aus dem Archiv *PIC*

Piwo, (vor 7935 Tagen)

stammen die drei nachfolgenden Bilder. Ich denke, daß es sich um eine Clitocybe-Art handelt. Hat jemand eine Ahnung welche?

Ergänzend noch ein Paar Daten zu dem Fund. Er stammt vom 16.5.2003. Das Substrat waren zwei Buchenstubben in der Finalphase (schon am Auseinanderfallen).
Hut: 15-40 mm, jung mit eingerolltem, mit weißlichen Härchen besetztem Rand, ausgebreitet, leicht niedergedrückt, älter deutlich vertieft bis genabelt, hygrophan, feucht bräunlich, alt mit dunkelbrauner Randzone, nie weiß, glatt
Lamellen: jung schmutzig creme, alt aufhellend, gewellt, gedrängt, untermischt, auf der Fläche teils geadert, Schneide glatt, angewachsen
Stiel: 20-30 x 5-7 mm, teils plattgedrückt mit Rille, wie Lamellen, teils bereift, Basis weißfilzig, mehr oder weniger exzentrisch
Fleisch: Geruch mehlig, Geschmack mehlig ranzig
Sporen: Staub weiß, 6-7 x 3-4.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Herzliche Grüße
Piwo

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Re: aus dem Archiv

Kazuya, (vor 7934 Tagen) @ Piwo

stammen die drei nachfolgenden Bilder. Ich denke, daß es sich um eine
Clitocybe-Art handelt. Hat jemand eine Ahnung welche?
Ergänzend noch ein Paar Daten zu dem Fund. Er stammt vom 16.5.2003. Das
Substrat waren zwei Buchenstubben in der Finalphase (schon am
Auseinanderfallen).
Hut: 15-40 mm, jung mit eingerolltem, mit weißlichen Härchen besetztem Rand,
ausgebreitet, leicht niedergedrückt, älter deutlich vertieft bis genabelt,
hygrophan, feucht bräunlich, alt mit dunkelbrauner Randzone, nie weiß,
glatt
Lamellen: jung schmutzig creme, alt aufhellend, gewellt, gedrängt,
untermischt, auf der Fläche teils geadert, Schneide glatt, angewachsen
Stiel: 20-30 x 5-7 mm, teils plattgedrückt mit Rille, wie Lamellen, teils
bereift, Basis weißfilzig, mehr oder weniger exzentrisch
Fleisch: Geruch mehlig, Geschmack mehlig ranzig
Sporen: Staub weiß, 6-7 x 3-4.
Bin für jeden Tipp dankbar.
Herzliche Grüße
Piwo

hallo Piwo,

auf dem ersten Blick würde ich die Pilze schon fast als Clitocybe vibecina bestimmen wollen, leider kann man die Fruchtkörper nicht so gut sehen, um solche Prognosen bereits machen zu können. Die Beschreibung, vor allem auch die Sporen würden recht gut passen (auch der Mehlgeruch wäre nicht unüblich). Ich kenne diese Art jedoch meist aus dem spätherbstlichen Nadelwald. Es gibt eine ganze Reihe von kleineren, graubräunlichen oder braunen Trichterlingen, die teils mehlartig, teils ranzig oder anisartig riechen und fast alle ähnliche Sporengrößen haben. Die Bestimmung von solchen Trichterlingen macht bisweilen erhebliche Probleme.

Gruß,
Kazuya