Buchensteinpilze

Dominic, (vor 8015 Tagen)

Servus!

Mit den Buchensteinpilzen hab ich so meine Probleme. Leider hab ich keine Plätze wo ich welche finde. Darum wollt ich mal wissen was den so typische Fundstellen ausmacht? Hans sollte das doch auch wissen unser alter Steiniexperte!? Ein Problem ist auch denke ich, dass man bei den Buchensteinis die Stellen besser kennen muß als bei den Fichtensteinis wegen dem Laub und so. Aus den Erfarungen hier im Forum würde ich sagen dass man sie länger finden kann als die Kollegen bei den Fichten. Hier bei uns ist es normal Anfang November vorbei mit den Fichtensteinis. Auch glaub ich dass die Fichtensteinis häufiger madig sind und nicht ganz so dick und groß gebaut sind. Lieg ich da richtig? Gibt es noch ein paar Eigenheiten bei den Buchensteinis? Würd mich freuen wenn mir wer weiterhelfen könnte!

MfG

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hallo Dominic,heute habe ich keine Lust mehr weil

Hans hurter, (vor 8015 Tagen) @ Dominic

wir morgen im Buchenwald auf die Pirsch gehen !Ich habe meine Stellen mehr aus Zufall gefunden und auch im Mischwald bin ich fündig geworden und zwar Riesenkaliber, leider im Juni 2004 von etwa 40 Stk. nur 10% gebrauchsfähig.Aber dann hats geklingelt, meine Frau hat auch Ihre ersten Sommersteini geerntet ,war das eine Sternstunde !Wir haben wie die Kinder gejubelt natürlich wie es sich gehört im Wald leise und zu Hause laut aber liebe Freunde kommt mir jetzt nicht auf falsche Gedanken!!!!Fortsetzung folgt.Grüsslis Hans

Servus!
Mit den Buchensteinpilzen hab ich so meine Probleme. Leider hab ich keine
Plätze wo ich welche finde. Darum wollt ich mal wissen was den so typische
Fundstellen ausmacht? Hans sollte das doch auch wissen unser alter
Steiniexperte!? Ein Problem ist auch denke ich, dass man bei den
Buchensteinis die Stellen besser kennen muß als bei den Fichtensteinis
wegen dem Laub und so. Aus den Erfarungen hier im Forum würde ich sagen
dass man sie länger finden kann als die Kollegen bei den Fichten. Hier bei
uns ist es normal Anfang November vorbei mit den Fichtensteinis. Auch
glaub ich dass die Fichtensteinis häufiger madig sind und nicht ganz so
dick und groß gebaut sind. Lieg ich da richtig? Gibt es noch ein paar
Eigenheiten bei den Buchensteinis? Würd mich freuen wenn mir wer
weiterhelfen könnte!
MfG

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Re: Buchensteinpilze *PIC*

PB, (vor 8015 Tagen) @ Dominic

Hallo Dominic.

Deine Frage nach den typischen Buchensteinpilzfundstellen kann man natürlich nicht in einem Satz beantworten. Aber es gibt schon einige grundsätzliche Gegebenheiten, die den Erfolg bei der „Buchensteinpilzsuche“ erheblich steigern können.

Die erfolgreichste und schnellste Methode besteht darin, Kontakt zu erfahrenen „Steinijägern“, möglichst am eigenen Wohnort, zu suchen. Leider sind die meisten nicht bereit, ihr Wissen um Fundstellen und darüber, wie man welche systematisch sucht und findet, weiterzugeben. Also, selber suchen! Aber wie?

