B. torosus, rubrosanguineus *PIC*
Hallo zusammen, hallo Jürgen,
Jürgen hat ja gerade diese schwierigen Röhrlinge in schönen Bildern vorgestellt. Dabei war auch die Rede von den 2 nachfolgenden Röhrlingen. Ich hoffe, ich liege in der Bestimmung richtig!
Boletus torosus (Ochsen-Röhrling) ist eigentlich kein schöner Pilz, mit blassen Hutfarben, dazu aber im Kontrast die schön gelben Poren. Sofort dunkel blaufleckend und dann rot werdend. Das Bild zeigt sehr zerfressenen Exemplare; die Schnecken sind eben immer einen Tick schneller als ich...
Fundort: im Laubwald bei Eiche, Buche mit eingestreuten Fichten und Weisstannen auf Kalk, im Elsässer Jura.
B. rubrosaguineus (Falscher Satans-Röhrling??) ist da schon wesentlich attraktiver. Das war sicher die Art, die man früher als rhodopurpureus bestimmte. B. rubrosanguineus blaut aber recht wenig, und hat oft braune Flecken auf dem Hut. Typisch scheint auch der Standort: nicht im Laubwald, sondern im Nadelwald, sogar auch in höheren Lagen. Hier bei Weisstanne, Eiche und Buche auf Kalk, auch im Elsässer Jura.
Die Hauptschwierigkeit bei diesen Röhrlingen ist: sie sind selten, also kaum miteinander zu vergleichen. Die Farben und das Blauen sind auch je nach Wetter sehr veränderlich.
Das sieht man schön am nachfolgenden Bild, das eigentlich den Wurzelnden Bitter-Röhrling (B. radicans) zeigt. Das rote Exemplar wuchs neben den anderen!
Das wäre nach einigen Autoren dann wohl B. pachypus.
![[image]](/archiv/extern/markuswilhelm/radicans.jpg)
Wie denkt ihr darüber?
Mit vielen Grüssen, Markus
![[image]](http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Boletus/radicans/imgs/DSCN5298k.jpg)
![[image]](http://www.arcor.de/palb/alben/94/3399794/3538353031646463.jpg)