Ja klar....

Christoph G, (vor 8046 Tagen) @ Manfred

... mir ist das Verhalten von Bären aus zahlreichen Filmdokumentationen bestens bekannt. (z.B. auch über ein sehr gute in DOK Netz Natur SFDrs/3 sat über die Müllbären von Kronstadt). Und im Studium musst ich auch ne Prüfung in Wildbiologie ablegen... Hab mir nur so vorgestellt, wie das wäre, wenn ich beim Pilzesammeln von nem Bären angefallen würde... Und die BILD Meldung suggeriert natürlich, dass Bären gefährliche Monster sind, was die Folge hätte, dass sicher wiederum 90% gegen eine Wiedereinbürgerung von Bären wären. Gab ja schon beim Luchs große Bedenken, und die Brandenburger Wölfe aus Polen werden genauso argwöhnisch beobachtet, wie die italienischen im Wallis.
Ich selber hätte bei Luchs und Wolf keine Bedenken, beim Bär wär`s mir eher mulmig...

LG Christoph

Hallo Christoph
Klar ist der Wald ohne Bären für uns Menschen sicherer. Seit meinem
Alaska-Urlaub weiss ich allerdings, dass man sich in Wäldern mit Bärenbestand
anders verhalten muss. Lärmiges, lautes Fortbewegen ist ratsam (für uns
Pilzsammler eine Umstellung!), damit
der Bär uns wahrnimmt lange bevor wir ihn entdecken. Ist er mal gewarnt, kann
er den Rückzug antreten. Das Verkehrteste wäre, ihn zu erschrecken oder
sonstwie überraschen, denn dann wird er unberechenbar und u.U. aggressiv.
Klar gibt es auch unter Tieren Amokläufer, doch unter Berücksichtigung
weniger Verhaltensregeln lässt sich das Risiko eines Angriffs deutlich
verringern.
Ausserdem bin ich überzeugt, dass weitaus mehr Pilzsammler auf der
Fahrt in die Pilzgründe mit dem Fahrzeug verunglücken
als on Bären angegriffen werden, selbst in Rumänien...
Grüssli
Manfred

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