... hab mich nicht getraut es so auszdrücken
):
Gruß christoph
Hier
Steinpilze oder Gallenröhrlinge erkennen zu wollen, ist - sorry, Leute -
ziemlich abwegig.
Der alte Frkp. sieht mir nämlich ganz verdächtig nach Leccinum scabrum ss. str. aus. Von dem gibt es solch dunkle Formen, vorzugsweise außerhalb des Waldes bei Birken in Parkanlagen, Gärten u. ä. Standorten.
- kein Text -
- kein Text -
Hallo zuehli,
was mich stutzig macht, ist, dass der Hut keinerlei Ansätze von Rissen oder auffallende Unebenheiten aufweist, was in diesem Alter für L. carpini wegen der zellig strukturierten und daher beim Wachstum fast zwangsläufig aufreißenden Huthaut charakteristisch wäre.
Die safrangelbliche Grundfarbe des Stiels ist wiederum für den (älteren) Birkenpilz recht typisch, gut passen würde auch der moosig-grasige Standort.
Dass Hainbuchen am Standort vorhanden sind, würde eine Birke in der Umgebung nicht zwangsläufig ausschließen. Ich hatte selbst früher mal einen (optisch eindeutigen) Hainbuchenraufuß wegen des Begleitbaums falsch als Pappelröhrling bestimmt; erst als ich später mal nachgeschaut habe, sind mir die zwischen den Pappeln eingestreuten Hainbuchen aufgefallen.
Denk mal scharf nach: War nicht vielleicht doch 'ne Birke in der Nähe??
Gruß, Jürgen
Hans hurter, (vor 8160 Tagen) @ WolfgangT
- kein Text -
Christoph G, (vor 8160 Tagen) @ Hans hurter
... sondern Hainbuchenröhrlinge: Die beiden rechten exemplare zeigen deutliches Muster am Stiel, die einegedellten Hüte sind Typisch und das alte große exemplar oben zeigt keinerlei Olivtöne.
Gruß Christoph
P.S.: Der obere könnte A. umbrinolutea sein
Hans hurter, (vor 8160 Tagen) @ Christoph G
... sondern Hainbuchenröhrlinge: Die beiden rechten exemplare zeigen
deutliches Muster am Stiel, die einegedellten Hüte sind Typisch und das
alte große exemplar oben zeigt keinerlei Olivtöne.
Gruß Christoph
P.S.: Der obere könnte A. umbrinolutea sein
hallo Christoph Stiel +Stielnetz ist entscheidend !Hainbuch und Birkenröhrling haben schlankere Stiele, Netz ist dunkler Schnittfläche sehr schnell schwärzend und vor allem Geschmack da habe ich und sogar meine Frau grosse Unterschiede auch vom Fichten zum Sommersteini bemerkt!
A. umbrinolutea könnte sein
Grüsslis Hans
Jens , (vor 8160 Tagen) @ Hans hurter
Hallo Hans,
hast Du denn die Schnittflächen von Wolfgangs Pilzen gesehen oder den Geschmack geprüft?
Ich stimme hier Christoph zu, der sich für Hainbuchenröhrlinge ausspricht.
Genauso kenne ich sie auch. Von der Hutbeschaffenheit allemal, der Stiel ist ziemlich robust, was aber kein generelles Ausschlußkriterium ist. Die Stielzeichnung ist ein wichtiges Merkmal, kommt leider auf dem Foto nicht optimal durch. Aber dennoch Pro für Leccinum carpini!
Gruß Jens
hallo Christoph Stiel +Stielnetz ist entscheidend !Hainbuch und
Birkenröhrling haben schlankere Stiele, Netz ist dunkler Schnittfläche
sehr schnell schwärzend und vor allem Geschmack da habe ich und sogar
meine Frau grosse Unterschiede auch vom Fichten zum Sommersteini bemerkt!
A. umbrinolutea könnte sein
Grüsslis Hans
Andreas , (vor 8157 Tagen) @ Hans hurter
hallo Christoph Stiel +Stielnetz ist entscheidend !Hainbuch und
Birkenröhrling haben schlankere Stiele, Netz ist dunkler Schnittfläche
sehr schnell schwärzend und vor allem Geschmack da habe ich und sogar
meine Frau grosse Unterschiede auch vom Fichten zum Sommersteini bemerkt!
A. umbrinolutea könnte sein
Grüsslis Hans
Hallo,
auch wenn letztlich Meinung gegen Meinung steht, für mich ist das auch klar ein hainbuchen-Röhrling. Wenn ein Röhrling im Alter des Pilzes hinten links immer noch weiße Poren hat, dann kann es eigentlich nur ein Leccinum sein, von Hasen- und Kornblumenröhrling sowie überbelichteten Gallen-Röhrlingen mal abgesehen.
Und zum Hainbuchen-Röhrling passen alle sichtbaren Kennzeichen gut, warum soll er das nicht sein? Gerade diese Raufuß-Art ist von den braunhütigen doch die robusteste (abgesehen von duriusculum).
Wenn das ein Sommersteinpilz sein soll, dann ein steriles Exemplar.
Der Scheidenstreifling ist vermutlich ganz "normale" Amanita vaginata. Wenn man die weiße, stabile Volva annimmt, die ich zu Erkennen meine, dann spricht da nix dagegen.
