#28: Löwengelber Röhrling - X. moravicus 8F/800kB *PIC*
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Hallo Jürgen,
schöne Bilder, den möchte ich auch mal finden,
viele Grüsse
Matthias
Hallo Jürgen
Einfach super Deine Röhrlingsbilder! Von mir aus kannst Du bis ans Ende dieses Forums weitermachen.
Zum x. moravicus habe ich noch eine Frage. Ist das derselbe Pilz wie x. leonis?
Zum Teil wird der eine als Synonym des anderen aufgeführt.
Was meinst Du dazu?
Gruss Max
Hallo Max,
die beiden Arten sind identisch. Bei eingehenden Studien in jüngerer Zeit gezeigt, dass es - wie bei Sand- und Grasmarone - keine konstanten Trennmerkmale gibt. X. moravicus ist der ältere Name und hat daher Priorität vor leonis.
Gruß, Jürgen
Hallo Jürgen
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Zum x. moravicus habe ich noch eine Frage. Ist das derselbe Pilz wie x.
leonis?
Zum Teil wird der eine als Synonym des anderen aufgeführt.
Was meinst Du dazu?
Gruss Max
Hallo Max,
die beiden Arten sind identisch. Eingehende Studien in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es zwischen den angeblichen Trennmerkmalen (v. a. Habitus, Hutfarbe, Stielform) alle möglichen Übergange gibt. Bei der seltenen Art hat es einfach ein paar Jahrzehnte gedauert, die ganze Variationsbreite zu erkennen, als etwa im Fall der Gras- unde Sandmarone, die du jedes Jahr massenweise findest und vergleichen kannst.
Der Name moravicus ist älter als leonis und hat deshalb Priorität für die Gesamtart.
Grüße, Jürgen
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Zum x. moravicus habe ich noch eine Frage. Ist das derselbe Pilz wie x.
leonis?
Zum Teil wird der eine als Synonym des anderen aufgeführt.
Was meinst Du dazu?
Gruss Max
Hallo Max,
die beiden Arten sind identisch. Eingehende Studien in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es zwischen den angeblichen Trennmerkmalen (v. a. Habitus, Hutfarbe, Stielform) alle möglichen Übergange gibt. Bei der seltenen Art hat es einfach ein paar Jahrzehnte gedauert, die ganze Variationsbreite zu erkennen, als etwa im Fall der Gras- und Sandmarone, die du jedes Jahr massenweise findest und vergleichen kannst.
Der Name moravicus ist älter als leonis und hat deshalb Priorität für die Gesamtart.
Grüße, Jürgen
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Zum x. moravicus habe ich noch eine Frage. Ist das derselbe Pilz wie x.
leonis?
Zum Teil wird der eine als Synonym des anderen aufgeführt.
Was meinst Du dazu?
Gruss Max
Hallo Max,
die beiden Arten sind identisch. Eingehende Studien in den letzten Jahren (z. B. von Pöder) haben gezeigt, dass es bei den angeblichen Trennmerkmalen (Habitus, Hutfarbe, Stielform) alle möglichen Übergänge gibt. Weil die Art so selten ist, hat es sehr lange gedauert, bis die Mykologen einen hinreichenden Überblick über die tatsächliche Variationsbreite der Art gewonnen haben - bei Gras- und Sandmarone ist das weegn der großen Häufigkeit natürlich leichter feszustellen, dass beide einer Art gehören.
Der Name moravicus Vacek 1946 ist älter als leonis Reid 1966 und hat deshalb Priorität für die Gesamtart. Damit wird X. leonis zum Synonym.
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen
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Zum x. moravicus habe ich noch eine Frage. Ist das derselbe Pilz wie x.
leonis?
Zum Teil wird der eine als Synonym des anderen aufgeführt.
Was meinst Du dazu?
Gruss Max
Hallo Jürgen
Besten Dank für die Antwort. In der Familie Xerocomus wird es wohl noch einige Bereinigungen geben.
Im übrigen hoffe ich, dass ich auch mal das Glück habe diesen Pilz zu finden.
Gruss Max
Hallo Max,
die beiden Arten sind identisch. Eingehende Studien in den letzten Jahren (z.
B. von Pöder) haben gezeigt, dass es bei den angeblichen Trennmerkmalen
(Habitus, Hutfarbe, Stielform) alle möglichen Übergänge gibt. Weil die Art
so selten ist, hat es sehr lange gedauert, bis die Mykologen einen
hinreichenden Überblick über die tatsächliche Variationsbreite der Art
gewonnen haben - bei Gras- und Sandmarone ist das weegn der großen
Häufigkeit natürlich leichter feszustellen, dass beide einer Art gehören.
