Kaiserling

Harry_B, (vor 8038 Tagen)

Frage zum Kaiserling ,
ist das der einzig richtig gelbe Vertreter der Gattung Amanita ??

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RE:Kaiserling

Arcarith, (vor 8038 Tagen) @ Harry_B

Frage zum Kaiserling ,
ist das der einzig richtig gelbe Vertreter der Gattung Amanita ??

Nein da gibts noch den Narzissengelben Wulstling( Amanita junquillea) der giftig ist und der unterschied ist das der Kaiserling bis auf die scheide gelb ist und beim wulstling nur der hut.

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Kaiserling

Harry_B, (vor 8038 Tagen) @ Arcarith

Nein da gibts noch den Narzissengelben Wulstling( Amanita junquillea) der
giftig ist und der unterschied ist das der Kaiserling bis auf die scheide
gelb ist und beim wulstling nur der hut.

Ja, dann war das der den ich gesehen habe. Der ist nur nicht in der Übersicht der Bildergalerie und ein Pilzbuch habe ich natürlich nicht dabei.

Danke ...

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In Japan gibt es noch viel schönere

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8038 Tagen) @ Harry_B

Hallo Harry,

im Prinzip ist bei nur der Kaiserling auf der Unterseite derart Orangegelb. Aber es gibt in Japan viel mehr und sehr hübsche Amanitas.
Schau mal unter dieser Seite:

http://www.ne.jp/asahi/mushroom/tokyo/index.html

Grüsse, Markus

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Kaiserling

Harry_B, (vor 8038 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Harry,
im Prinzip ist bei nur der Kaiserling auf der Unterseite derart Orangegelb.
Aber es gibt in Japan viel mehr und sehr hübsche Amanitas.
Schau mal unter dieser Seite:
http://www.ne.jp/asahi/mushroom/tokyo/index.html
Grüsse, Markus

Hallo Markus,

eigentlich interessiere ich mich nicht speziell für den Kaiserling, aber zur Zeit wachsen im Garten meiner Arbeitsstelle einige Arten aus der Gattung Amanita.

Fliegenpilze, Pantherpilze, der besagte gelbe Wulstling und momentan kommt einer mit grünem Hut. Der ist aber noch zu klein für eine Bestimmung.

Dabei muss ich noch eine Bemerkung zu den Fliegenpilzen machen. Ich suche seit kurzem in einem neuen Waldstück und da ist mir aufgefallen, dass bei sehr vielen Fliegenpilzen im jungen Stadium der Hut komplett abgefressen ist. Auch grünblättrige Schwefelköpfe, die ja bitter sind, sind bis auf Reste einfach weggefressen und das nicht von Schnecken ...

Anscheinend suchen sich Rehe oder Wildschweine speziell diese Pilze aus.

Harry

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Wiederkäuer

Thomas Pruß, (vor 8038 Tagen) @ Harry_B

Moin Harry,
es sind Rehe! Ich finde auch immer wieder komplett abgefressene Schwefelköpfe, von denen nur die Stiele stehen geblieben sind. Rehe sind durchaus in der Lage, für uns ungenießbare oder gar giftige Pilze zu verwerten. Offensichtlich können sie als Wiederkäuer die Pilzgifte im Pansen unschädlich machen. Wildschweine fressen zwar auch Pilze, da aber deren Verdauungssystem dem des Menschen sehr ähnlich ist, dürften sie mit Schwefelköpfen oder Knollenblätterpilzen jeglicher Art ebenfalls Probleme bekommen.

Grüsslis
Thomas

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Kaiserling

Harry_B, (vor 8038 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Harry,
es sind Rehe! Ich finde auch immer wieder komplett abgefressene
Schwefelköpfe, von denen nur die Stiele stehen geblieben sind. Rehe sind
durchaus in der Lage, für uns ungenießbare oder gar giftige Pilze zu
verwerten. Offensichtlich können sie als Wiederkäuer die Pilzgifte im
Pansen unschädlich machen. Wildschweine fressen zwar auch Pilze, da aber
deren Verdauungssystem dem des Menschen sehr ähnlich ist, dürften sie mit
Schwefelköpfen oder Knollenblätterpilzen jeglicher Art ebenfalls Probleme
bekommen.
Grüsslis
Thomas

Hallo Thomas,

ich denke mir ja fast, dass sie die Schwefelköpfe aus medizinischen Gründen fressen. Im gleichen Wald sind auch jede Menge gelbe Täublinge abgefressen.
Vieleicht brauchen sie ja die Bitterstoffe ..
Auch dem Menschen helfen ja bittere Kräuter wenn der Magen verdorben ist.

Am Nährwert der Pilze kanns ja kaum liegen, oder können Wiederkäuer das Chitin verdauen ???

Harry

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Aha - der Giftröhrling

Jürgen, (vor 8038 Tagen) @ Markus Wilhelm

aus "Fungi of Japan" hat nun auch den passenden Namen: Boletus venenatus Nagasawa. War mir bisher entgangen.

Cooler Link!

Grüße, Jürgen

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@Jürgen...

