Experiment mit Austernseitling vor 2 Jahren..

bleem, (vor 8012 Tagen)

Hallo

Vor ca. 2 Jahren hatte ich am Wegesrand auf einem dünnen abgesägten, noch stehenden Stumpf von einer Pappel, ein paar Samtfußrüblinge gefunden. Mitten durch die Schnittstelle des Stumpfes ging ein Riss. In meiner Tasche hatte ich noch ein paar Fruchtkörper von Austernseitlingen. Davon nahm ich einen und drückte ihn in den Riss des Stumpfes. Naja und ihr wißt sicherlich schon was jetzt kommt ;-). Ja, gestern kam ich an dem Stumpf vorbei und da kamen einige recht große Fruchtkörper vom Austernseitling zum Vorschein. Es waren nicht viel, weil der Pappelstumpf recht schmal und klein ist, aber immerhin. Also es lohnt sich solche Experimente zu machen.

Ciao bleem

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Re: Experiment mit Austernseitling vor 2 Jahren..

Dedimyk, (vor 8012 Tagen) @ bleem

Hallo bleem,
da bin ich aber wirklich überrascht. Wenn das so einfach klappen soll, verstehe ich nicht den ganzen Aufwand, den man treiben muß mit Pilzbrut entsprechende Hölzer impfen etc.und hoffen, das was kommt.
Da hast Du unwahrscheinliches Glück gehabt mit Deiner "Spezialimpfung".
Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße

Detlef

Hallo
Vor ca. 2 Jahren hatte ich am Wegesrand auf einem dünnen abgesägten, noch
stehenden Stumpf von einer Pappel, ein paar Samtfußrüblinge gefunden.
Mitten durch die Schnittstelle des Stumpfes ging ein Riss. In meiner
Tasche hatte ich noch ein paar Fruchtkörper von Austernseitlingen. Davon
nahm ich einen und drückte ihn in den Riss des Stumpfes. Naja und ihr wißt
sicherlich schon was jetzt kommt ;-). Ja, gestern kam ich an dem Stumpf
vorbei und da kamen einige recht große Fruchtkörper vom Austernseitling
zum Vorschein. Es waren nicht viel, weil der Pappelstumpf recht schmal und
klein ist, aber immerhin. Also es lohnt sich solche Experimente zu machen.
Ciao bleem

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Re: Ein altes Pilzbuch von 1913 ...

bleem, (vor 8012 Tagen) @ Dedimyk

Hallo Detlef

Ja, eine gehörige Portion Glück gehört sicherlich dazu, aber ich denke, der Austernseitling läßt sich auch recht gut vermehren und stellt nicht so sehr hohe Ansprüche. Probier es einfach mal aus und drücke mal einen Fruchtkörper in solch ein Riss. Der Stumpf sollte aber schon noch leben.

Ciao bleem

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Das werde ich ganz sicher probieren, Gruß Detlef *oT*

Dedimyk, (vor 8012 Tagen) @ bleem

- kein Text -

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Re: Experiment mit Austernseitling vor 2 Jahren..

AK_CCM, (vor 8012 Tagen) @ bleem

Hallo Volker,

nicht schlecht. Jetzt muss ich nur noch Austernseitlinge finden, dann versuch' ich das auch einmal. ;)

Viele Grüße

Andreas

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Re:

bleem, (vor 8012 Tagen) @ AK_CCM

Hi Andreas

Ja, probier es ruhig mal aus. Habe es schon Dedimyk geschrieben, der Stumpf sollte noch leben, sollte aber auch nicht mehr vor Gesundheit strotzen ;-).

Ciao bleem

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Re: Experiment mit Austernseitling vor 2 Jahren..

gottfried, (vor 8012 Tagen) @ bleem

Hallo Volker,
das Myzel von Pl. ostreatus ist nach meinen Erfahrungen recht aggressiv und damit durchsetzungsfähig. Und wenn dann die Temperaturen noch im optimalen Bereich liegen, haben andere Organismen- Fremdpilze, Bakterien ect.- kaum eine Chance. Aber noch stärker ist der Ulmenseitling Hypsizygus ulmarius, der regelmäßig auch die verschiedenen Schimmelpilze killt. Man kann hier gut mit unsterilen Medien experimentieren!
Gruß go

Hallo
Vor ca. 2 Jahren hatte ich am Wegesrand auf einem dünnen abgesägten, noch
stehenden Stumpf von einer Pappel, ein paar Samtfußrüblinge gefunden.
Mitten durch die Schnittstelle des Stumpfes ging ein Riss. In meiner
Tasche hatte ich noch ein paar Fruchtkörper von Austernseitlingen. Davon
nahm ich einen und drückte ihn in den Riss des Stumpfes. Naja und ihr wißt
sicherlich schon was jetzt kommt ;-). Ja, gestern kam ich an dem Stumpf
vorbei und da kamen einige recht große Fruchtkörper vom Austernseitling
zum Vorschein. Es waren nicht viel, weil der Pappelstumpf recht schmal und
klein ist, aber immerhin. Also es lohnt sich solche Experimente zu machen.
Ciao bleem

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Zur Aggressivität von Pl. ostreatus

Thomas Pruß, (vor 8011 Tagen) @ gottfried

Moin Gottfried,
ob das Aupi-Mycel wirklich so aggressiv ist, kann ich nicht so recht glauben. Von Ismene bekam ich mal einen Zuchtansatz Austernpilze, der wirklich so stark war, dass er auf teilweise angeschimmeltem Kaffeesatz wuchs – aber keine Fruchtkörper ausbildete.
Bei Austerpilzen in „freier Wildbahn“ habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass sich dieser Pilz ziemlich schwer tut, wenn das Holz schon von anderen Pilzen besiedelt wurde. Das ging sogar so weit, dass er von anderen Holzbewohnern verdrängt wird. Natürlich kann das die normale Sukzession sein, aber prinzipiell musste ich feststellen, dass schon mit anderen Pilzen besiedelte Stämme (Buche, Esche) wenig bis keine Aupis hervorbrachten, während un- oder wenig besiedelte Stämme gute Erträge brachten.

Grüsslis
Thomas