Toskana-Pilze Teil 3 (6 Fotos) *PIC*

interhias ⌂, (vor 7994 Tagen)

Servus nochmal,

jetzt geht's weiter mit Röhrlingen. Im Eichen-Kastenien-Wald mitten auf Erdwegen und natürlich an deren Rändern fanden wir sehr häufig Filzröhrlinge, neben der Ziegenlippe vor allem den Blutroten Filzröhrling (X. rubellus). Ein Grund dafür: die meisten Italiener kennen sie nicht als Speisepilze.

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Bei Laux ist von einem wärmeliebenden Eichenfilzröhrling (X. quercinus) die Rede, der könnt's natürlich auch sein, so er denn noch nicht eliminiert wurde in der Wissenschaft.

X. rubellus:
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Bei den folgenden Exemplaren waren wir uns höchst unschlüssig über die Bestimmung, sie wuchsen nicht am Weg sondern im lichten Wald:
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Trotz des kräftigen Wuchses (ca. 7 cm Hutdurchmesser) mit teils bauchigem Stiel denke ich, dass es ebenfalls Blutrote Filzröhrlinge sind.

An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die vielen Hinweise zu den bisherigen Fotos!
Fortsetzung folgt ...

Gruß aus München
Hias

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Bei den blutroten, bin ich....

Christoph G, (vor 7994 Tagen) @ interhias

... gespannt, was fachleute wie Juergen oder Andreas dazu sagen :-))

Gruss christoph

Servus nochmal,
jetzt geht's weiter mit Röhrlingen. Im Eichen-Kastenien-Wald mitten auf
Erdwegen und natürlich an deren Rändern fanden wir sehr häufig
Filzröhrlinge, neben der Ziegenlippe vor allem den Blutroten Filzröhrling
(X. rubellus). Ein Grund dafür: die meisten Italiener kennen sie nicht als
Speisepilze.


Bei Laux ist von einem wärmeliebenden Eichenfilzröhrling (X. quercinus) die
Rede, der könnt's natürlich auch sein, so er denn noch nicht eliminiert
wurde in der Wissenschaft.
X. rubellus:
Bei de...n folgenden Exemplaren waren wir uns höchst unschlüssig über die
Bestimmung, sie wuchsen nicht am Weg sondern im lichten Wald:


Trotz des kräftigen Wuchses (ca. 7 cm Hutdurchmesser) mit teils bauchigem
Stiel denke ich, dass es ebenfalls Blutrote Filzröhrlinge sind.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die vielen Hinweise zu den
bisherigen Fotos!
Fortsetzung folgt ...
Gruß aus München
Hias

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Re: Toskana-Pilze Teil 3 (6 Fotos)

Werner2, (vor 7994 Tagen) @ interhias

Hallo,
.
ich würde die ersten abgebildeten Exemplare
spontan als X. quercinus ( = communis) bezeichnen.
.
Gruss Werner2
.
.
.

Servus nochmal,
jetzt geht's weiter mit Röhrlingen. Im Eichen-Kastenien-Wald mitten auf
Erdwegen und natürlich an deren Rändern fanden wir sehr häufig
Filzröhrlinge, neben der Ziegenlippe vor allem den Blutroten Filzröhrling
(X. rubellus). Ein Grund dafür: die meisten Italiener kennen sie nicht als
Speisepilze.


Bei Laux ist von einem wärmeliebenden Eichenfilzröhrling (X. quercinus) die
Rede, der könnt's natürlich auch sein, so er denn noch nicht eliminiert
wurde in der Wissenschaft.
X. rubellus:
Bei den folgenden Exemplaren waren wir uns höchst unschlüssig über die
Bestimmung, sie wuchsen nicht am Weg sondern im lichten Wald:


Trotz des kräftigen Wuchses (ca. 7 cm Hutdurchmesser) mit teils bauchigem
Stiel denke ich, dass es ebenfalls Blutrote Filzröhrlinge sind.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die vielen Hinweise zu den
bisherigen Fotos!
Fortsetzung folgt ...
Gruß aus München
Hias

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Re: Toskana-Pilze Teil 3 (6 Fotos)

Matthias, (vor 7994 Tagen) @ Werner2

Hallo,
.
ich würde die ersten abgebildeten Exemplare
spontan als X. quercinus ( = communis) bezeichnen.
.
Gruss Werner2