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Jürgen

... apropos Röhrlinge, hoffe du hast meinen brief bekommen? :))

LG Christoph

aus "Fungi of Japan" hat nun auch den passenden Namen: Boletus
venenatus Nagasawa. War mir bisher entgangen.
Cooler Link!
Grüße, Jürgen

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Re: @ChristophG

Jürgen, (vor 8038 Tagen) @ Christoph G

Ja, habe ich gestern bekommen - und ich kann dir auch schon was dazu sagen:

- Die Mikroskopie zu deinem hellhütigen Leccinum cf. brunneogriseolum ist nicht eindeutig. Die Sporenmaße würden in etwa passen (15-20x4,5-6 µ, Qm um 3,2). Aber ich konnte auf Anhieb keine Zylindrozystenketten in der Huthaut finden, die "normale", recht kräftig braun pigmentierte fädige Hyphen aufweist.

Ich würde trotzdem vorläufig aufgrund der übrigen Merkmale bei L. brunneogriseolum bleiben. Gegen L. nucatum sprechen der Habitus und die zu schlanken Sporen, gegen einen Blässling von L. scabrum (siehe mein eigenes Bild vom Samstag) die von dir vermerkte Blaugrünfärbung im Stiel. Ich habe bei meinen brunneogriseolum-Funden öfters Schwierigkeiten, Zylindrozysten in der Huthaut festzustellen (im Gegensatz etwa zu L. variicolor - dort sind sie konstant vorhanden).

Dein Boletus cf. torosus ist sicher keiner im strengen Sinn. Ich würde den Fund zu Boletus rhodopurpureus s. l. ziehen. Die roten Poren, die auf zwei Bildern gut sichtbare kräftig gelborange Hutgrundfarbe und die kupferroten Flecken würden vom Farbspektrum gut zu B. luteocupreus passen, der vermutlich ja nur eine Variante von B. rhodopurpureus ist. Erscheint mir wenig verschieden von den rhodopurpureus-Funden im Rheinland (siehe Tintling); auch meine Funde sahen teilweise ähnlich aus, wenn auch nicht so intensiv rot. Waren das nur ein oder zwei verschiedene Frkp.?

Fast erinnert dein Fund an die forma polypurpureus, aber dafür scheint er mir zu uneinheitlich rot-gelb gefärbt, auch fehlen die typischen rosavioletten Töne.

Grüße, Jürgen

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Danke Jürgen für die Mühe....

Christoph G, (vor 8038 Tagen) @ Jürgen

... hab schon gedacht (besonders nach den ausführlichen tintlingsberichten aus dem Rheinland), dass mein Rotporer nicht der "strenge" torosus ist. Ist übrigens auf jedem Bild ein und dasselbe Exemplar zu sehen, waren leider keine zwei und hab ich seit 96 auch nicht mehr wiedergefunden, der Standort ist allerdings unberührt und ich war auch nicht oft dort. Jetzt muss man wohl B. torosus für den Mühlweiher streichen und B. luteocupreus/rhdopupureus in Betracht ziehen, was ja auch nicht schlecht ist :-))

Danke nochmals!

LG Christoph

Ja, habe ich gestern bekommen - und ich kann dir auch schon was dazu sagen: -
Die Mikroskopie zu deinem hellhütigen Leccinum cf. brunneogriseolum ist
nicht eindeutig. Die Sporenmaße würden in etwa passen (15-20x4,5-6 µ, Qm
um 3,2). Aber ich konnte auf Anhieb keine Zylindrozystenketten in der
Huthaut finden, die "normale", recht kräftig braun pigmentierte
fädige Hyphen aufweist.
Ich würde trotzdem vorläufig aufgrund der übrigen Merkmale bei L.
brunneogriseolum bleiben. Gegen L. nucatum sprechen der Habitus und die
zu schlanken Sporen, gegen einen Blässling von L. scabrum (siehe mein
eigenes Bild vom Samstag) die von dir vermerkte Blaugrünfärbung im Stiel.
Ich habe bei meinen brunneogriseolum -Funden öfters Schwierigkeiten,
Zylindrozysten in der Huthaut festzustellen (im Gegensatz etwa zu L.
variicolor - dort sind sie konstant vorhanden).
Dein Boletus cf. torosus ist sicher keiner im strengen Sinn. Ich würde den
Fund zu Boletus rhodopurpureus s. l. ziehen. Die roten Poren, die auf
zwei Bildern gut sichtbare kräftig gelborange Hutgrundfarbe und die
kupferroten Flecken würden vom Farbspektrum gut zu B. luteocupreus
passen, der vermutlich ja nur eine Variante von B. rhodopurpureus ist.
Erscheint mir wenig verschieden von den rhodopurpureus -Funden im
Rheinland (siehe Tintling); auch meine Funde sahen teilweise ähnlich aus,
wenn auch nicht so intensiv rot. Waren das nur ein oder zwei verschiedene
Frkp.?
Fast erinnert dein Fund an die forma polypurpureus , aber dafür scheint er
mir zu uneinheitlich rot-gelb gefärbt, auch fehlen die typischen
rosavioletten Töne.
Grüße, Jürgen