Der Name moravicus Vacek 1946 ist älter als leonis Reid 1966 und hat
deshalb Priorität für die Gesamtart. Damit wird X. leonis zum Synonym.
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen
Besten Dank für die Antwort. In der Familie Xerocomus wird es wohl noch
einige Bereinigungen geben.
Hallo,
da hast Du allerdings recht! Weniger auf Artebene als mehr auf Gattungsebene. Xerocomus wird von mehreren Arbeitsgruppen beackert und gilt (soweit ich weiß einstimmig) als polyphyletisch. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis die Gattung aufgetrennt wird und es werden mindestens 4 sein: Die Gruppe um X. chysenteron, die Gruppe um subtomentosus, X. parasiticus und X. badius werden wohl jeweils eigenständig werden. Wo dann X. moravicus unterkommen wird weiß ich nicht, vielleicht als 5. Gattung? Nun ja, man wird sehen. In 5-10 jahren wissen wir sicherlich mehr ......
beste Grüße,
Andreas
Wo dann X. moravicus unterkommen wird weiß ich nicht, vielleicht als 5. Gattung? Nun ja, man wird sehen. In 5-10 jahren wissen wir sicherlich mehr ......
Hallo Andreas,
in dieselbe Gattung wie X. moravicus würden dann etwa Xerocomus innixus und Xerocoms roxanae gehören.
Wenigstens die Amis sollten also bei der Revision der Gattung mitmachen.
Grüße, Jürgen
in dieselbe Gattung wie X. moravicus würden dann etwa Xerocomus innixus
und Xerocomus roxanae gehören.
Ich sehe gerade, dass Manfred Binder den innixus in die Gattung Aureoboletus gestellt hat, also in die Verwandtschaft unseres Goldporigen Röhrlings.
http://www.sciencebuff.org/mycology_collection.php
Das geschah vermutlich aufgrund molekularbiologischer Indizien. Ich kann das v. a. wegen der Sporenmaße und der Makroskopie spontan nicht so ganz nachvollziehen.
Aber es bewegt sich jetzt schon einiges.
Grüße, Jürgen
Ich sehe gerade, dass Manfred Binder den innixus in die Gattung
Aureoboletus gestellt hat, also in die Verwandtschaft unseres Goldporigen
Röhrlings.
http://www.sciencebuff.org/mycology_collection.php
Das geschah vermutlich aufgrund molekularbiologischer Indizien. Ich kann das
v. a. wegen der Sporenmaße und der Makroskopie spontan nicht so ganz
nachvollziehen.
Aber es bewegt sich jetzt schon einiges.
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen,
also wenn ich mir die Beschreibung der Art durchlesen, dann sehe ich kaum Gemeinsamkeiten mit X. moravicus. Vor allem das herausragendste Merkmal, das relativ helle Sporenpulver ohne Olivton, ist bei X. innixus nicht zu finden.
Der Autor trennt ihn von Pulveroboletus ab, mit dem er meist verwechselt worden sein soll und beschreibt die Hutoberfläche als "relativ trocken". Was also heißt, sie ist NICHT ganz trocken.Ob damit wirklich nur die leichte Glätte bei Regenwetter gemeint ist, die auch X. moravicus hat? Hört sich für mich nicht so an. Und dann ist da auch noch die Ammoniak-Reaktion, die kurz grün sei bevor sie orangebraun wird. Das hab ich bei X. moravicus auch noch nie beobachtet. Paßt allerdings auch nicht so recht zu Auroboletus.
Ich würde auch testen, ob das nicht auch eine Art wie X. roseoalbidus ist, die eine Art Bindeglied zwischen Xerocomus und Pulveroboletus darstellt - und die übrigens auch einen Tendenz zum büscheligen Wuchs aufweist.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
also wenn ich mir die Beschreibung der Art durchlesen, dann sehe ich kaum
Gemeinsamkeiten mit X. moravicus. Vor allem das herausragendste Merkmal,
das relativ helle Sporenpulver ohne Olivton, ist bei X. innixus nicht zu
finden.
Was mir an Gemeinsamkeiten mit moravicus auffiel, sind die kurzen, gedrungenen Sporen (z. B. bei gentilis viel länger und schlanker), die Verteilung von Fleischfarbe in Hut, oberer und unterer Stielhälfte, die fehlende Verfärbung, die regelmäßigen, fast rundlichen Poren und der farblich im Schnitt deutlich vom Hutfleisch abgesetzte Röhrenboden (bräunliche Linie). Wenn ich mich recht entsinne, hat auch Singer die Art schon in die Nähe von moravicus gerückt.
Ich habe mal in Manfred Binders Dissertation geschaut: Im molekularbiologischen Cladogramm steht innixus zwar unmittelbar bei gentilis, aber auch moravicus ist noch "relativ nah" (dazwischen steht lediglich die - taxonomisch nicht ganz klare - Gruppe um impolitus und depilatus).