Als Erstes sollte man feststellen, wo es, möglichst in Wohnortnähe Rotbuchenwälder gibt. Dabei können Topografische Karten eine große Hilfe sein. Wenn mein Wohnort z. B. Ingolstadt?? wäre, würde ich mir als erstes einmal die CD Top50 Version 4 Ganz Bayern auf CD anschaffen.
(http://www.geodaten.bayern.de/)

In der „pilzarmen Jahreszeit“, die nun vor uns liegt, kann man dann am PC schon einmal die Stellen mit Laubwald (sind in den top. Karten gekennzeichnet) heraussuchen und kennzeichnen, die man sich bei Gelegenheit vor Ort anschauen möchte. Dabei sind Süd- und Südwesthanglagen erfahrungsgemäß erste Sahne, wenn

a. an diesen Stellen alte lichte Rotbuchenbestände sind (je älter desto besser, Stammduchmesser mind. 50 cm und mehr) und
b. die Sonne, wenn sie scheint, an diesen Stellen den Waldboden möglichst auch einige Stunden am Tag erwärmt.

Mögliche Steinpilzstellen unter alten Rotbuchen erkennt man daran, das kein oder kaum Bodenbewuchs (Ausnahme Moose) unter dem betreffendem Baum mit Steinpilzmyzel in seinem oberflächennahem Wurzelwerk vorhanden ist.

Die beste Zeit für die systematische Steinpilzstellensuche ist der Winter (keine Belaubung), vorausgesetzt es liegt kein Schnee (Fundstellenbeurteilung nicht möglich).

Beispielbild
[image]

Da kann man die alten Rotbuchenbestände bei klarerer Sicht schon aus großer Entfernung (Fernglas) erkennen und auf vorgefertigten „PC-Kartenausdrucken“

Beispiel

[image]

diese Stellen kennzeichnen. Um zu beurteilen, ob diese gekennzeichneten Stellen „potentielle Steinpilzfundstellen“ sind, muß man sich schon die Mühe machen, diese Stellen zu erwandern. Vorort sollten, wenn diese Stellen „pilzig“ aussehen, Fotos gemacht werden, was natürlich nur Sinn macht, wenn man später auch noch rekonstruieren kann, welches Foto zu welcher Stelle gehört. Da viele Steinpilzesucher die Bäume kennzeichenen (Ast in den Boden stecken, Zeichen in Baumrinde schnitzen, Farbspray usw.), unter denen sie Steinpilze gefunden haben, sollte man auch auf derartige Zeichen achten, insbesondere, wenn diese wiederholt auftreten.

Wenn dann in der „steinpilzigen Jahreszeit“ (Mai bis November, beste Zeit September) im PP-Forum über Funde berichtet wir, dann ist es Zeit nachzuschauen, welche „potentiellen Steinpilzfundstellen“ fündig sind.

Nach meiner Erfahrung ist der Steinpilz bei geeigneten Witterungsvoraussetzutngen zur rechten Zeit am rechten Ort ein Massenpilz. Aber nicht lange, weil es so viele Interessenten gibt.

Von den mir bekannten Steinpilzfundstellen, z. Zeit ca. 900 in meiner Datenbank gespeichert, Funde und Fundstellen durch dig. Fotos belegt, habe ich die besten und auch die meisten durch die von mir beschriebene Vorgehensweise entdeckt.

Das Gespür dafür, an welchen Stellen im Wald mit großer Wahrscheinlichkeit Steinpilze wachsen, wird sich einstellen, wenn man genügend typische Steinpilzfundstellen gesehen hat. Bei mir war es jedenfalls so.

Mit pilzigen Grüßen

Peter

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Re: Buchensteinpilze

Jochen Girwert, (vor 8015 Tagen) @ PB

Hallo,

900 Steinpilzstellen? Alle erwandert? Wer soll denn hier auf den Arm genommen werden? Habe ich da etwas missverstanden? 900 Steinpilze sammeln, das wäre schon gigantisch. Übrigens ist mir nicht ganz klar, was ein Buchensteinpilz sein soll. Den Sommersteinpilz kenne ich vor allem aus lichten, alten Rotbuchenbeständen, aber nicht ausschließlich. Oft wachsen dort auch Formen mit glatter Huthaut, die dem Fichtensteinpilz entsprechen. Esstechnisch kein Problem, aber bei der Zuordnung bekomme ich Zweifel.

