hallo Jogibaer, hallo Karl,hallo andere Merkwürden,
auffällig ist dieses Verhalten ja schon. Es ist ein Atavismus, der uns fast in die Zeit der Jäger und Sammler zurückversetzen kann, sofern es , wie bei mir, um eine gewisse Nahrungsergänzung geht, vor der das wissenschaftliche Interesse öfters zurückweicht. Es hebt sich ab vom Einkaufen der Nahrung, es ist anders als Konsum.
Unsere Gesellschaft hat eine Veränderung (ist es Evolution oder lamarquistische Entfremdung) erfahren und es erscheint ihr fremd und äußerst verdächtig, sich so um Nahrung und dazu noch um ungenormte,unkontrollierte, nicht einwandfrei makellose, ja sowieso aufgrund der fehlenden Kenntnis noch vielleicht sogar giftige, kümmern zu wollen.
Wenn es , wie bei Karl, geschieht, dass diese Ablehnung durchbrochen wird, wird das Fremde attraktiv.
Wenn nicht, kann man es halt vielleicht nur hilflos belächeln.
Ich erlebte auch schon beide Fälle mehrmals und beobachte beide immer mit großem Interesse.
Am meisten Spass macht es dazu, den überängstlichen Noch-nie-probiert-Skeptiker zum leckeren Pilzessen einzuladen. Die Überraschung und das Erstaunen ist oft eindrucksvoller als mein persönliches Erleben.
Die dritte und vierte Partei, die das alles einfach nicht interessiert oder denen es nicht schmecken will, akzeptiere ich sowieso.
Bruno