Schneiden oder reissen?

michaela, (vor 9585 Tagen)

Wie macht man es denn nun richtig? Pilz abschneiden oder mit Wurzel rausreissen?
Hat jemand die richtige Antwort?

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Re: Schneiden oder reissen?

KARL, (vor 9585 Tagen) @ michaela

Wie macht man es denn nun richtig? Pilz abschneiden oder mit Wurzel
rausreissen?
Hat jemand die richtige Antwort?

Pilze sind keine Pflanzen, die aus einem Samenkorn eine Wurzel nach unten in den Erdboden treiben. Was wir Pilz nennen, ist ein "Fruchtkörper", der aus einem Pilz-Myzel (ein spinnwebartiges Gebilde im Boden) gebildet wird und nach oben wächst. Ein Pilz hat also keine Wurzel. Soviel im Stenogrammstil vorab.
Die Meinungen zum Pilzesammeln gehen auseinander. Ausreissen sollte man Pilze nicht. Man sollte sie aber als Ganzes herausheben, damit man auch den unteren Teil des Stieles sieht, der sonst im Boden verborgen zurück bleibt. Gerade bei tödlich giftigen Arten wie dem Weißen, dem Grünen und dem Frühjahrs-Knollenblätterpilz ist die Stielbasis von einer Scheide (Volva) umgeben. Wenn man dieses wichtige Unterscheidungsmerkmal nicht sieht, könnte (ein Anfänger, der nicht auf die Lamellenfarbe achtet), diese tödlich giftigen Arten sonst vielleicht mit einem essbaren Champignon verwechseln. Abschneiden sollte man deshalb nur Pilze, die man ganz sicher kennt!
Manche sind der Meinung, man solle auch das Loch, das durch die Entnahme des Fruchtkörpers entsteht, wieder mit Moos oder Erde verschließen, damit das Myzel nicht vertrocknet.
Karl

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Re: Schneiden oder reissen?

jason, (vor 9585 Tagen) @ KARL

Nach vielen Jahren Erfahrungen mit guten Pfifferlingsstellen kann ich zumindest für diese Art zur Schonung der Bestände nur dringend raten, die Pilze abzuschneiden!

Dreht man sie heraus, kann man an der Basis oft kleine Knospen finden, die bei günstigen Witterungsbedingungen neue Fruchtkörper bilden.

Im übrigen bleibt das Mycel mit Sicherheit bei allen Arten bei Abschneiden am unbeschädigsten. Das Argument, "es können Schädlinge über die Schnittstelle eindringen" oder "Fäulnis eindringen", gilt in meinen Augen nicht, da Pilze ohnehin immer im Alter verfaulen.

Wer (noch) beim Pilzesammeln immer die Basis sehen muß, sollte lieber die Finger vom Sammeln lassen. Allenfall bei Neufunden oder anatomischen Auffälligkeiten entnehme ich ganze Pilze. Ahne ich aber schon vorher, daß ich etwas Selteneres evtl. in den Fingern habe, lasse ich selbst das manchmal (z.B. in diesem Jahr Pappelrauhfuß).

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Auf die Art kommts an

Birgit, (vor 9585 Tagen) @ jason

Nach vielen Jahren Erfahrungen mit guten Pfifferlingsstellen kann ich
zumindest für diese Art zur Schonung der Bestände nur dringend raten, die
Pilze abzuschneiden!
Dreht man sie heraus, kann man an der Basis oft kleine Knospen finden, die
bei günstigen Witterungsbedingungen neue Fruchtkörper bilden.
Im übrigen bleibt das Mycel mit Sicherheit bei allen Arten bei Abschneiden am
unbeschädigsten. Das Argument, "es können Schädlinge über die
Schnittstelle eindringen" oder "Fäulnis eindringen", gilt
in meinen Augen nicht, da Pilze ohnehin immer im Alter verfaulen.
Wer (noch) beim Pilzesammeln immer die Basis sehen muß, sollte lieber die
Finger vom Sammeln lassen. Allenfall bei Neufunden oder anatomischen
Auffälligkeiten entnehme ich ganze Pilze. Ahne ich aber schon vorher, daß
ich etwas Selteneres evtl. in den Fingern habe, lasse ich selbst das
manchmal (z.B. in diesem Jahr Pappelrauhfuß).