Alles Gute, Jochen

Hallo Dominic.
Deine Frage nach den typischen Buchensteinpilzfundstellen kann man natürlich
nicht in einem Satz beantworten. Aber es gibt schon einige grundsätzliche
Gegebenheiten, die den Erfolg bei der „Buchensteinpilzsuche“ erheblich
steigern können.
Die erfolgreichste und schnellste Methode besteht darin, Kontakt zu
erfahrenen „Steinijägern“, möglichst am eigenen Wohnort, zu suchen. Leider
sind die meisten nicht bereit, ihr Wissen um Fundstellen und darüber, wie
man welche systematisch sucht und findet, weiterzugeben. Also, selber
suchen! Aber wie?
Als Erstes sollte man feststellen, wo es, möglichst in Wohnortnähe
Rotbuchenwälder gibt. Dabei können Topografische Karten eine große Hilfe
sein. Wenn mein Wohnort z. B. Ingolstadt?? wäre, würde ich mir als erstes
einmal die CD Top50 Version 4 Ganz Bayern auf CD anschaffen.
(http://www.geodaten.bayern.de/)
In der „pilzarmen Jahreszeit“, die nun vor uns liegt, kann man dann am PC
schon einmal die Stellen mit Laubwald (sind in den top. Karten
gekennzeichnet) heraussuchen und kennzeichnen, die man sich bei
Gelegenheit vor Ort anschauen möchte. Dabei sind Süd- und Südwesthanglagen
erfahrungsgemäß erste Sahne, wenn
a. an diesen Stellen alte lichte Rotbuchenbestände sind (je älter desto
besser, Stammduchmesser mind. 50 cm und mehr) und
b. die Sonne, wenn sie scheint, an diesen Stellen den Waldboden möglichst
auch einige Stunden am Tag erwärmt.
Mögliche Steinpilzstellen unter alten Rotbuchen erkennt man daran, das kein
oder kaum Bodenbewuchs (Ausnahme Moose) unter dem betreffendem Baum mit
Steinpilzmyzel in seinem oberflächennahem Wurzelwerk vorhanden ist.
Die beste Zeit für die systematische Steinpilzstellensuche ist der Winter
(keine Belaubung), vorausgesetzt es liegt kein Schnee
(Fundstellenbeurteilung nicht möglich).
Beispielbild

Da kann man die alten Rotbuchenbestände bei klarerer Sicht schon aus großer
Entfernung (Fernglas) erkennen und auf vorgefertigten
„PC-Kartenausdrucken“
Beispiel

diese Stellen kennzeichnen. Um zu beurteilen, ob diese gekennzeichneten
Stellen „potentielle Steinpilzfundstellen“ sind, muß man sich schon die
Mühe machen, diese Stellen zu erwandern. Vorort sollten, wenn diese
Stellen „pilzig“ aussehen, Fotos gemacht werden, was natürlich nur Sinn
macht, wenn man später auch noch rekonstruieren kann, welches Foto zu
welcher Stelle gehört. Da viele Steinpilzesucher die Bäume kennzeichenen
(Ast in den Boden stecken, Zeichen in Baumrinde schnitzen, Farbspray
usw.), unter denen sie Steinpilze gefunden haben, sollte man auch auf
derartige Zeichen achten, insbesondere, wenn diese wiederholt auftreten.
Wenn dann in der „steinpilzigen Jahreszeit“ (Mai bis November, beste Zeit
September) im PP-Forum über Funde berichtet wir, dann ist es Zeit
nachzuschauen, welche „potentiellen Steinpilzfundstellen“ fündig sind.
Nach meiner Erfahrung ist der Steinpilz bei geeigneten
Witterungsvoraussetzutngen zur rechten Zeit am rechten Ort ein Massenpilz.
Aber nicht lange, weil es so viele Interessenten gibt.
Von den mir bekannten Steinpilzfundstellen, z. Zeit ca. 900 in meiner
Datenbank gespeichert, Funde und Fundstellen durch dig. Fotos belegt, habe
ich die besten und auch die meisten durch die von mir beschriebene
Vorgehensweise entdeckt.
Das Gespür dafür, an welchen Stellen im Wald mit großer Wahrscheinlichkeit
Steinpilze wachsen, wird sich einstellen, wenn man genügend typische
Steinpilzfundstellen gesehen hat. Bei mir war es jedenfalls so.
Mit pilzigen Grüßen
Peter