Dann gibt es aber auch jene von Dir genannten Merkmale, die die Art deutlich von moravicus abtrennen. Die Idee mit X. roseoalbidus ist sicher verfolgenswert - bei der Art ist ja auch noch ziemlich unklar, wo sie bei einer Revision der Gattung unterkommen soll.
Grüße, Jürgen
Welche Kombination ist eigentlich die gültige?
Aureoboletus innixus (Frost) Binder
oder
A. i. (Frost) Lamoureux & Després (zit. in Bessette et al. (2000): North American Boletes, S. 123)??
Grüße, Jürgen
Welche Kombination ist eigentlich die gültige?
Aureoboletus innixus (Frost) Binder
oder
A. i. (Frost) Lamoureux & Després (zit. in Bessette et al. (2000):
North American Boletes, S. 123)??
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen,
wiß ich nicht, wäre interessant herauszubekommen.
Ich habe Binders Arbeit nicht, kannst Du mir sagen, wann und wo die rausgekommen ist?
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
BINDER, Manfred: Zur molekularen Systematik der Boletales: Boletineae und Sclerodermatineae subordo nov.. Diss. Regensburg 1999.
Ich habe die Arbeit als Sonderdruck bekommen, weil ich Manfred diverses Material zur Sequenzierung überlassen hatte (u. a. X. moravicus - hier noch X. leonis -, P. gentilis, P. lignicola, B. impolitus, B. luteocupreus. Die Diss. müsste über normalen Fernleihverkehr aus Regensburg zu bekommen sein.
Manfred nimmt diverse Neukombinationen vor (ab S. 90), die allerdings nur provisorischen Charakter haben, da ohne lat. Diagnose. Zitat: "Lateinische Diagnosen werden für alle folgenden neuen Taxa und Neukombinationen erst bei einer Veröffentlichung dieser Arbeit abgedruckt." Wann und wo dies geschehen ist, müsste ich selber noch recherchieren (jedenfalls nicht in der Reihe Regensb. Mykol. Schr.).
Manfred hat innixus in dieser Arbeit auf S. 103 umkombiniert, d. h. also Aureoboletus innixus (Frost) Binder 1999. Ich bin mir fast sicher, dass die konkurrierende Neukombination von Lamoureux & Després älter ist, denn sie wird in BESSETTE & al., einem Werk von 2000 zitiert, das 1999 bereits in Druck gegangen sein muss. Ich weiß aber nicht, von wann (und ob gültig). Ich vermute, Manfred hat die ältere Kombination schlicht übersehen. Etwas ähnliches ist ihm nämlich mit Aureoboletus thibetanus passiert - diese Kombination wurde schon 1980 von Hongo & Nagasawa vorgenommen.
Hallo Jürgen,
wiß ich nicht, wäre interessant herauszubekommen.
Ich habe Binders Arbeit nicht, kannst Du mir sagen, wann und wo die
rausgekommen ist?
beste Grüße,
Andreas
Hallo Jürgen und Andreas,
ich glaube, es wird nicht so ganz leicht rauszubekommen sein, ob die Art von den Kanadiern gültig beschrieben wurde, da man dazu die Beschreibung mal gesehen haben müßte (oder zumindest jemand finden müßte, der das getan hat). Soweit ich sehe, dürfte die Art in LAMOUREUX, Y. & J. DESPRÉS, 1997. « Champignons du Québec, Tome 1, Les bolets ». Cercle des mycologues de Montréal, Montréal umkombiniert worden sein, also zwei Jahre vor Binder. Für das Buch habe ich in Deutschland aber nirgendwo einen Nachweis gefunden (wenn denn dort wirklich die Umkombination drin ist).
Man könnte höchstens mit Lamoreux selbst Kontakt aufnehmen oder im mycologia-europea-Forum fragen, ob jemand das Buch hat.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Andreas,
BINDER, Manfred: Zur molekularen Systematik der Boletales: Boletineae und
Sclerodermatineae subordo nov.. Diss. Regensburg 1999.
Ich habe die Arbeit als Sonderdruck bekommen, weil ich Manfred diverses
Material zur Sequenzierung überlassen hatte (u. a. X. moravicus - hier
noch X. leonis -, P. gentilis, P. lignicola, B. impolitus, B.
luteocupreus . Die Diss. müsste über normalen Fernleihverkehr aus
Regensburg zu bekommen sein.
