Weiße Amanita, Helvella, 2 Hygrocybe u.a. (Bilder) *PIC*

Werner, (vor 8157 Tagen)

Hallo,

heute habe ich - dank Peter Karaschs Örtlichkeitstip einige recht seltene Arten gefunden:

Erst einmal Hygrocybe persistens, den Safrangelben Saftling, den ich in wahren Massen gesehen habe:

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Dann Hygorcybe calciphila, den Kalkholden Saftling, in geringeren Mengen:

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Dann noch Helvella lacunosa, die Grubenlorchel, auch in erheblichen Mengen aber etwas kleiner als in der Literatur angegeben

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Und jetzt mein großes Fragezeichen: gibt es eine Amanita excelsa forma alba? In der Literatur habe ich nix dazu gefunden. Gefunden unter einer Eiche, in Nachbarschaft auch noch Fichte und Salweide. Ring oberseits gerieft, Hutrand schwach gerieft, Hut 8,5 cm Durchmesser, ca. 16 cm hoch (größeres Exemplar). Hutmitte mit einem Anflug von Grau, Velumreste vorhanden. Stiel zylindrisch, unten gegürtelt (2 Gürtel), keine gepropfte oder sonstwie wesentlich verbreiterte Knolle. Velum an der Basis sehr vergänglich, d.h. beim Ausgraben gleich abgefallen und bestehend aus hauptsächlich kugeligen Zellen (Hutvelumreste mikroskopiert). Sporen (7,4)-7,9-(8,2)x(5,2)-6,1-6,5, amyloid. Durch die kugeligen Zellen und die Knolle fallen m.E. A. verna, A. phalloides f. alba sowie A. citrina var. alba alle aus. A. virosa fällt m.E. auch aus mehreren Gründen aus. Ich kann mir das nur als Albinoform des Grauen Wulstlings erklären - hat jemand andere Ideen dazu?

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Und zum Schluß noch nur für über 16-jährige:

Schneckensex - sind ja keine Nacktschnecken, deswegen dürfen 17-jährige hingucken :-)

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Viele Grüße aus dem Münchner Westen,

Werner

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Re: Weiße Amanita, Helvella, 2 Hygrocybe u.a. (Bil

Andreas ⌂, (vor 8157 Tagen) @ Werner

Hallo,
Und jetzt mein großes Fragezeichen: gibt es eine Amanita excelsa forma alba?
In der Literatur habe ich nix dazu gefunden. Gefunden unter einer Eiche,
in Nachbarschaft auch noch Fichte und Salweide. Ring oberseits gerieft,
Hutrand schwach gerieft, Hut 8,5 cm Durchmesser, ca. 16 cm hoch (größeres
Exemplar). Hutmitte mit einem Anflug von Grau, Velumreste vorhanden. Stiel
zylindrisch, unten gegürtelt (2 Gürtel), keine gepropfte oder sonstwie
wesentlich verbreiterte Knolle. Velum an der Basis sehr vergänglich, d.h.
beim Ausgraben gleich abgefallen und bestehend aus hauptsächlich kugeligen
Zellen (Hutvelumreste mikroskopiert). Sporen
(7,4)-7,9-(8,2)x(5,2)-6,1-6,5, amyloid. Durch die kugeligen Zellen und die
Knolle fallen m.E. A. verna, A. phalloides f. alba sowie A. citrina var.
alba alle aus. A. virosa fällt m.E. auch aus mehreren Gründen aus. Ich
kann mir das nur als Albinoform des Grauen Wulstlings erklären - hat
jemand andere Ideen dazu?

Hallo Werner,

mit amyloiden Sporen in der Größe (auffallend klein), kommt meiner Ansicht nach nur die Gruppe um A. spissa, rubescens und franchetii in Frage. Mikroskopisch kann ich die nicht auseinanderhalten. Für franchetii scheint mir dein Fund zu groß, rubescens will mir nicht recht gefallen. Bleibt also nur spissa übrig ....

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Weiße Amanita, Helvella, 2 Hygrocybe u.a. (Bil

Werner, (vor 8157 Tagen) @ Andreas

mit amyloiden Sporen in der Größe (auffallend klein), kommt meiner Ansicht
nach nur die Gruppe um A. spissa, rubescens und franchetii in Frage.
Mikroskopisch kann ich die nicht auseinanderhalten. Für franchetii scheint
mir dein Fund zu groß, rubescens will mir nicht recht gefallen. Bleibt
also nur spissa übrig ....

Hallo Andreas,

heißt der nun wieder "spissa"? Was ich vergessen habe - der roch komischerweise nach gar nichts.

Andere Frage an Dich, da ich Dich grade in der Leitung habe: wann kommt den BaWü 5 und wieviele Bände sind denn noch geplant?

Gruß,

Werner