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Re: Buchensteinpilze

Dominic, (vor 8014 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo,
900 Steinpilzstellen? Alle erwandert? Wer soll denn hier auf den Arm genommen
werden? Habe ich da etwas missverstanden? 900 Steinpilze sammeln, das wäre
schon gigantisch. Übrigens ist mir nicht ganz klar, was ein
Buchensteinpilz sein soll. Den Sommersteinpilz kenne ich vor allem aus
lichten, alten Rotbuchenbeständen, aber nicht ausschließlich. Oft wachsen
dort auch Formen mit glatter Huthaut, die dem Fichtensteinpilz
entsprechen. Esstechnisch kein Problem, aber bei der Zuordnung bekomme ich
Zweifel.
Alles Gute, Jochen

Hallo Jochen und die anderen!
Natürlich gibt es in dem Sinne keine Buchensteinpilze. Ich hab sie einfach halber so genannt. Für mich ist die Bezeichnung Fichtensteinpilz aber eigentlich auch falsch, da diese ja nicht nur unter Fichten sondern eben auch unter Buchen wachsen und angeblich auch unter Eichen, wo ich allerdings noch nie einen gefunden habe. Und der Sommersteinpilz ist ja als eigene Art untertrennt vom Fichtensteinpilz was natürlich auch sinnvoll ist. Aber wie bereits gesagt ich finde die Bezeichnung Fichtensteinpilz irreführend. Schon einmal Danke bis hier her für die Antworten.
MfG

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Re: Buchensteinpilze *PIC*

PB, (vor 8014 Tagen) @ Jochen Girwert

PB 20.11.04
Peter-Burg@gmx.de (gel...................04)

RE: Buchensteinpilze (gel.: 44) –

Hallo Jochen.

Da das Wetter heute bei uns sehr schlecht ist (Schneematsch!) und ich davon ausgehe,
das ich heute im Wald nichts verpassen werde, nehme ich mir die Zeit, auf einige
Deiner Fragen einzugehen.

Fragen: 900 Steinpilzstellen? Alle erwandert?
Erklärung am Beispiel eines Sommersteinpilzfundes am 09.06.2003 an meiner Steinpilzfundstelle GE 32 in Bildern.

Bild 1, Pilzfundstellenkartenübersicht Gellersen
(GPS-Overlay und Pilzfundstelle GE32 lila gekennzeichnet,Thema GPS s. u.
Beitrag 37246)
[image]
Bild 2, Ablage des Steinpilzfotos auf der Festplatte meines PC (Bildschirmausdruck)
[image]
Bild 3, Ablage des Pilzfundstellenfotos auf der Festplatte meines PC (Bildschirmausdruck)
[image]
Bild 4+5, Bildausschnitt meiner Exceltabelle „PB-Kartenübersichten“ (Auflistung der
bisher von mir angelegten 350 Pilzfundstellenkarten, s. Beispiel Gellersen 1-46)
[image]
[image]
Bild 6, Bildausschnitt aus meiner Pilzedatenbank mit Eintrag des Pilzfundes aus Bild 1
[image]
Bild 7-9 Lage meiner Pilzfundstellenkarte "Gellersen" (lila!) in der „Pilzfundstellenkartengesamtübersicht“
[image]

[image]

[image]

Bei den auf meinen Pilzfundstellenkarten eingetragenen Pilzfundstellenkennzeichnungen (z. B. GE32) handelt es sich um Stellen, von denen ich glaube, dass man hier zur richtigen Zeit Steinpilze finden kann, und von denen ich Fotos gemacht und auf meiner PC-Festplatte gespeichert habe. Konkrete Funde, die ich mit dig. Fotos belegen kann, habe ich von ca. 900 Stellen bisher in meine Datenbank eingepflegt (s. Bild 7), wobei ich die ca. 5000 Bilder aus 2004 (mind. 80 % mit Bezug zu Pilzen) nur zu einen geringen Teil aufgearbeitet (bis 25.04.04) habe. Mit meiner Bezeichnung "Steinpilzfundstelle“ meine ich eine Stelle, die in meiner Pilzedatenbank eine Bezeichnung (z. B. GE32) hat. Bei diesen Fundstellen handelt es sich um Gebiete mit einer oder mehreren Einzelfundstellen. Diese Fundstellen- und Pilzfundaten habe ich in der Zeit vom 13.09.92 bis heute gesammelt, wobei die Eintragungen in meiner Datenbank am 25.04.04 enden.
Soviel als Nachtrag zu meinem Beitrag vom 19.11.04 (RE: Buchensteinpilze)