Hallo jason,

es kommt ja wohl ziemlich auf die Art an. Bei weißen CHampignons ist es zum Beispiel dringendst anzuraten den gesamten Pilz zu entnehmen samt Stielbasis, denn Karbolchampignons gilben in der Stielbasis am stärksten und dort gerieben ist auch der Karbolgeruch am stärksten. Wenn du dir das Erkennen von Karbolchampignons auch so zutraust fein, aber das kann glaube ich selbst bei etwas geübteren Sammlern ins Auge gehen, weil der Geruch manchmal nicht sehr stark ist. Wiesenchampignons dreh ich aus diesem Grund auch immer raus und es hat dem Bestand seit Jahren nicht geschadet. Pfifferlinge scheinen allerdings eine der wenigen Pilzsorten zu sein, denen das Herausdrehen wirklich schadet.

Gruß

Birgit

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Hallo Birgit,

jason, (vor 9584 Tagen) @ Birgit

ok., in gewisser Weise hast Du recht, ich habe da sicher etwas übertrieben. Bei Anis-Champignons gehe ich auch heute noch aus Respekt vor der nach meiner Meinung einzig wirklich mit ernsthaften Konsequenzen verbundenen unumkehrbaren Verwechslungsgefahr jedes Merkmal durch (Gilbprobe, Anisgeruch, verdickte Basis ohne Velum universale, usw.), auch wenn ich mir vorher schon 100% sicher bin, einen Anis-Champignon vor mir zu haben. Meistens geht aber auch das mit Abschneiden des Pilzes.

Ich muß auch zugeben, daß ich vor einiger Zeit, schöne weiße Champignons in großen Mengen leuchteten mir entgegen, recht lange gebraucht habe, um enttäuscht festzustellen, daß ich Carbol-Egerlinge vor mir hatte. Die Feststellung ist gerade bei trockenem Wetter (Duftprobe eher unscheinbar) nicht ganz einfach (und man möchte sie zunächst nicht recht akzeptieren!) Carbol-Egerlinge sind in meiner Gegend recht selten.

Im übrigen habe ich im letzten Jahr zu einer bestimmten Zeit Massen an Anis-Egerlingen gefunden, in optimalem Zustand. Natürlich sind die ähnlichen Biotope (schöner, eichenbestimmter Laubmischwald) potentiell verwechslungsgefährdet. Jedenfalls war die reine Anis-Champignon Mahlzeit (ein paar junge Agaricus augustus waren noch dabei) ein Wahnsinn. Dafür würde ich heute gerne Pfifferlinge und Steinpilze stehen lassen, wenn ich noch mal solche Mengen finden würde.

Meine "heftige" Meinung resultiert auch daher, daß es mich immer maßlos ärgert, wenn ich dann schon mal durch frequentiertere Wälder gehe (was ich i.d.R. vermeide), wenn ich herausgerissene und lieblos hingeworfene Pilze sehe. Meist liegen sie dann herumgedreht, daß sie noch nicht einmal vernünftig aussporen können. Häufig habe ich so dann auch schon schöne Täublinge liegen gesehen, die ich sammeln würde. Zweimal schon lagen so flockenstielige Hexenröhrlinge; es muß ein Newbie gewesen sein, der vor den roten Röhrenmündungen zurückgeschreckt ist und "von oben" noch nicht einmal erkennen konnte, daß kein Steinpilz oder Maronenröhrling vorlag.

Die Spitzenbegegnung dieser Art fand aber einmal in einem meiner Lieblingswälder statt, durch hohen Artenreichtum und zu bestimmten Jahreszeiten (z.B. jetzt) von Unmengen an Pfifferlingen gekennzeichnet: Ich versuchte zwar "still zu verharren", um nicht gesehen zu werden, aber ein "Sonntag-Spaziergang-Pärchen" mit PLASTIKTÜTE strebte in diesem Traumwald zielgerichtet auf mich zu mit der Ansprache: "Kennen Sie sich aus?" Was antwortet man da? "Es reicht, um mich nicht zu vergiften!" Daraufhin zogen sie als allererstes, nicht etwa wie ich befürchtete, Pfifferlinge aus der Tüte (etwa 50 Meter weiter gab es davon eine Traumstelle), sondern einen alten matschigen Kahlen Krempling. Daraufhin habe ich dann mit blumigen Worten zwei "Erschreck-Statements" abgegeben (Immunreaktion auf Kahlen Krempling, Verderblichkeit des Pilzeiweißes). Das Pärchen sah danach etwas blasser aus. Ich vermute mal, die Tüte wurde dann irgendwo entleert.