A. umbinolutea ist eine schlecht definierbare Art und wird normalerweise für das verwandt, was heute A. battarrae heißt. Dieser Pilz ist es aber auf gar keinen Fall. Es gibt aber einen ähnlichen Pilz aus dem Laubwald, der eben nicht so deutlich zweifarbig wie battarae ist und keine schwarzen Lamellenschneiden hat. Für mich privat benutze ich für diesen Pilz den Namen umbrinolutea, weil er vom der Farbbezeichnung sehr gut paßt und meiner Meinung nach der echte umbrinolutea sein könnte. Nichtsdestotrotz ist das Taxon nicht verwendbar, weil alle Namen von Secretan nach dem derzeitigen Code ungültig sind.
Ach ja, das was Breitenbach/Kränzlin als battarae abbilden ist in Wirklichkeit submembranacea. Schaut Euch also lieber ein anderes Bild an, wenn ihr diese Art erkennen lernen wollt ....
Beste Grüße,
Andreas
Hans hurter, (vor 8157 Tagen) @ Andreas
Netzzeichnung und eine Intuition vielleicht auch Einbildung?lassen mich an einen Sommersteini glauben!leider können wir es nicht beweisen.Ich bin in diesen Sachen ein absoluter Realist ,besonders wenns um meine Freunde und Lieblinge die Röhrlinge geht!!!!Grüsslis Hans
Hallo,
auch wenn letztlich Meinung gegen Meinung steht, für mich ist das auch klar
ein hainbuchen-Röhrling. Wenn ein Röhrling im Alter des Pilzes hinten
links immer noch weiße Poren hat, dann kann es eigentlich nur ein Leccinum
sein, von Hasen- und Kornblumenröhrling sowie überbelichteten
Gallen-Röhrlingen mal abgesehen.
Und zum Hainbuchen-Röhrling passen alle sichtbaren Kennzeichen gut, warum
soll er das nicht sein? Gerade diese Raufuß-Art ist von den braunhütigen
doch die robusteste (abgesehen von duriusculum).
Wenn das ein Sommersteinpilz sein soll, dann ein steriles Exemplar.
Der Scheidenstreifling ist vermutlich ganz "normale" Amanita
vaginata. Wenn man die weiße, stabile Volva annimmt, die ich zu Erkennen
meine, dann spricht da nix dagegen.
A. umbinolutea ist eine schlecht definierbare Art und wird normalerweise für
das verwandt, was heute A. battarrae heißt. Dieser Pilz ist es aber auf
gar keinen Fall. Es gibt aber einen ähnlichen Pilz aus dem Laubwald, der
eben nicht so deutlich zweifarbig wie battarae ist und keine schwarzen
Lamellenschneiden hat. Für mich privat benutze ich für diesen Pilz den
Namen umbrinolutea, weil er vom der Farbbezeichnung sehr gut paßt und
meiner Meinung nach der echte umbrinolutea sein könnte. Nichtsdestotrotz
ist das Taxon nicht verwendbar, weil alle Namen von Secretan nach dem
derzeitigen Code ungültig sind.
Ach ja, das was Breitenbach/Kränzlin als battarae abbilden ist in
Wirklichkeit submembranacea. Schaut Euch also lieber ein anderes Bild an,
wenn ihr diese Art erkennen lernen wollt ....
Beste Grüße,
Andreas
"Wenn ein Röhrling im Alter des Pilzes hinten links immer noch weiße Poren hat, dann kann es eigentlich nur ein Leccinum sein"
Genau, und überdies werden die Poren beim besagten Pilz schon eindeutig Leccinum-typisch grau, nicht etwa gelb-oliv wie bei einem Steinpilz.
Aber deine Hartnäckigkeit ist echt bewundernswert, Hans!!!!
Gruß, Jürgen
Manfred, (vor 8160 Tagen) @ Christoph G
Tippe auch eher auf den Hainbuchenröhrling. Habe auch schon Gallenröhrlinge von identischem Habitus gefunden, allerdings müssten da die Röhren rosa-bräunlich sein...
Gruss
Manfred
Naja liebe Kollegen,
tippen können wir ja alle mal, aber aufgrund dieses Bildes, das nicht sehr aussagekräftig ist, können wir uns in endlose Diskussionen verrennen. Was bringts?
Wohlgemeinte Grüße
Harald
Naja liebe Kollegen,
tippen können wir ja alle mal, aber aufgrund dieses Bildes, das nicht sehr
aussagekräftig ist, können wir uns in endlose Diskussionen verrennen. Was
bringts?
Wohlgemeinte Grüße
Harald
Hallo Harald,
das Bild ist eigentlich sehr typisch und es würde mich sehr wundern wenn es kein Hainbuchenröhrling ist. Aber du hast sicher recht das man viele Pilze einfach nicht sicher nach einem solchen Bild bestimmen kann,
viele Grüsse
Matthias
elfi , (vor 8160 Tagen) @ Hans hurter
- kein Text -
PB, (vor 8160 Tagen) @ WolfgangT
Hallo Leute,
habe heute wieder einige nette Herrenpilze gefunden und auch
folgende zwei Pilze welche ich nicht 100 % ig bestimmen konnte.
Vielleicht habt ja Ihr eine Idee...
Gruß & Gut Fund
Wolfgang
Hallo Pilzfreunde.
Für mich sind das eindeutig Hainbuchenröhrlinge. In meinem Fotoarchiv habe ich ein Bild gefunden, auf dem von links nach rechts Hainbuchenröhrling, Sommersteinpilz, und Fichtensteinpilz gezeigt werden.
Mit pilzigen Grüßen
Peter
Hans hurter, (vor 8160 Tagen) @ PB
- kein Text -