Herbsttrompete getrocknet oder frisch?

Doris Kreißl, (vor 9557 Tagen)

Hallo an alle Küchenprofis,

Ich habe gerade eine riesen Portion Herbsttrompeten(Craterellus cornucopioides)
gefunden.
Was ist nun besser trocknen oder frisch zubereiten?
Bin für jedes Rezept dankbar!

Viele Grüße Doris

P.S.Solche Deppen wie Peterfrank(wahrscheinlich im Gehirn etwas krank) sollte man meiner Meinung nach einfach ignorieren.

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Re: Herbsttrompete getrocknet oder frisch?

Volker, (vor 9557 Tagen) @ Doris Kreißl

Herbsttrompeten(Craterellus cornucopioides)
sowohl frisch, als auch getrocknet ist die Herbsttrompeten(Craterellus cornucopioides) sehr gut. Im Bereich Westmecklenburg ist sie übrigens momentan in Massen zu finden.

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unbedingt beides!!!

Leonie, (vor 9557 Tagen) @ Volker

Ihr Glückspilze! mein Tip: die meisten trocknen..wirklich klasse... aber als Vorfreude ein paar mit ne Chalotte , und etwas Weißwein dünsten, nicht zu hohe Temperatur, damit sie nicht zäh werde. Die Totentrompeten dann entweder auf ein Salätchen oder zu Ei - Rührei...verlorene Eier... ein dunkler genuß... oh auch super zu feinem Fisch... Zander?! Oh .. in Mecklenburg...Fisch... wau!

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Du alte Genießerin ;)) *oT*

.bleem, (vor 9557 Tagen) @ Leonie

- kein Text -

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Re: unbedingt beides!!!

Heide, (vor 9557 Tagen) @ Leonie

Hey Leonie !

ich hab die Dinger leider bisher noch nicht gefunden kenne sie nur getrocknet .
In welchem Fett schmurgelst du an ? wie lange -und sollte man sie etwas zerrupfen wegen des Aromas ??

Gruss heide

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Re: unbedingt beides!!!

Leonie, (vor 9557 Tagen) @ Heide

In welchem Fett schmurgelst du an ? wie lange -und sollte man sie etwas
zerrupfen wegen des Aromas ??

Leider hatte ich bisher noch nicht die Freude Totentrompeten in dem Ausmaß zu finden. Aber ich würde sie in >Butter< ansautieren und dann ein bischen Flüssigkeit zu geben, als wirklich dünsten nicht braten. Sie neigen ja zum Zähwerden. Also als Pilzgemüse. Für Soßen sind getrocknete sicher besser. Ich hatte eher kleine Trompeten, so daß ich sie (zum Reinigen) einmal läng geteilt habe. Ich würde sie nur so lange schmoren bis sie gar sind (?), länger nicht... damit sie halt nicht zäh werden. Zerrupfen würde ich sie aus optischen Gründen nicht. Durch die Düsternis sind Trompeten aber eh nicht der optische Hit, da sind Flockis sicher leckerer!!!

Von dem leichtsüßlichen Aroma her könnte ich sie mir gut als Zuzat für Asiatische Gerichte (anstelle der Schwabbeljudasohren) oder in Weinpastetchen oder so vorstellen.

Gruß!

Leonie

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ergänzung durch engagierte laiin!

hanna, (vor 9555 Tagen) @ Leonie

Ihr Glückspilze! mein Tip: die meisten trocknen..wirklich klasse... aber als
Vorfreude ein paar mit ne Chalotte , und etwas Weißwein dünsten, nicht zu
hohe Temperatur, damit sie nicht zäh werde. Die Totentrompeten dann
entweder auf ein Salätchen oder zu Ei - Rührei...verlorene Eier... ein
dunkler genuß... oh auch super zu feinem Fisch... Zander?! Oh .. in
Mecklenburg...Fisch... wau!

sehr empfehlenswert in eine klassische wellington-lungenbraten (schwein oder rind) zubereitung zu den obligatorischen champignons und der petersilie totentrompeten (leicht zerbröselt) geben. schmeckt um klassen besser
grüße hanna

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In welchen Wäldern ..

Rainer, (vor 9557 Tagen) @ Doris Kreißl

findet man die? Laub- oder Nadelwald? Hochwald?

