Spitzgebuckelter Raukopf - Cortinarius rubellus? *PIC*

arysch, (vor 7943 Tagen)

Hallo zusammen,
ich habe im letzten Herbst (am 23.10.2004) Exemplare dieses Pilzes gefunden, den ich nicht zuordnen kann.
Wäre es hier möglich, dass es sich um Spitzgebuckelten Raukopf (Cortinarius rubellus) handelt?
Ich habe sowohl sehr alte als auch etwas jungere Fruchtkörper davon gefunden, Fotos unten.

Schöne Grüße
Artur

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Re: Spitzgebuckelter Raukopf - Cortinarius rubellu *PIC*

AK_CCM, (vor 7943 Tagen) @ arysch

Hallo Artur,

leider kann ich Dir hier nur sehr wenig bis gar nicht weiterhelfen. Eine gewisse Ähnlichkeit ggü. dem Spitzgebuckelten Raukopf kann man Deinem Fund nicht absprechen. Aber bei Deinen Pilzen kann ich keine Stielnatterung aus gelblichen Velumresten erkennen. Nachstehend noch ein Bild von C. rubellus aus dem Mertinger Forst. Den störenden Blitz bitte ich zu entschuldigen, der Schnappschuss entstand in meiner Fotografieranfangsphase:

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Vielleicht kann einer der Profis hier mehr dazu sagen..?

Viele Grüße

Andreas

Hallo zusammen,
ich habe im letzten Herbst (am 23.10.2004) Exemplare dieses Pilzes gefunden,
den ich nicht zuordnen kann.
Wäre es hier möglich, dass es sich um Spitzgebuckelten Raukopf (Cortinarius
rubellus) handelt?
Ich habe sowohl sehr alte als auch etwas jungere Fruchtkörper davon gefunden,
Fotos unten.
Schöne Grüße
Artur

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Re: Spitzgebuckelter Raukopf - Cortinarius rubellu

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7942 Tagen) @ arysch

Hallo Arthur,

nein, das ist sicher nicht diese Art! Dass Bild zeigt eine andere Art aus der Untergattung Telamonia, aber frag mich nicht, welche! Der Spitzgebuckelte Rauhfuss wächst wirklich nur im Sphagnum (Torfmoos) wie das Bild von Andreas zeigt, hier dürfte es sich schon um C. rubellus (=speciosissimus) handeln. Der Pilz ist auch viel freudiger in den Farben.

Mit Grüssen, Markus

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Re: Spitzgebuckelter Raukopf - Cortinarius rubellu

Jens ⌂, (vor 7941 Tagen) @ arysch

Hallo Artur,

Markus hat recht, der spitzgebuckelte Rauhkopf hat nicht so düstere Farben. Auch von der Stielbeschaffenheit unterscheidet er sich von Deinen Exemplaren.
Cortinarius rubellus kenne ich durch einen Fund vergangenes Jahr in Hornberg auf einer Exkursion mit Walter Pätzold.
Man kann nur vermuten, was Du fotografiert hast, vielleicht ist es Cortinarius flexipes, der Pelargonien-Gürtelfuss.

Gruß Jens

Hallo zusammen,
ich habe im letzten Herbst (am 23.10.2004) Exemplare dieses Pilzes gefunden,
den ich nicht zuordnen kann.
Wäre es hier möglich, dass es sich um Spitzgebuckelten Raukopf (Cortinarius
rubellus) handelt?
Ich habe sowohl sehr alte als auch etwas jungere Fruchtkörper davon gefunden,
Fotos unten.
Schöne Grüße
Artur

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Re: Spitzgebuckelter Raukopf - Cortinarius rubellu

Helgo BRAN, (vor 7939 Tagen) @ Jens

Hallo Artur,
Markus hat recht, der spitzgebuckelte Rauhkopf hat nicht so düstere Farben.
Auch von der Stielbeschaffenheit unterscheidet er sich von Deinen
Exemplaren.
Cortinarius rubellus kenne ich durch einen Fund vergangenes Jahr in Hornberg
auf einer Exkursion mit Walter Pätzold.
Man kann nur vermuten, was Du fotografiert hast, vielleicht ist es
Cortinarius flexipes, der Pelargonien-Gürtelfuss.
Gruß Jens

Liebe Leute,
schön, daß wenigstens Jens nicht die unnötige und schädliche Neuschreib-Masche mitmacht: Rauhkopf: RauHkopf,Spitzgebuckelter.
Und um den könnte es sich bei den gezeigten Aufnahmen DOCH handeln, auch wenn d. Farben tatsächlich ungewöhlich "düster" sind. Aber gelbliche Natterungsbänder kann man auf der 2. Aufn. von oben, zB im 3. Viertel v. links, durchaus erkennen. Wer kennt schon die Variationsbreite dieser Art?
Dem Markus jedenfalls möchte ich widersprechen: Der Spitzgebuckelte Orangeschleierling schiebt seine Frk. durchaus nicht nur aus Sphagnum-Rasen heraus und mykorrhitisch gebunden ist er an ein Nadelgehölz, nämlich die FICHTE. So fanden wir ihn in Fichtenforsten bei Falkau reichlich auf der Nadelstreu fruktifizierend, ähnlich auch bei Grafenhausen (ROTHAUSer Land).
Viel wichtiger sollte uns doch sein, noch allgemeiner bekanntzumachen, 1.) daß derlei Schleierlinge unbedingt zu meiden sind, da hochtoxisch; 2.) daß die gelegentlich praktizierte Namensverähnlichung "SpitzKEGELIGer Rauhkopf" zu Spitzkegeliger Kahlkopf, auf deren Fahrlässigkeit insbes. FLAMMER & HORAK zumindest in der neuesten Aufl. ihres Buches Giftpilze/Pilzgifte (SCHWABE-Verlag Basel 2003) aufmerksam machen, unbedingt vermieden wird!
Mit frdl. Grüßen, speziell au an Markus
Helgo 2005-02-01_16.4