Manfred nimmt diverse Neukombinationen vor (ab S. 90), die allerdings nur
provisorischen Charakter haben, da ohne lat. Diagnose. Zitat:
"Lateinische Diagnosen werden für alle folgenden neuen Taxa und
Neukombinationen erst bei einer Veröffentlichung dieser Arbeit
abgedruckt." Wann und wo dies geschehen ist, müsste ich selber noch
recherchieren (jedenfalls nicht in der Reihe Regensb. Mykol. Schr.).
Manfred hat innixus in dieser Arbeit auf S. 103 umkombiniert, d. h. also
Aureoboletus innixus (Frost) Binder 1999. Ich bin mir fast sicher, dass
die konkurrierende Neukombination von Lamoureux & Després älter ist,
denn sie wird in BESSETTE & al., einem Werk von 2000 zitiert, das 1999
bereits in Druck gegangen sein muss. Ich weiß aber nicht, von wann (und ob
gültig). Ich vermute, Manfred hat die ältere Kombination schlicht
übersehen. Etwas ähnliches ist ihm nämlich mit Aureoboletus thibetanus
passiert - diese Kombination wurde schon 1980 von Hongo & Nagasawa
vorgenommen.
Hallo Thomas,
Deine Vermutung dürfte zutreffen, denn die Bibliographie von
Yves Lamoureux weist nur diese eine gemeinsame Publikation mit Jean Després aus.
Danke für den Tipp. Weiß jemand, ob dieses Buch zu empfehlen ist? (Mir kommt es natürlich nicht zuletzt auf gute Fotos an;)
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen und Andreas,
ich glaube, es wird nicht so ganz leicht rauszubekommen sein, ob die Art von
den Kanadiern gültig beschrieben wurde, da man dazu die Beschreibung mal
gesehen haben müßte (oder zumindest jemand finden müßte, der das getan
hat). Soweit ich sehe, dürfte die Art in LAMOUREUX, Y. & J. DESPRÉS,
1997. « Champignons du Québec, Tome 1, Les bolets ». Cercle des mycologues
de Montréal, Montréal umkombiniert worden sein, also zwei Jahre vor
Binder. Für das Buch habe ich in Deutschland aber nirgendwo einen Nachweis
gefunden (wenn denn dort wirklich die Umkombination drin ist).
Man könnte höchstens mit Lamoreux selbst Kontakt aufnehmen oder im
mycologia-europea-Forum fragen, ob jemand das Buch hat.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Jürgen und Andreas,
ich glaube, es wird nicht so ganz leicht rauszubekommen sein, ob die Art von
den Kanadiern gültig beschrieben wurde, da man dazu die Beschreibung mal
gesehen haben müßte (oder zumindest jemand finden müßte, der das getan
hat). Soweit ich sehe, dürfte die Art in LAMOUREUX, Y. & J. DESPRÉS,
1997. « Champignons du Québec, Tome 1, Les bolets ». Cercle des mycologues
de Montréal, Montréal umkombiniert worden sein, also zwei Jahre vor
Binder. Für das Buch habe ich in Deutschland aber nirgendwo einen Nachweis
gefunden (wenn denn dort wirklich die Umkombination drin ist).
Man könnte höchstens mit Lamoreux selbst Kontakt aufnehmen oder im
mycologia-europea-Forum fragen, ob jemand das Buch hat.
Viele Grüße
Thomas
Hallo,
genau das habe ich gestern Nacht noch gemacht, im mycologia-europaea Forum nachgefragt. Und tatsächlich scheint die Art von den Kanadiern nur provisorisch und damit ungültig umkombiniert worden zu sein. Habe den Scan aber noch nicht gesehen.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
genau das habe ich gestern Nacht noch gemacht, im mycologia-europaea Forum
nachgefragt. Und tatsächlich scheint die Art von den Kanadiern nur
provisorisch und damit ungültig umkombiniert worden zu sein. Habe den Scan
aber noch nicht gesehen.
beste Grüße,
Andreas
Hallo,
allen die es interessiert hier nun die Scans von den beiden betreffenden Textseiten und die Farbtafel aus dem Buch Bolets de Quebec:
![[image]](http://www.mollisia.de/bolets-quebec-p39.jpg)
![[image]](http://www.mollisia.de/bolets-quebec-p40.jpg)
Wie klar ersichtlich ist, geschah die Neukombination ausdrücklich nur provisorisch und somit nomenklatorisch nicht gültig. Falls die von den Autoren nicht anderswo validiert wurde ist die Kombination Aureoboletus innixius (Frost) Binder 1999 gültig.
Hier noch eine Farbtafel aus diesem Buch, damit man sieht um welchen Pilz es überhaupt geht:
mit bestem Dank an Jean-Jacques Wuilbaut, der die Nutzer des mycologia-europaea Forums meistens in Windeseile mit angefragten Scans versorgt. Dauert manchmal nur wenige Minuten!!
beste Grüße,
Andreas