Würde mich über Antworten freuen!

Gruß Rainer

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Laubwald!

KARL, (vor 9557 Tagen) @ Rainer

findet man die? Laub- oder Nadelwald? Hochwald?
Würde mich über Antworten freuen!
Gruß Rainer

Bei den Buchen sollst Du suchen!
Auch um Eichen sollst Du schleichen!

Bevorzugt über Kalk.
Viel Erfolg!
Gruß
Karl

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Re: In welchen Wäldern ..

Doris Kreißl, (vor 9556 Tagen) @ Rainer

findet man die? Laub- oder Nadelwald? Hochwald?
Würde mich über Antworten freuen!
Gruß Rainer

Hallo Rainer,

Man findet die Herbsttrompete im Buchenwald ziemlich versteckt und eigentlich muß man mit der Nase auf der Erde herumkriechen.
Aber wenn man eine gefunden hat, wird es absolut lohnend, weil sie sehr gesellig auftritt.

Viele Gruesse Doris

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Re: In welchen Wäldern ..

Volker, (vor 9556 Tagen) @ Rainer

Im Buchenwald (Westmecklenburg) sind sie momentan in bester Qualität und Größe zu finden. Pilzfreund Richter hatte 2 Körbe voll. Übrigens ein schöner Kontrast ist heller Fisch oder Rührei dazu. Leider scheint es mit den Herbsttrompeten in den nächsten Tagen so gut wie vorbei zu sein.

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Re: In welchen Wäldern ..

hanna, (vor 9555 Tagen) @ Rainer

findet man die? Laub- oder Nadelwald? Hochwald?
Würde mich über Antworten freuen!
Gruß Rainer

hallo rainer,

ich habe sie bisher nur im - überwiegend - laubwald gefunden. Ich 'verfüge' sogar im wienerwald über einen eigenen totentrompetenwald (meine wälder haben alle namen, in diesen nehme ich zur erntezeit sogar meine töchter mit, weil ich mich nicht dauernd bücken mag!

lb grüße hanna

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Re: Herbsttrompete getrocknet oder frisch?

Klaus Glatt, (vor 9495 Tagen) @ Doris Kreißl

Liebe Doris Kreißl,

auch ich habe mir diese Frage gestellt, nachdem ich vor kurzem in Durbach(das ist ein berühmter Weinanbauort in der Ortenau etwa 20 km östlich von Straßburg) in einem Waldstück zwischen Rebbergen zum ersten Mal eine riesige Menge Herbsttrompeten gefunden habe.

Nachdem ich sie einmal frisch zubereitet habe, bin ich zum Schluß gekommen, daß sie in getrockneten Zustand (z.B. für Suppen und Soßen) geschmacklich eindeutig besser zur Geltung kommen.

Wenn ich damit helfen konnten. o.k.

Klaus

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Re: Herbsttrompete getrocknet oder frisch?

Uli Prokop, (vor 9495 Tagen) @ Klaus Glatt

hallo gourmets,

also frisch ist sie eine, die nach sauerrahm ( = saure sahne )schreit:
z.b. wenig butter, 1 schalotte fein geschnitten anschwitzen, etwas kerbel
( oder petersilie dazu ), ein, zwei handvoll feinnudelig geschnittene herbsttrompeten ( nur die oberen zwei drittel frisch verwenden - den rest trocknen und in die gewürzmühle )
kurz bei hoher flamme anrösten, dann von der flamme nehmen und 10 minuten zugedeckt abkühlen lassen. sparsam mit weißem pfeffer und salz würzen und wenn genügend abgekühlt zuvor sehr gut aufgerührten oder durchgeschlagenen sauerrahm langsam einrühren. ( nicht mit mehl oder ei vermengen )

dazu gute, sorgfältig gekochte bandnudeln und guten frisch geriebenen hartkäse
( muss nicht unbedingt parmesan sein ) und einen schönen salat.

herrlich ist auch eine quiche mit porree ( = lauch ), jungzwiebel und herbsttrompeten - aber was solls,
sie ist heuer leider auch eine, die sich mir verweigert - das werde ich ihr nachtragen - zumindest bis zum nächsten herbst.

grüße

uli