Frage Buchensteinpilz: Einen Steinpilz Boletus edulis nennen viele Pilzsucher „Buchenwaldsteinpilz“, wenn er im Buchwald gefunden wurde. Der Sommersteinpilz Boletus reticulatus ist eine eigene Steinpilzart, die von Mai bis August auch in Rotbuchenwäldern an geeigneten Stellen, oft sind es die gleichen wie bei boletus edulis, anzutreffen ist.

Zum Schluß: Pilzfreunde, die in den Pilzgebieten Pilze suchen, die ich ganz gut kenne (s. Bilder 8-10), können mich mich anmailen. Da ich in der „heißen Steinizeit“ sowieso nicht innerhalb einer Woche an allen guten Steinpilzstellen, die ich kenne, nachschauen kann, ob sich was rührt, bin ich gern bereit auch mal Fundstellenkarten zu mailen. Nur nicht die, direkt vor meiner „Haustür“.

Mit pilzigen Grüßen
Peter

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Re: Buchensteinpilze

Manfred, (vor 8014 Tagen) @ Dominic

Servus!
Mit den Buchensteinpilzen hab ich so meine Probleme. Leider hab ich keine
Plätze wo ich welche finde. Darum wollt ich mal wissen was den so typische
Fundstellen ausmacht? Hans sollte das doch auch wissen unser alter
Steiniexperte!? Ein Problem ist auch denke ich, dass man bei den
Buchensteinis die Stellen besser kennen muß als bei den Fichtensteinis
wegen dem Laub und so. Aus den Erfarungen hier im Forum würde ich sagen
dass man sie länger finden kann als die Kollegen bei den Fichten. Hier bei
uns ist es normal Anfang November vorbei mit den Fichtensteinis. Auch
glaub ich dass die Fichtensteinis häufiger madig sind und nicht ganz so
dick und groß gebaut sind. Lieg ich da richtig? Gibt es noch ein paar
Eigenheiten bei den Buchensteinis? Würd mich freuen wenn mir wer
weiterhelfen könnte!
MfG

Hallo Dominic

Habe vorige Woche die letzten Steinpilze gefunden. Allerdings sahen jene unter Buchen und die unter Fichten genau gleich aus. Habe heuer Sommersteinis Ende Juni (mit der rauhen wildlederartigen Huthaut) gefunden, später Fichtensteini und einzelne Kiefernsteini. Aber dass der Buchensteini Artrang haben soll, kann ich wie Jochen nicht nachvollziehen und denke, der läuft unter Fichtensteini. Den schönsten letzte Woche fand ich übrigens bei grossen alten Buchen, und zwar etwa 10 m neben einer Gruppe Fliegenpilze. Gleich daneben auf der andern Seite des Waldwegs war ein Jungtannenbestand.
Am erfolgreichsten war ich stets in alten Buchen- sowie in Jungtannenbeständen, und zwar Süd- bis Südwestlagen mit genügend Besonnung und wenig Unterholz. Achte vorallem in Jungtannenbeständen auf Fliegenpilze und Pfefferröhrlinge, denn dort kommen auch Steinis (oft aber nicht gleichzeitig).
Was den Madenbefall betrifft, werden alle Steiniarten davon betroffen, am meisten Maden gabs bei den Sommersteini Ende Juni (davon war hier im Forum auch schon die Rede).