Hallo Hias, Christoph und Werner,
das war auch mein erster Eindruck mit dem Xerocomus communis.
Zu dem Rest ist es per Foto nicht sicher was zu sagen da es ja einige andere rothütige Arten gibt,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Toskana-Pilze Teil 3 (6 Fotos)

Jürgen, (vor 7994 Tagen) @ Matthias

Bild 1,2: mein spontaner Eindruck war auch X. communis (quercinus), aber bei genauem Hinsehen spricht mir doch einiges für X. subtomentosus:
- Subkutis braun (nicht rot)
- Röhren satt gelb
- Stiel unten rotbräunlich gekörnelt, auf Druck offensichtlich nicht blauend
- Basalfilz weiß (nicht gelb)

Es gibt Kollektionen von X. communis, die zugegeben sehr ähnlich aussehen und oft für die Ziegenlippe gehalten werden. Um ganz sicher zu sein, müsste man halt die Fleischfarbe in der Stielbasis wissen (bräunlich bei der Ziegenlippe vs. sattgelb mit feuerroten Flecken bei communis).

Bild 3: ist eindeutig X. rubellus

Bild 4-6: ist sicher kein X. rubellus, v. a. wegen der blauenden Huthaut. Es dürfte sich hier um Boletus emilii Barb. (= B. spretus Bertéa = B. speciosus ss. Marchand) handeln, eine Art, die ich leider nur aus der Literatur kenne. Habitus und Färbung, v. a. die unregelmäßig wellig-gerandete, auf Druck blauende Huthaut, der weitgehend glatte, an der Spitze aber mit "pseudo-réseau" ("falschem Netz") versehene Stiel (recht deutlich zu sehen beim rechten Frkp.), die Fleischverfärbung, die Größenangabe sowie der Standort im mediterranen Laubwald passen recht gut.

Grüße, Jürgen

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Bin haargenau Jürgens Meinung

Andreas ⌂, (vor 7994 Tagen) @ Jürgen

Bild 1,2: mein spontaner Eindruck war auch X. communis (quercinus) , aber
bei genauem Hinsehen spricht mir doch einiges für X. subtomentosus : -
Subkutis braun (nicht rot)
- Röhren satt gelb
- Stiel unten rotbräunlich gekörnelt, auf Druck offensichtlich nicht blauend
- Basalfilz weiß (nicht gelb)

Mein spontaner Eindruck war auch Ziegenlippe. Die Hutoberfläche passt meiner Ansicht nach nur zu dieser Gruppe, nicht zu den rubellus-chrysenteron-quercinus

Bild 3: ist eindeutig X. rubellus
Bild 4-6: ist sicher kein X. rubellus , v. a. wegen der blauenden Huthaut.
Es dürfte sich hier um Boletus emilii Barb. (= B. spretus Bertéa = B.
speciosus ss. Marchand) handeln, eine Art, die ich leider nur aus der
Literatur kenne. Habitus und Färbung, v. a. die unregelmäßig
wellig-gerandete, auf Druck blauende Huthaut, der weitgehend glatte, an
der Spitze aber mit "pseudo-réseau" ("falschem Netz")
versehene Stiel (recht deutlich zu sehen beim rechten Frkp.), die
Fleischverfärbung, die Größenangabe sowie der Standort im mediterranen
Laubwald passen recht gut.

Ja, das ist meiner Meinung nach zweifelsfrei. Ich habe die Art leide nur einmal gesehen, in einem einzigen und dazu noch ziemlich abgegrabbelten Exemplar. Aber die Art ist so charakteristisch durch den Wuchs, den nicht bis zur Spitze gefärbten Stiel (weil da das Hymenophor runterläuft und eine Art Pseudonetz bildet) in Kombination mit der Färbung. typisch auch das unter der Huthaut etwas rötlich gefärbte Fleisch.
Die Art ist bei Cetto übrigens als Boletus bicolor abgebildet, auch da sieht man die "herunterlaufende" Röhrenschicht.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Toskana-Pilze Teil 3 (6 Fotos)

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7994 Tagen) @ interhias

Ich darf mich Jürgen und Andreas auch anschliessen: wegen der doch etwas grünlichen Hutfarbe tippe ich auch auf die Ziegenlippe. Der Blutrote ist ja selten schön! Und die anderen scheinen sicher zu Boletus zu gehören, Gratulation zu dem schönen Fund!!

Markus

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Hias,das sind wieder herrliche Fotos *oT*

Dedimyk, (vor 7994 Tagen) @ interhias

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