So komme ich zu der Meinung, solche Leute haben nichts unter Pilzen zu suchen. Außerdem: je mehr Angst vor Bequerel, Fuchsbandwurm, Vergiftungen, usw., desto schöner und unberührter bleiben die Bestände. Hast Du nicht schonmal mitten unter prächtigen Steinpilzen gestanden, sie nur glücklich ein paar Minuten betrachtet, Dir gewünscht sie könnten noch länger das Auge des Wanderers erfreuen? Dann aber hat Dich schnell das Gefühl beschlichen, läßt Du sie stehen, sind sie binnen einer Stunde weg?? Mal ehrlich!

mfg,

jason

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Re: Hallo Birgit,

Birgit, (vor 9583 Tagen) @ jason

Hallo Jason,

ok., in gewisser Weise hast Du recht, ich habe da sicher etwas übertrieben.
Bei Anis-Champignons gehe ich auch heute noch aus Respekt vor der nach
meiner Meinung einzig wirklich mit ernsthaften Konsequenzen verbundenen
unumkehrbaren Verwechslungsgefahr jedes Merkmal durch (Gilbprobe,
Anisgeruch, verdickte Basis ohne Velum universale, usw.), auch wenn ich
mir vorher schon 100% sicher bin, einen Anis-Champignon vor mir zu haben.
Meistens geht aber auch das mit Abschneiden des Pilzes.
Ich muß auch zugeben, daß ich vor einiger Zeit, schöne weiße Champignons in
großen Mengen leuchteten mir entgegen, recht lange gebraucht habe, um
enttäuscht festzustellen, daß ich Carbol-Egerlinge vor mir hatte. Die
Feststellung ist gerade bei trockenem Wetter (Duftprobe eher unscheinbar)
nicht ganz einfach (und man möchte sie zunächst nicht recht akzeptieren!)
Carbol-Egerlinge sind in meiner Gegend recht selten.
Im übrigen habe ich im letzten Jahr zu einer bestimmten Zeit Massen an
Anis-Egerlingen gefunden, in optimalem Zustand. Natürlich sind die
ähnlichen Biotope (schöner, eichenbestimmter Laubmischwald) potentiell
verwechslungsgefährdet. Jedenfalls war die reine Anis-Champignon Mahlzeit
(ein paar junge Agaricus augustus waren noch dabei) ein Wahnsinn. Dafür
würde ich heute gerne Pfifferlinge und Steinpilze stehen lassen, wenn ich
noch mal solche Mengen finden würde.

Ich hab Anis, Karbol-, Agaricus augustus alles im selben kleinen Waldstück (übrigens ein ganz anderes Habitat: reiner Fichtenwald auf Kalk, die Champignons sind ja wohl keine Mykorrhizapilze), wobei die Karbolchampis eindeutig in der Überzahl sind. Anischampignon gabs nur einen riesengroßen dieses Jahr, der allerdings möglicherweise auch ein versprengter Schafchampignon gewesen sein könnte. Inzwischen weiß ich schon, daß dort hauptsächlich Karbolchampis wachsen und laß sie alle stehen. Wenn ich jemals Steinpilze finden würde hier in der Gegend, wüßte ich sicher auch, ob ich die für ANischampignons stehenlassen würde ;-).

Meine "heftige" Meinung resultiert auch daher, daß es mich immer
maßlos ärgert, wenn ich dann schon mal durch frequentiertere Wälder gehe
(was ich i.d.R. vermeide), wenn ich herausgerissene und lieblos
hingeworfene Pilze sehe. Meist liegen sie dann herumgedreht, daß sie noch
nicht einmal vernünftig aussporen können. Häufig habe ich so dann auch
schon schöne Täublinge liegen gesehen, die ich sammeln würde. Zweimal
schon lagen so flockenstielige Hexenröhrlinge; es muß ein Newbie gewesen
sein, der vor den roten Röhrenmündungen zurückgeschreckt ist und "von
oben" noch nicht einmal erkennen konnte, daß kein Steinpilz oder
Maronenröhrling vorlag.

Manchmal sind auch Wildtiere die Übeltäter, insbesondere Wildschweine, wahrscheinlich fressen die auch nicht alles ;-).