Grüssli
Manfred

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Re: Buchensteinpilze

Hans hurter, (vor 8014 Tagen) @ Dominic

Fortzsetzung von Hans zur Frage wo!Ich glaube der Schlüssel zum Erfolg war für mich ,dass ich mir vorgestellt habe wo würde ich wachsen oder leben wollen wenn ich ein Pilz wäre!So habe ich im Bach ,Fluss auch meine Forellen gefangen auch als Bube mit Lederhosen barfuss im Schwarzwald im Privatbach meines Onkels!Jetzt kommt der springende Punkt !Bis vor ca.einem Jahr als ich zum Pilzforum fand habe ich nicht gewusst ,dass es Sommersteini gibt und habe daher noch nie im Buchenwald nach Steini Ausschau gehalten.Diesen Frühling habe ich mich in den Rheinauen nach Esculenta umgesehen mit der gleichen Ueberlegung wo würde ich und bin Dank einem guten Morcheljahr sofort fündig geworden.Das gleiche im Mai ,Juni in "meinen" Buchenwäldern super Sommersteinifunde.Im Oktober habe ich Olli kennengelernt und wir haben sofort unsere gemeinsame Wellenlängen beim Fliegenfischen und Pilzlen erkannt .Er erzählte mir von einem sagenhaften Fischweiher mitten im Buchenwald und auf der Wanderkarte gefundene Fichtenwälder.Darauf nahm ich Ihn mit auf die Pirsch im Schwarzwald in der Hoffnung,dass er die Plätze nicht zuvielen Kollegen zeigt.Dann gings ab in "seine"Pilzgründe weil im Schwarzwald die besste Zeit im Oktober vorbei war.Jetzt begann die Steini Rock and Rollzeit die für mich eine der schönsten Erlebnisse gebracht hat!So viele schöne Steini und Fliegenpilze teilweise auf kleinstem Raum habe ich nur im Berner Oberland und Canada Yukon gesehen obwohl es auch hier einige Einheimische Pilzler hat!
An dieser Stelle möchte ich Dir lieber Olli herzlichen Dank sagen und hoffe,dass ich Dir im nächsten Frühling zu Deinen ersehnten Riesenmorcheln verhelfen kann und Du auch etwas von meiner Erfahrung profitiert hast.
Schlussfolgerung, wenn man neue Stellen sucht gibt es nur eines wenn die Pilze an einem bekannten Ort kommen die neuen Stellen mind.1x besser 2x pro Woche abklopfen ,die Natur beachten Bäume ,Moos Erde,blühende Sträucher ,Wetter etc etc betrachten und plötzlich kommt der Erfolg juhui und man möchte gerne schreien ist die Welt schön!!!
Zur Erinnerung ,ich habe mir "meine" Plätze fast alle innerhalb Jahren selber erarbeitet teile sie aber gerne mit guten Kollegen.Im schlechten 2003 bin ich ca. 60x im Wald je 2-3h pirschen gegangen für sage und schreibe 4 Steini (habe aber den Buchenwaldsteini dort noch nicht gekannt )Herzliche Grüsse Hans

Servus!
Mit den Buchensteinpilzen hab ich so meine Probleme. Leider hab ich keine
Plätze wo ich welche finde. Darum wollt ich mal wissen was den so typische
Fundstellen ausmacht? Hans sollte das doch auch wissen unser alter
Steiniexperte!? Ein Problem ist auch denke ich, dass man bei den
Buchensteinis die Stellen besser kennen muß als bei den Fichtensteinis
wegen dem Laub und so. Aus den Erfarungen hier im Forum würde ich sagen
dass man sie länger finden kann als die Kollegen bei den Fichten. Hier bei
uns ist es normal Anfang November vorbei mit den Fichtensteinis. Auch
glaub ich dass die Fichtensteinis häufiger madig sind und nicht ganz so
dick und groß gebaut sind. Lieg ich da richtig? Gibt es noch ein paar
Eigenheiten bei den Buchensteinis? Würd mich freuen wenn mir wer
weiterhelfen könnte!
MfG

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Hallo Hans, jetzt wissen Alle wie es geht, Detlef *oT*

Dedimyk, (vor 8013 Tagen) @ Hans hurter

- kein Text -