Hallo Uschi,
ich halte es in meinen Pilzberatungen so, dass ich grundsätzlich keine Lorchel freigebe und die Ratsuchenden aufkläre über die unterschiedlichen Aussagen bezüglich der Genießbarkeit und sie bisher immer damit zufrieden waren.
Ich bin der Meinung, man sollte kein Risiko eingehen, wie es in der Vergangenheit mit Frühjahrslorchel und Kronenbecherling geschehen ist( Abkochen, zum Teil 2 mal und trotzdem Vergiftungen, da das Gyromitrin nicht abgebaut wurde ).
Es gibt genug andere eßbare Pilze, dass man kein Russisches Roulett spielen muß.
Viele Grüße Detlef
Hallo Rauhfuß, Thomas und alle anderen,
ich hab grad mal in verschiedenen Pilzbüchern nachgeschaut. Also bei mir ist
alles dabei von ungenießbar, essbar bis giftig. Leider, weil ziemlich
irreführend und gefährlich 
Am vernünftigsten erscheint mir noch die Erklärung vom Flück zu sein, der
sagt: Die Herbstlorchel gilt nach Abbrühen und langem Kochen als essbar.
Da man alte, in Zersetzung begriffene Fruchtkörper jedoch oft nicht von
frischen unterscheiden kann und die Herbstlorchel roh vermutlich fast
ebenso giftig ist wie die Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) ist von
einem Pilzgericht mit diesen Pilzen unbedingt abzuraten.
Da es so viele andere Sorten Pilze zum Essen gibt, würde ich im Zweifel immer
darauf verzichten. Das ist natürlich meine persönliche Meinung, jeder muß
natürlich machen was er für richtig empfindet.
Schlimm sind dabei nur die unterschiedlichen Aussagen der verschiedenen
Pilzbuchautoren. Das kann doch irgendwie nicht sein.........entweder ist
ein Pilz nun giftig oder essbar.Ich finde das doch sehr merkwürdig, bin
ich doch auch schon öfter über solch unterschiedliche Aussagen gestolpert.
Was meint Ihr denn dazu ????
Liebe Grüße
Gelbfieber