Die Spitzenbegegnung dieser Art fand aber einmal in einem meiner
Lieblingswälder statt, durch hohen Artenreichtum und zu bestimmten
Jahreszeiten (z.B. jetzt) von Unmengen an Pfifferlingen gekennzeichnet:
Ich versuchte zwar "still zu verharren", um nicht gesehen zu
werden, aber ein "Sonntag-Spaziergang-Pärchen" mit PLASTIKTÜTE
strebte in diesem Traumwald zielgerichtet auf mich zu mit der Ansprache:
"Kennen Sie sich aus?" Was antwortet man da? "Es reicht, um
mich nicht zu vergiften!" Daraufhin zogen sie als allererstes, nicht
etwa wie ich befürchtete, Pfifferlinge aus der Tüte (etwa 50 Meter weiter
gab es davon eine Traumstelle), sondern einen alten matschigen Kahlen
Krempling. Daraufhin habe ich dann mit blumigen Worten zwei
"Erschreck-Statements" abgegeben (Immunreaktion auf Kahlen
Krempling, Verderblichkeit des Pilzeiweißes). Das Pärchen sah danach etwas
blasser aus. Ich vermute mal, die Tüte wurde dann irgendwo entleert.
So komme ich zu der Meinung, solche Leute haben nichts unter Pilzen zu
suchen. Außerdem: je mehr Angst vor Bequerel, Fuchsbandwurm, Vergiftungen,
usw., desto schöner und unberührter bleiben die Bestände. Hast Du nicht
schonmal mitten unter prächtigen Steinpilzen gestanden, sie nur glücklich
ein paar Minuten betrachtet, Dir gewünscht sie könnten noch länger das
Auge des Wanderers erfreuen? Dann aber hat Dich schnell das Gefühl
beschlichen, läßt Du sie stehen, sind sie binnen einer Stunde weg?? Mal
ehrlich!

Leider nicht, siehe oben. Aber in solchen Maronenbeständen oder kürzlich in einem größeren Bestand von violetten Schleierlingen (die ißt aber vermutlich keiner) hab ich schon gestanden. Die Maronenbestände sind dann natürlich ganz schnell weg gewesen, na klar (die schneid ich übrigens auch immer ab)! ;-) Neulich gings einem Freund so mit schwarzhütigen Steinpilzen (Boletus aereus), er hat sich einen zerfressenen udn einen zweiten, der zum Fotografieren gebraucht wurde, mitgenommen, zwei Tage später hat er wieder hingeschaut: Alles weg! Der war auch ganz schön sauer....
Natürlich bin ich auch der Meinung, daß solche Leute keine Pilze sammeln sollten. Man sollte zumindestens in Grundzügen Wissen besitzen, auch Wissen über den richtigen Umgang mit Pilzen, wozu ich auch gewisse Umgangsformen wie Pilze nicht umzutreten, alte und kleine Exemplare stehenzulassen etc. zähle.
Aber ebenso gibts auch Leute, die sich dieses Wissen wirklich aneignen wollen und die stellen eben in diesem FOrum dann Fragen.

Liebe Grüße

Birgit

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Pilze stehenlassen

Oli, (vor 9583 Tagen) @ jason

Hast Du nicht
schonmal mitten unter prächtigen Steinpilzen gestanden, sie nur glücklich
ein paar Minuten betrachtet, Dir gewünscht sie könnten noch länger das
Auge des Wanderers erfreuen? Dann aber hat Dich schnell das Gefühl
beschlichen, läßt Du sie stehen, sind sie binnen einer Stunde weg?? Mal
ehrlich!

Hi jason, das Gefühl kenn ich gut, hab ich erst am Sonntag gehabt. Ca. 25 Steinpilze zwischen 5 und 15 cm auf etwa 50 m² allein auf einem Platz. Dazu noch mehrere andere Zusammenrottungen.
Und man konnte beim Einsammeln andere Pilzesucher hören. Irre Szene, man wird willkürlich ruhig.

Könnte ich öfter haben.

Gruß, Oli

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Re: Schneiden oder reissen?

Rainer, (vor 9584 Tagen) @ michaela

Ich habe zuhause Champs gezüchtet und zuerst die Pilze abgeschnitten. Ergebnis: Die alte Stielansatz wird braun, fault und an dieser Stelle bildet sich eine ziemlich harte Schicht, so dass dort mit Sicherheit kein Pilz in diesem Jahr wachsen würde.

Dreht man die Pilze jedoch heraus, ganz vorsichtig, um nicht das Mycell mit rauszureisen, und deckt dann das entstandene Loch mit Erde ab, dann wächst dort wieder was.

Vielleicht ist es so, dass bei Pilzen mit einem dicken Stielansatz (Champs, Steinpilze, Maronen, ...) herausgedreht und andere, die fast keinen Stielansatz haben (Pfifferlinge) und die Pilze, die auf verrotteten Bäumen wachsen, abgeschnitten werden müssen.

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Re: Schneiden oder reissen?

Ewald, (vor 9584 Tagen) @ michaela

Wie macht man es denn nun richtig? Pilz abschneiden oder mit Wurzel
rausreissen?
Hat jemand die richtige Antwort?

Servus!
Rausreißen darfst du sie auf keinen Fall! Abschneiden oder rausdrehen mußt du sie, oder mit dem Finger unten reinfahren und den Schwammerl rausheben!!
Übrigens: Ein Schwammerl hat keine Wurzeln! Die vermeintliche Wurzel iss der Schwammerl selbst!!

Haberderi
Ewald!