Neuer Fund, alter Fund *PIC*

pilzmel ⌂, (vor 7985 Tagen)

Hallo Pilzfreunde!
Am Freitag tätigte ich meinen aktuellsten Fund, und zwar in parkplatzverkleinernden Zwergstrauchbeeten mit jeweils einem jungen (Berg-) Ahorn. Sieht arg nach Hebeloma aus, hat auch fädig-schlauchige Zystiden und schrammt sporenmäßig hart an H. mesophaeum vorbei. Ich meine jedoch, die Sporen sind im Durchschnitt etwas größer und auch gestreckter (ohne Zitronenende). Der Gesamteindruck wollte mir ebenfalls nicht so weit gefallen, um den Dunkelscheibigen Fälbling zu favorisieren. Außerdem, bei Ahorn? Neben Kiefer, Pappel und Birke billige ich ihm eine Kooperation mit Pappel zu. Oder denke ich jetzt ganz krumm daneben?

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Um den Verdacht abzuwälzen, ich besitze eine perverse Vorliebe für unscheinbare Pilzchen, hier noch etwas aus dem Thüringischen, Mitte Juli. Ein Bild, daß ich von einer defekten Speicherkarte rekultiviert habe. Dieser milde Täubling wuchs am grasigen Waldweg inmitten eines Querschnitts mitteleuropäischer Baumflora, war also nicht recht zuzuordnen. Stiel weißlich mit violettem Hauch. Ich hatte mir damals als Möglichkeit Russula olivacea notiert.

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Beste Grüße! pm.

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Re: Neuer Fund, alter Fund

Piwo, (vor 7985 Tagen) @ pilzmel

Hallo Pilzfreunde! :
Um den Verdacht abzuwälzen, ich besitze eine perverse Vorliebe für
unscheinbare Pilzchen, hier noch etwas aus dem Thüringischen, Mitte Juli.
Ein Bild, daß ich von einer defekten Speicherkarte rekultiviert habe.
Dieser milde Täubling wuchs am grasigen Waldweg inmitten eines
Querschnitts mitteleuropäischer Baumflora, war also nicht recht
zuzuordnen. Stiel weißlich mit violettem Hauch. Ich hatte mir damals als
Möglichkeit Russula olivacea notiert.

Beste Grüße! pm.

hallo pilzmel,

Täublinge nur makroskopisch zu bestimmen, ist bekanntermaßen sehr heikel. Trotzdem will ich mal R. violeipes in den Ring werfen.

Gruß
Piwo

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Zum Täubling

pilzmel ⌂, (vor 7984 Tagen) @ Piwo

Hallo Piwo!
Danke. Vermutlich ist es doch R. violeipes. Ich habe den zwar kleiner (nicht bis 15 cm Durchmesser), ungerieft und als nicht klebrige Angelegenheit in Erinnerung, aber mit einer einzigen Begegnung vor etlichen Jahren kann ich das schlecht beurteilen.
Beste Grüße! pilzmel

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Dachte schon Du hättest Dich zur Ruhe gesetzt *oT*

zuehli ⌂, (vor 7985 Tagen) @ pilzmel

- kein Text -

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ein View

Mach ich erst bei Schnee! *oT*

pilzmel ⌂, (vor 7984 Tagen) @ zuehli

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Mist, alles weiß! *oT*

pilzmel ⌂, (vor 7983 Tagen) @ pilzmel

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Vielleicht gibts Schnee-Fälblinge :-)) *oT*

zuehli ⌂, (vor 7983 Tagen) @ pilzmel

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Noch nicht, aber bald *PIC*

pilzmel ⌂, (vor 7983 Tagen) @ zuehli

Hallo!
Schau mal:

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Der und noch einer sind am Sonntag in meinem Garten erschienen. Zeichnet sich dadurch aus, daß der Stiel unterirdisch bleibt und sich der Hut sozusagen in Erdgleiche befindet (mit einem Millimeter Luft für den Sporenwind). Entzieht sich hartnäckig einem Bestimmungsversuch. Auf Grund der erstaunlichen Anpassung an die Jahreszeit beabsichtige ich, die Art als Hebeloma kryptocarpiensis zu beschreiben. Der Deutschname soll deinem Vorschlag folgen, also Schnee-Fälbling.
Beste Grüße! pilzmel

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Hört sich gut an *oT*

zuehli ⌂, (vor 7982 Tagen) @ pilzmel

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Bekommst einen Sonderdruck! *oT*

pilzmel ⌂, (vor 7982 Tagen) @ zuehli

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Re: Neuer Fund, alter Fund

Andreas ⌂, (vor 7985 Tagen) @ pilzmel

Hallo Andreas,

für Hebeloma mesophaeum gefällt mir das Ding auch nicht. Aber Hebeloma sollte wohl schon stimmen, für Galerina ist mir die Lamellenfarbe nicht so recht.
Wenn es dort an Bäumen tatsächlich nur Ahorn hat, der ja keine Mykorrhiza bildet, dann würde ich mal in Richtung der brandstellenbewohnenden Hebelomas schauen (anthracophilum, amarescens, pseudoamarescens etc.). In Beeterde kann ja durchaus auch mal sterile Stellen vorkommen, die dann einer Brandstelle gleichzusetzen wäre. Interessanter Fund!

Den Täubling würde ich also nun nicht als R. olivacea erkennen, muss ich gestehen. Die Idee mit violeipes finde ich nicht schlecht.

beste Grüße,
Andreas

Hallo Pilzfreunde!
Am Freitag tätigte ich meinen aktuellsten Fund, und zwar in
parkplatzverkleinernden Zwergstrauchbeeten mit jeweils einem jungen
(Berg-) Ahorn. Sieht arg nach Hebeloma aus, hat auch fädig-schlauchige
Zystiden und schrammt sporenmäßig hart an H. mesophaeum vorbei. Ich
meine jedoch, die Sporen sind im Durchschnitt etwas größer und auch
gestreckter (ohne Zitronenende). Der Gesamteindruck wollte mir ebenfalls
nicht so weit gefallen, um den Dunkelscheibigen Fälbling zu favorisieren.
Außerdem, bei Ahorn? Neben Kiefer, Pappel und Birke billige ich ihm eine
Kooperation mit Pappel zu. Oder denke ich jetzt ganz krumm daneben?

Um den Verdacht abzuwälzen, ich besitze eine perverse Vorliebe für
unscheinbare Pilzchen, hier noch etwas aus dem Thüringischen, Mitte Juli.
Ein Bild, daß ich von einer defekten Speicherkarte rekultiviert habe.
Dieser milde Täubling wuchs am grasigen Waldweg inmitten eines
Querschnitts mitteleuropäischer Baumflora, war also nicht recht
zuzuordnen. Stiel weißlich mit violettem Hauch. Ich hatte mir damals als
Möglichkeit Russula olivacea notiert.

Beste Grüße! pm.

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Mal schauen...

pilzmel ⌂, (vor 7984 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas!
Mal sehen, ob ich mit deinen Tipps was anfangen kann. Mir ist zumindest vage erinnerlich, daß in besagten Beeten je ein kleiner Ahorn gepflanzt wurde. Laub habe ich keines mehr gefunden. Nächste Woche prüfe ich das mal genauer nach. Die Situation letztens war gar zu doof: Wenn man zehn Minuten vor Öffnung eines Elektroniktempels auf dem Parkplatz im Grünzeug wühlt, dann schaut eine gewaltige wartende Gemeinde fröhlich zu.
Beste Grüße! Andreas